Frühe deutsche Farbfilme

  • Ich mach hier mal ein Sammelthema zu deutschen Farbfilmen auf, damit wir nicht zu sehr in den anderen Abteilungen vom Thema abkommen.


    Deutsche_Farben hat mir diesen Link gegeben mit einer Übersicht der deutschen Farbfilmen: http://www.karlhoeffkes.de/wp/?page_id=1968


    Hier noch einmal als Übersicht, mit den Uraufführungsjahren in Klammern:


    Frauen sind doch bessere Diplomaten (1941)
    Das große Spiel (1942)
    Die goldene Stadt (1942)
    Münchhausen (1943)
    Das Bad auf der Tenne (1943)
    Immensee (1943)
    Die Frau meiner Träume (1944)
    Opfergang (1944)
    Kolberg (1945)
    Große Freiheit Nr. 7 (1945)


    Überläufer:


    Die Fledermaus (1946)
    Das kleine Hofkonzert (1949)
    Wiener Mädeln (1949)
    Ein toller Tag (1954)


    Unvollendet, Fragmente:


    Wir beide lieben Katharina (ca. 1945)
    Der Puppenspieler (ca. 1945)
    Shiva und die Galgenblume (ca. 1945)


    Interessant wäre, die Filme nach Drehzeit zusammen zu fassen. Gerade bei den Überläufern, damit man da eine gute Chronologie hat. Was gibt es denn für andere frühe Farbfilme? Ende der 40er, 50er Jahre und vielleicht Kurzfilme aus den 30er und 40er Jahren?


    Mir fällt als erstes Natürlich "Schwarzwaldmädel" aus den 50ern ein. Auf der Seite von Herrn Höffkes ist auch ein Kurzfilm aus den frühen 30er Jahren in Farbe.

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide

  • Interessant wäre, die Filme nach Drehzeit zusammen zu fassen. Gerade bei den Überläufern, damit man da eine gute Chronologie hat.

    Da fühl ich mich gleich angesprochen :)


    Die genauen Drehzeiten kann man im sogenannten Klaus nachlesen, d.h. im Standardwerk mit allen deutschen Tonfilmen (nur Langfilme):
    http://www.klaus-archiv.de/ass…1a/ea82c6975e12b8a19.html


    Leider hab ich den Klaus nicht da und kann deshalb die genauen Zeiten nicht nachlesen. Aber zur Orientierung:
    Frauen sind doch bessere Diplomaten: Ab Juli bis Jahresende 1939, Nachdreh im Sommer 1940
    Die goldene Stadt: Ab Juli 1941 bis Anfang 1942
    Das Bad auf der Tenne: April bis ca. August 1942
    Münchhausen: ca. April bis Dezember 1942
    Immensee: ca. Juni 1942 bis ca. Januar 1943
    Opfergang: August 1942 bis Anfang 1943
    Große Freiheit Nr. 7: ca. April bis Dezember 1943
    Die Frau meiner Träume: Sommer 1943 bis Frühjahr 1944
    Kolberg: Herbst 1943 bis Herbst 1944
    Wiener Mädeln: Sommer 1944 bis Frühjahr 1945
    Ein toller Tag: Sommer 1944 bis Januar 1945
    Wir beide liebten Katharina: Sommer 1944 bis Januar 1945
    Das kleine Hofkonzert: Sommer 1944 bis Januar 1945
    Die Fledermaus: Sommer 1944 bis Frühjahr 1945
    Der Puppenspieler: Ab Oktober 1944 bis ?
    Shiva und die Galgenblume: Ab Januar 1945 bis ?


    Aus dem Gedächtnis ;)

  • Großartig. Die Liste kann man ja dann noch verfeinern und wenn sie vollständig passt, kann ich sie gerne unter meinen ersten Beitrag setzen, dann hat man direkt am Anfang des Themas eine tolle Übersicht.


    Mir ist noch ein früher 50er-Jahre-Farbfilm eingefallen: "Emil und die Detektive", ebenfalls von Robert A. Stemmle


    Vielen Dank für den Verweis! Die Seite schau ich mir gleich mal in Ruhe an.

