Alte Briefe / Dokumente

  • Ich tippe gerade einige "Hungerbriefe" ab, die ein Wolgadeutscher (Wolgadeutsche Republik) in den frühen 30er Jahren nach Deutschland geschrieben hat. Hochinteressant!

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide

  • In der Tat sehr interessant, womit sich Menschen so beschäftigen. Man sitzt da aber phasenweise auch rum, bis der Koch endlich fertig ist.


    Ich hoffe, dass dann noch ein paar Briefe von Monaco Franze ankommen. :thumbup:

  • Vogel Specht
    Respekt. Ein großartiges Engagement von Dir und ein spannendes Projekt, dass Du in Angriff genommen hast. Und dann noch eine Einladung vom Fernsehen.


    Spannend finde ich ja auch, dass viele Briefe selbst nach einigen Jahrzehnten oder Jahrhunderten noch sehr gut erhalten sind, wie man ja auch an Deiner Sammlung sehen kann, die Du im Fernsehen gezeigt hast. Abgesehen von dem Brief des Auswanderers 1891 sieht man ja kaum Abnutzungsspuren. Das einzige, was bei alten Schriftstücken ja häufiger der Fall ist, ist vergilbtes Papier. Aber das kann ja auch daran liegen, dass das Papier damals noch nicht gebleicht wurde oder daran, dass früher häufiger geraucht wurde?

  • Ja es kommt natürlich auch immer auf die Abnutzung, Lagerung usw. an - und vorallem auch welches Material ist. Bestimmtes Papier das zwischen (ungefähr) 1850 bis 1910 verwendet wurde, ist oft sehr brüchig heute. Dagegen sind Dokumente aus dem Mittelalter - wenn sie gut gelagert wurden - oft sehr gut erhalten.

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide

  • Wenn man bis zum Ende der Sendung dabei ist, sitzt man ja sowieso rum ;-) Aber das Essen war wirklich extrem gut.


    Das kann ich mir gar nicht vorstellen, nachdem, was der da alles zusammengeschmissen hat. Aber ich bin wahrlich kein Feinschmecker. Das mit dem gebrannten Lauch müsste ich allerdings auch mal probieren, ich liebe Lauch, Zwiebeln etc. Das würde mich interessieren. Aber ich komme vom Thema ab.


    Ich habe einige wenige private Briefe an mich aus den frühen 2000er Jahren. Wenn ich die mal nicht wegschmeiße, und es fällt vielleicht jemand interessiertem im Jahr 2150 in die Hände... Ich finde, das hätte was. 8)

  • Hat jemand eine Idee was es mit diesem Dokument auf sich haben könnte? Ich habe es vor einigen Tagen in einem Papiernachlass gefunden. Was hat das lateinische "NICHTS" unten zu bedeuten? Ist es ein Widerstands-Dokument? Ich werde da nicht so schlau draus.


    Oder ist es eine Art Spendenkarte, dass man nichts spenden möchte - also wenn man was Spendet, legt man das Spendenmaterial vor. Wenn man nichts spendet, dann dieses Blatt und umkreist das "nichts" oder so?

  • Die Geschichte der eigenen Familie ist immer wieder interessant!


    "Ein Deutscher, der sein Vaterland abstreift, wie einen alten Rock, ist für mich kein Deutscher mehr."
    (Otto von Bismarck, 1815-1898, Reichskanzler)


  • Wie klein die Welt ist.


    Ich stelle eine Rechnung aus dem Sudetenland bei ebay ein - es geht um die verstorbene Person Joseph Reichelt. Und in dem Zuge stoße ich drauf, dass der Mann, der vor über 100 Jahren vom Eiffelturm mit seinem Fluganzug gesprungen ist und dabei ums Leben kam Franz Reichelt hieß und aus dem selben Ort stammte wie Joseph reichelt. Keine Ahnung ob das Brüder, Onkel/Neffe oder ähnliches waren. Aber ich vermute mal, dass die verwandt sind.


    https://www.ebay.de/itm/153565591509

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide

  • Von Josef Reichelt liegt mit ein Ausweis von 1916 vor - der besagt, dass er am 10.03.1881 in Wegstädtl geboren wurde. Franz Reichelt wurde 1879 dort geboren. Brüder könnte hin hauen. Kann aber auch Cousin- oder Groß-Cousin oder ähnliches sein. Der Ort hatte immerhin über 1000 Einwohner.

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide