Kurrentschrift / Sütterlinschrift

  • Zumindest meinen eigenen Namen kann ich in Kurrent schreiben.. Meine Großmütter haben dieses Kurrent noch mit der "normalen" Schrift von heute zum Teil gemischt. Bei manchen handschriftlichen Dokumenten kommt dann auch noch Steno ins Spiel...Eine eigene Wissenschaft für die Jahrgänge ab 1950 oder so..:/

    "Alkohol in Maßen genossen, schadet auch in größeren Mengen nicht"


    Anderl Heckmair (1906-2005), deutscher Bergführer und Alpinist

  • Ohja Steno ist noch ein Kapitel für sich. Das finde ich auch immer mal wieder in den alten Handschriften - und das kann ich nicht lesen. Bis in die 60er Jahre findet man immer mal wieder Briefe in Kurrentschrift. Manchmal sogar bis in die 70er/80er Jahre bei alten Leuten. Bei Kinderbriefen nur bis in die 50er Jahre hinein (mit Ausnahmen natürlich).


    Wobei ich schon oft mitbekommen habe, dass viele junge Leute, die sich für die Schrift interessiert haben, ab den 80er Jahren es als private Geheimschrift genutzt haben. Fürs Tagebuch z.B., damit es niemand "einfach mal so" lesen kann.

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide

  • Wir hatten in der Schule teilweise noch Steno gelernt. (´92-´96) und irgendwie hatte meine Oma früher mal die Kurrentschrift mit Steno oder so gemischt. Die hat wahrscheinlich mal nen Schnellkurs für Sekretärinnen der 50er Jahre absolviert, keine Ahnung - und dann kommt noch eine "persönliche" Handschrift dazu und es wird äußerst kompliziert..

    "Alkohol in Maßen genossen, schadet auch in größeren Mengen nicht"


    Anderl Heckmair (1906-2005), deutscher Bergführer und Alpinist