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide

  • Ich habe hier noch eine Liste mit Farbfilmen der Nachkriegszeit, die ich hiermit zur Verfügung stelle. Kein Anspruch auf Vollständigkeit, aber falls jemand eine Farbfilmographie des deutschen Filmschaffens erstellen möchte, hat er schon mal eine gewisse Grundlage ;)



    DDR:


    Das kalte Herz (Paul von Verhoeven, 1950, Bruno Mondi)


    Frauenschicksale (Slatan Dudow, 1952)


    Die Störenfriede (1952)


    Ernst Thälmann – Sohn seiner Klasse (Kurt Maetzig, 1953)


    Die Geschichte vom Kleinen Muck (Staudte, 1953)


    Ernst Thälmann – Führer seiner Klasse (Maetzig, 1954)


    Pole Poppenspäler (1954)


    Ein Polterabend (1954)


    Der Teufel vom Mühlenberg (1954)


    Mutter Courage und ihre Kinder (Staudte, 1955)


    Rose Bernd (Staudte, 1956)


    Thomas Müntzer (Martin Hellberg, 1956)




    BRD:


    Schwarzwaldmädel (1950)


    Sensation in San Reno (Rökk / Jacoby, 1951, Junge Film-Union, Mondi)


    Hanna Amon (Harlan / Söderbaum, 1951)


    Die verschleierte Maja (1951)


    Die Csardasfürstin (Rökk / Jacoby, 1951, Junge Film-Union, Mondi)


    Im weißen Rössl (W. Forst, 1952, J. Heesters, Mondi)


    Der bunte Traum (1952)


    Sterne über Colombo (Harlan / Söderbaum, 1953)


    Maske in Blau (Rökk / Jacoby, 1953, Mondi)


    Die Gefangene des Maharadscha (Harlan / Söderbaum, 1954, als Zusammenschnitt mit „Sterne über Colombo“ als „Die blonde Frau des Maharadscha“
    vermarktet)


    Kaisermanöver (1954)


    Der Zarewitsch (Arthur Maria Rabenalt, 1954)


    Mädchenjahre einer Königin (1954, Romy Schneider, Mondi)


    Das sündige Dorf (1954, Mondi)


    Rosenmontag (1955)


    Der Kongress tanzt (1955)


    Waldwinter (Liebeneiner, 1955, Mondi)


    Sissi (1955, Mondi)


    Liebe ist ja nur ein Märchen (Rabenalt, 1955, Mondi)


    Krach um Jolanthe (1955, Eastmancolor, Mondi)


    Das Bad auf der Tenne (1955)


    Sissi, die junge Kaiserin (1956, Mondi)


    Opernball (1956, Mondi)


    Sissi, Schicksalsjahre einer Kaiserin (1956, Mondi)


    Scampolo (Weidenmann, 1957, Mondi)



    Grüße,
    Deutsche_Farben

  • Wow! Tolle Liste!


    Wie lief das eigentlich in Österreich ab? Gab es dort in den 30er und 40er Jahren Farbfilme? Mal abgesehen von Privataufnahmen. Wann erschien dort der erste Nachkriegsfarbfilm?


    Schweiz, Luxemburg, Liechtenstein usw. haben mit sicherheit keine ausreichend große Filmbranche gehabt in diesen Jahrzehnten, sodass diese Länder bei diesem Thema wohl wegfallen müssen?

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide

  • In dem Dokumentarfilm "Majestät brauchen Sonne" ist ein kurzer Ausschnitt in Farbe zu sehen.
    Er handelt von der Hochzeit Viktorias 1913 in Berlin.


    Vollständige Filme in Farbe gab es ab 1931:


    Bunte Tierwelt. Studien in Hagenbecks Tierpark in Stellingen (1931)
    Wasserfreuden im Tierpark. Studien in Hagenbecks Tierpark in Stellingen (1931)
    Palmenzauber (1933)
    Zwei Farben (1933)
    Märchen vom Orient (1934)
    Potsdam (1934)
    Das deutsche Erntedankfest 1934 auf dem Bückeberg (1934)
    Karneval. Nach der Musik von Robert Schumann (1936)
    Bunte Fischwelt (1936)
    Farben machen froh (1938)
    Hochzeiter im Tierreich (1938)


    Davon besitze ich allerdings auch nur "Das deutsche Erntedankfest 1934 auf dem Bückeberg (1934)"

  • In dem Dokumentarfilm "Majestät brauchen Sonne" ist ein kurzer Ausschnitt in Farbe zu sehen.
    Er handelt von der Hochzeit Viktorias 1913 in Berlin.

