Wen die Götter lieben (D, 1942) mit Hans Holt

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    "Wen die Götter lieben. Mozart" ist ein deutscher Tonfilm aus dem Jahre 1942. Weiter unten ist ein kleiner Filmausschnitt zu sehen! Regie führte Karl Hartl. Darsteller sind: Hans Holt (*22.11.1909 Wien, Österreich ; †03.08.2001 Baden bei Wien, Österreich), Irene von Meyendorff, etc... Meine Fassung ist sehr gut (oft aber etwas zu dunkel) und dauert ca. 111 Minuten. Der Film ist auch auf DVD erschienen: https://amzn.to/2sPMUgU [Anzeige]


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    (der Filmausschnitt zu diesem Szenenfoto folgt weiter unten, Beethoven (links), Mozart (rechts))


    Titel: "Wen die Götter lieben. Mozart"
    Jahr: 1942
    Land: Deutschland (Drittes Reich / Großdeutsches Reich)
    Uraufführung: 05.12.1942 (Krampustag)
    Dreharbeiten: 1942, Salzburg
    Regie und Produzent: Karl Hartl
    Produktionsfirma: Wien-Film GmbH (Wien)
    Musik: Wolfgang Amadeus Mozart
    Drehbuch: Eduard von Borsody


    Darsteller:


    Hans Holt (Wolfgang Amadeus Mozart)
    Irene von Meyendorff (Luisa Weber Langer)
    Winnie Markus (Konstanze Weber Mozart)
    Paul Hörbiger (Von Strack)
    René Deltgen (Ludwig van Beethoven)
    Curd Jürgens (Joseph II.)


    (YouTube-Video, das hier verlinkt wurde, existiert nicht mehr)


    Oben ein kleiner Ausschnitt aus dem deutschen Tonfilm "Wen die Götter lieben. Mozart" aus dem Jahre 1942. Es handelt sich hier um ein wunderbares Historiendrama welches das Leben und den Tod des berühmten Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart beleuchtet. In dieser Szene ist Wolfgang Amadeus Mozart (Hans Holt) schon sehr krank und erwartet einen jüngeren talentierten Musiker: Ludwig van Beethoven (René Deltgen). Er spielt ihm auf seinem Klavier vor. Zuerst spielt er ein Stück von Haydn dessen Vortrag Mozart aber nicht so gefällt. Darauf fordert Mozart Beethoven auf eine Eigenkomposition vorzutragen. Mozart lauscht seiner Musik und ist sichtlich ergriffen...


    Regie führte der talentierte Karl Hartl. Das Drehbuch stammt von Eduard von Borsody. Die Schauspieler sind: Hans Holt (Mozart), Irene von Meyendorff (Luisa Weber Langer), Winnie Markus (Konstanze Weber Mozart), Paul Hörbiger (Von Strack), René Deltgen (Beethoven), Curd Jürgens (Joseph II.), Rosa Albach-Retty (Frau Mozart), Annie Rosar (Frau Weber), Fritz Imhoff (Albrechtsberger), etc...
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    Inhalt:


    Wen die Götter lieben ist ein im heutigen Österreich entstandener, reichsdeutscher Spielfilm aus dem Jahr 1942. Er basiert auf einem Roman von Richard Billinger und E. Strzygowski und hat den Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart zum Thema. Karl Hartl, der Regisseur dieses Films, drehte im Jahr 1955 mit Reich mir die Hand, mein Leben (Hauptrolle: Oskar Werner) einen weiteren Spielfilm über Mozart.


    Nach seinem Zerwürfnis mit seinem Arbeitgeber, dem Salzburger Erzbischof Hieronymus von Colloredo, bricht Wolfgang Amadeus Mozart im Jahr 1777 in Begleitung seiner Mutter auf eine Reise nach Paris auf. Während der Reise bittet er seine Mutter erfolgreich um Zwischenstation in Mannheim, um Aloisia Weber zu besuchen, in die er sich kurz zuvor verliebt hatte. Indem Aloisia ein von Mozart komponiertes Lied aufführt, bekommt sie eine Anstellung am fürstlichen Hof. Widerwillig reist Mozart nach Paris weiter.


    Doch der Erfolg, den er hier als Wunderkind hatte feiern können, wiederholt sich nicht; zudem stirbt in Paris seine Mutter. So reist Mozart nach Salzburg zurück. Einige Jahre später siedelt er nach Wien über. Nach einigen beruflichen Rückschlägen – in dieser Zeit hält Mozart sich mit Musikstunden über Wasser – setzen sich seine Freunde beim Hofmusiker von Strack für Mozart ein; dieser verspricht, zunächst widerwillig, Kaiser Joseph II. Mozarts neue Komposition, ein anspruchsvolles Streichquartett, zu präsentieren. Der Kaiser zeigt sich von Mozarts Können beeindruckt und gibt ihm den Auftrag zur Komposition der Oper „Die Entführung aus dem Serail“.


    In der Zwischenzeit trifft Mozart Aloisias Schwester Sophie und erfährt, dass Aloisia den Hofschauspieler Joseph Lange geheiratet hat. Bei Mozarts Besuch bei der Familie Weber verlieben sich Mozart und Constanze Weber ineinander; deren Mutter lehnt Mozart jedoch als Heiratskandidaten für ihre Tochter ab. Inspiriert von der Handlung seiner Oper, beschließt Mozart, mit Constanze zu fliehen und sie heimlich zu heiraten. Während der Premiere der „Entführung aus dem Serail“ kommt der erste Sohn des Ehepaars Mozart zur Welt.


    Während der Komposition von „Figaros Hochzeit“ hat die Familie mit finanziellen Problemen zu kämpfen. Da bekommen die Mozarts Besuch von Aloisia, die die Hauptrolle im „Figaro“ singt. Zu Constanzes Leidwesen kommen Mozart und Aloisia sich während der Proben näher. Aus Anlass von Mozarts neuem Opernprojekt, „Don Giovanni“, reisen er und Constanze nach Prag; auch diesmal ist Aloisia in das Projekt involviert. Als die Beziehung zwischen Mozart und Aloisia immer intensiver wird, will Constanze nach Wien abreisen, bleibt zu Mozarts Freude aber doch in Prag.


    Während Mozart an seiner neuen Oper, der „Zauberflöte“, arbeitet und mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hat, beauftragt ihn eine geheimnisvoller Bote mit der Komposition des „Requiem“. Während Constanze zur Kur nach Baden-Baden fährt und Mozart von der gleichzeitigen Kompositionsarbeit an der „Zauberflöte“ und am „Requiem“ in Anspruch genommen wird, reift in ihm die Überzeugung, dass die Totenmesse für ihn selbst bestimmt ist.


    Mozart bekommt Besuch vom jungen Ludwig van Beethoven, der ihm vorspielt. Mozart zeigt sich von der Neuartigkeit der Musik seines jungen Kollegen beeindruckt und bezeichnet sich selbst trotz seiner jungen 35 Jahre als müde.


    Mozart dirigiert vom Krankenlager aus ein letztes Mal das „Requiem“ und stirbt. (Quelle der Inhaltsangabe: http://de.wikipedia.org/wiki/W…%B6tter_lieben_%281942%29)



    Hier das original Fimlprogramm (BFK-klein):


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    "Ein Deutscher, der sein Vaterland abstreift, wie einen alten Rock, ist für mich kein Deutscher mehr."
    (Otto von Bismarck, 1815-1898, erster Reichskanzler des Deutschen Reiches)


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    Thema getaggt


    Die Rezension von 2012 ist ab sofort hier zu finden.


    Sehr interessant ein kurzer Tagebucheintrag eines weiblichen Besuchers des Films aus dem Jahr 1942, das Fräulein hat sich das Werk sogar zweimal angeschaut: www.geschriebene-geschichte.de


    Bisherige DVD-Veröffentlichungen des Films:


    - Unsterblicher Mozart - Jubiläumsedition zum 250. Geburtstag (2 DVDs) [Anzeige] [Studiocanal, 2006] (Anzeige)
    - Wen die Götter lieben - Das Leben von Wolfgang Amadeus Mozart [Anzeige] [Morisel, 2011] (Anzeige)