Welchen deutschen Film habt Ihr zuletzt gesehen?

  • Die Einbrecher von 1930 mit Fritsch, Harvey und Rühmann.

    "Einbrecher" wäre korrekt. Der Artikel ist zu viel.


    Wunderbarer früher Tonfilm mit Willy Fritsch & Lilian Harvey und Heinz Rühmann, R. A. Roberts und Oskar Sima in großen Nebenrollen. Einer der besten und lustigsten frühen Ufa-Tonfilmoperetten.;)


    "Ein Deutscher, der sein Vaterland abstreift, wie einen alten Rock, ist für mich kein Deutscher mehr."
    (Otto von Bismarck, 1815-1898, erster Reichskanzler des Deutschen Reiches)


  • Der Hund von Baskerville hab ich fertiggeschaut und im Anschluss mit The Killers (1946) zwar keinen deutschen Film, aber einen Film von einem deutschen Regisseur, Robert Siodmak :)

    Ich verstehe übrigens nicht, weshalb Der Hund von Baskerville auf imdb so eine schlechte Bewertung hat. 5,8 wird dem Film absolut nicht gerecht.

    "Ich habe einen Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der sie nicht wegen der Farbe ihrer Haut, sondern nach dem Wesen ihres Charakters beurteilt werden." (Martin Luther King)


  • Wiener Blut von 1941.... was für ein großartiger Film! Selten so gelacht! Wenn ich mal wieder deprimiert bin, schaue ich mir einfach Graf Wolkersheim in Dauerschleife an wie er die kleine Reuß-Schleiz-Greiz-Ansprache zu halten versucht.....herrlich.

  • Die englische Heirat (D/1934) mit Renate Müller und Adele Sandrock. Ein toller Film mit einer sehr beeindruckenden Renate Müller. Meiner Meinung nach wirkt Adolf Wohlbrück neben ihr tatsächlich etwas blass.

    "Ich habe einen Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der sie nicht wegen der Farbe ihrer Haut, sondern nach dem Wesen ihres Charakters beurteilt werden." (Martin Luther King)


  • Heute Abend ganz unerwartet ein Höhepunkt in meinem "Alte-Schinken-Marathon": "Das Blaue vom Himmel" mit Martha Eggerth, Hermann Thimig und Ernö Verebes, und Musik von Paul Abraham. Ein Film wie ein Fest! Den werde ich mir definitiv nochmal anschauen! Viele Szenen zeigen das Berlin der frühen 30er.

  • Wollte mir eigentlich den Film "Bretter die die Welt bedeuten" anschauen, bei dem Paul Abraham musikalischer Leiter war, aber die Qualität war soooo schlecht (vor allem der Ton - mit schlechtem Bild kann ich leben) dass ich aufgegeben habe:



    Und so kam es, dass ich mir einen weiteren Willy-Fritsch-Film aussuchte, nämlich "Die Töchter Ihrer Exzellenz":



    Mir hat die große Schwester so leid getan die zusehen musste, wie ihre kleine Schwester WILLY FRITSCH kriegt während sie mit Hans Moser in den Schnee fuhr. Welche Tragik.

  • Ich brauchte heute mal 'was aus der Kategorie 'Füße hoch und einfach nur schauen'. Also gab es


    'Peter Voss, der Millionendieb' von 1958.


    Eigentlich mag ich O.W. Fischer gar nicht mal so sehr, aber hier ist er richtig gut. Und auch die anderen machen ihre Sache gut. Dann die herrlichen Farben, die wunderschöne Ausstattung (beste 50iger Jahre) und die nostalgischen Aufnahmen all der Plätze, die heute so ganz anders aussehen. Schöne Unterhaltung und morgen, bzw. heute kommt der 2. Teil dran.

  • Ich brauchte heute mal 'was aus der Kategorie 'Füße hoch und einfach nur schauen'. Also gab es


    'Peter Voss, der Millionendieb' von 1958.


    Eigentlich mag ich O.W. Fischer gar nicht mal so sehr, aber hier ist er richtig gut. Und auch die anderen machen ihre Sache gut. Dann die herrlichen Farben, die wunderschöne Ausstattung (beste 50iger Jahre) und die nostalgischen Aufnahmen all der Plätze, die heute so ganz anders aussehen. Schöne Unterhaltung und morgen, bzw. heute kommt der 2. Teil dran.

    In diesem Zusammenhang wäre mal ein Vergleich zu den Darstellern des Peter Voss aus verschiedenen Jahrzehnten angebracht.

    1. 1932 mit Willi Forst

    2. 1946 mit Viktor de Kowa

    3. 1958 mit O weh Fischer




    Übrigens: Die Farben vom ersten Teil sind besser als vom zweiten

    "Kurz nach der Wende, vor mittlerweile dreißig Jahren also, sagte ein ironisch begabter DDR-Bürger zu seinem Nachbarn: Jetzt lernen wir die pluralistische Variante des Einparteistaates kennen. Er sollte recht behalten".

    (Konrad Adam Oktober 2020)

  • Übrigens: Die Farben vom ersten Teil sind besser als vom zweiten

    Ich finde den ersten Teil fast grundsätzlich besser als den zweiten, den ich heute begonnen habe zu sehen. Einzig die Rückverweise auf den ersten Film finde ich ganz witzig, aber sonst ist er bislang doch ein wenig bemüht. Aber so ist es ja häufig mit Fortsetzungen.


    Den Forst-Film kenne ich nicht, nur den mit de Kowa, den ich aber erstmal wieder sehen müsste.

  • Den"Film ohne Titel" in dem Willy Fritsch nicht mitspielte, wohl aber Hans Söhnker und Hildegard Knef.


    Der Film im Film hat mir nicht so recht gefallen, um es nett auszudrücken. Die Rahmenhandlung war gut! Besonders Willy Fritschs vollkommen übertrieben gespielte "Happy-End" Variante. Super.


    Witzig war als Willy Fritsch auf der Wiese über die Film-im-Film-Handlung einschlief. So in etwa ging es mir auch.


    Und er dann so: "soooo jetzt zeig ich euch mal, wie das geht!" Hach :-).


    Die Selbstironie war großartig.

  • Wenn der Weiße Flieder wieder blüht.


    Nicht so schlimm wie erwartet.


    (Ich mag die 50er nicht. Filme, Musik, Mode, Ästhetik, alles nicht meins. Zu viele negative Assoziationen. Wirtschaftswunder, Kitsch und Süßlichkeit, Adenauer, Totschweigen der Vergangenheit, alte Nazis auf neuen Posten, etc. etc. Kostet mich immer sehr viel Überwindung.)