Objektive Dokumentationen

  • 2009


    Der Krieg (Doku-Reihe)


    1993


    Gedanken über Stalingrad


    1991


    Joseph Goebbels gesehen von dem UFA-Star Lida Baarova


    1986


    Berlin zur Kaiserzeit (Thema)


    1983


    Stalingrad - Chronik einer Tragödie [Nur ganz wenige Anmerkungen die schon in die Richtung gehen, wie man es heute kennt]

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide

    Edited once, last by Vogel Specht ().

  • Als Gegenstück zu diesem Thema Nicht objektive Dokumentationen möchte ich auch eine Liste mit zumindest zu 90-95% objektiven Dokumentationen aufzählen. Ich habe gerade auf einem alten Video 2000 Band in erfreulicherweise guter Bildqualität die Doku "Stalingrad - Chronik eine Tragödie", übertragen von der ARD, gefunden. Diese Doku ist wirklich gut gemacht und mit Ausnahme von ein paar Einzelmeinungen, die absolut dazu gehören, gerade wenn auch andere Meinungen genannt werden, und ganz wenigen Zwischenkommentaren, kann man nichts an der Doku aussetzen.


    Die Doku "Berlin zur Kaiserzeit" ist auch eingetragen, es handelt sich dabei um eine meiner Lieblingsdokumentationen.

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide

  • Bevor hier objektive oder weitgehend objektive Dokumentationen (hundertprozentige Objektivität kann es ja sowieso nicht geben) aufgelistet werden, sollte man vielleicht erst einmal klären, was überhaupt die Kriterien für eine objektive Dokumentation sein sollen. Möglicherweise gibt es darüber unterschiedliche Vorstellungen. Darüber hinaus sollte auch die Frage gestellt werden, in welchem Rahmen und in welchem Umfang Dokumentationen objektiv sein sollten. Die Frage ist auch, für welches Publikum ist die Dokumentation gedacht und welchen Anspruch stellt sie überhaupt. Will sie überhaupt weitgehend objektiv sein oder steht eine eindeutige Postion im Mittelpunkt? Sind Informationen und Meinungen darin klar unterschieden oder werden Meinungen als Information getarnt? Kommt darin eine Vielfalt an Meinungen und Sichtweisen vor oder werden nur bestimmte Meinungen gezeigt? Es macht auch einen Unterschied, ob die Dokumentation im öffentlich-rechtlichen Fernsehen läuft und einen Bildungsanspruch hat, ob sie im Privatfernsehen läuft oder ob es sich z. B. um einen Lehrfilm für Schüler handelt. Aber pauschal Objektivität für Dokumentationen einzufordern oder mangelnde Objektivität pauschal zu verurteilen, halte ich für etwas vereinfacht.

  • Natürlich gibt es keine 100 Prozent objektive Dokumentation, aber es sollte schon in die Richtung gehen. Ich denke im Laufe der Zeit können wir im Rahmen der beiden Themen uns ein wenig herantasten, wie man das Ganze am besten definiert.


    Gerade sehe ich - nach langer Zeit - mal wieder ein sehr positives Beispiel. Es handelt sich um die Dokumentation "Gedanken über Stalingrad" aus dem Jahr 1993. Damals sind einige Filmleute nach Russland gereist, um sich die Gegend vor Ort anzusehen und sie haben mit vielen Russen gesprochen. (Meiner Meinung nach) sehr objektiv, sehr neutral gehalten. (Bisher) keine nervigen Zwischentöne, alles sehr sachlich gehalten, aber auch menschlich und alles andere als glorifizierend oder ähnliches.

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide

  • Auf 3sat habe ich gerade nebenher zwei Folgen der Dokureihe "Der Krieg" gesehen und fand sie sehr objektiv. Jedoch müsste ich mal alles in Ruhe sehen, trotzdem trage ich es schonmal hier ein.


    Hier ein paar Infos: http://www.imdb.com/title/tt1508238/


    http://www.amazon.de/exec/obid…07KWBIAC/deutschfilmed-21


    Besonders interessant waren die Erläuterungen der globalen Entwicklungen des Krieges, wie es sonst selten gezeigt wird. Bei Amazon gibt es aber eine Rezension die die Dokureihe sehr kritisch beurteilt. Vorher lief eine ZDF-History-Folge und da war diese Dokureihe wirklich eine Wohltat ;-)

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide

  • Die Doku läuft zwar noch nicht lange, aber ich trage sie hier schonmal ein, wenn es doch noch anders wird, kann ich es ja noch immer abändern. "Joseph Goebbels gesehen von dem UFA-Star Lida Baarova" gefällt mir bisher sehr gut, sachliche Schilderungen der damaligen Zeit.

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide

  • Ich hab das vorhin nebenher laufen lassen und muss sagen, dass ich absolut überrascht war, wie ruhig und sachlich die Dokumentation war. Auch weitestgehend objektiv:


    Frankreich 1939/40 - Ein seltsamer Krieg | Doku | ARTE


    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide

  • Whores´Glory ist sicherlich objektiver als so manch anderer Film über Prostitution.


    Ein Dokumentarfilm von Michael Glawogger aus dem Jahr 2011. Er zeigt unkommentiert den Arbeitsalltag von Prostituierten in drei unterschiedlichen Kulturkreisen: dem buddhistischen Thailand, dem muslimischen Bangladesch und dem katholischen Mexiko.Quelle: Whores Glory


    Das Leben passiert nicht einfach. Das Leben antwortet Dir.

    Hab wohl manchmal komische Fragen gestellt... :D