    Die Aufnahmen aus Majestät brauchen Somme stammen aus einer französischen Wochenschau nach dem additiven Chronochrome-Verfahren - einem der ersten praktikablen Dreifarbenverfahren überhaupt.


    Bruno : Hast Du den Erntedankfestfilm komplett oder nur die Teile aus dem Fernsehen bzw. Spiegel TV Das Dritte Reich in Farbe?

  • Die Aufnahmen aus Majestät brauchen Somme stammen aus einer französischen Wochenschau nach dem additiven Chronochrome-Verfahren - einem der ersten praktikablen Dreifarbenverfahren überhaupt.


    Bruno : Hast Du den Erntedankfestfilm komplett oder nur die Teile aus dem Fernsehen bzw. Spiegel TV Das Dritte Reich in Farbe?


    Leider auch nur den kurzen Ausschnitt aus dem Fernsehen bezw. aus dem Internet.

  • Gestern habe ich nach vielen Jahren mal wieder die Dokumentation "Majestät brauchen Sonne" geschaut. Dort sind mir mal wieder die großartigen Farbaufnahmen von 1913 aufgefallen, die damals als Versuchsfilm (eine Kamera nahm jeweils in den drei Grundfarbtönen auf) für eine Feierlichkeit in Berlin gedreht wurden.


    Sind Euch diese Aufnahmen bekannt? Ich finde es faszinierend, dass es aus dieser Zeit solche Mitschnitte gibt. Weiss jemand, ob noch mehr gemacht wurden bis in die frühen 30er Jahre?


    Hier ein paar Impressionen daraus:

  • Mir sind diese Aufnahmen ebenfalls aus einer Dokumentation über das Kaiserreich bekannt. Kaiser Wilhelm II. hatte stets Interesse an technischen Neuerungen. Eigentlich dürften das sogar die ersten Farbfilmaufnahmen der Welt sein. Als erster Spielfilm in Farbe gilt ein (amerikanischer?) Film aus dem Jahre 1926, ich weiß aber im Moment nicht, welcher. Es ist aber auch eine Frage des technischen Verfahrens, das Verfahren mit den Farbaufnahmen aus 1913, wozu drei Kameras gebraucht wurden, schien noch recht experimentell und aufwendig gewesen zu sein. Den Farbfilm in der Fotografie gab es jedoch zu dieser Zeit schon.

  • diese Aufnahmen ebenfalls aus einer Dokumentation über das Kaiserreich bekannt. Kaiser Wilhelm II. hatte stets Interesse an technischen Neuerungen. Eigentlich dürften das sogar die ersten Farbfilmaufnahmen der Welt sein.


    Es sind keine deutschen Aufnahmen  jh


    Die Aufnahmen aus Majestät brauchen Sonne (vom kürzlich verstorbenen Peter Schamoni http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Schamoni) wurden nach dem französischen Gaumont-Chronochrome-Verfahren (auch Gaumontcolor) gedreht und befinden sich heute in den Pathé-Archiven bei Paris. Ich vermute, dass sie aus einer französischen Wochenschau der Firma Gaumont stammen.
    Die Franzosen waren in der Vorkriegszeit (also vor 1914) wesentlich weiter als die Deutschen. Hier in Deutschland hat sich zu dem Zeitpunkt leider nichts getan.

  • Gibt es dann von den Franzosen mehr Farbaufnahmen aus dieser Zeit? Davon wird man ausgehen können oder?

    Ja, die haben tolle weitere Filme gemacht, von denen einige wenige heute noch vorhanden sind.
    Ich habe gerade mal in meine Listen geschaut:
    Rois et personnalités. (hierin das Material aus Berlin, Aufnahmen mit Wilhelm II., dem König von Griechenland, Hochzeit von Victoria-Louise und dem Prinz Ernst August III. von Hannover, Königin Marie de Teck, Zar Nikolas II., der König von Spanien.) Material läuft 07:32 Minuten.
    La mode de Paris. (Modeaufnahmen.) Material läuft 07:10 Min.
    Enghien-les-Bains. (Landschaftsfilm über die Provence). Material läuft 07:14 Min.
    Village des Bougainvilliees. (Landschaftsfilm.) Material läuf 06:15 Min.
    Nice. (Karneval in Nizza, 1913.) Materal läuft 07:24 Min.
    Venice, Reine de l'Adriatique. (Stadtfilm über Venedig.) Material läuft 12:37 Min.
    Deauville - Trouville. (Landschaftsfilm.) Material läuft 06:19 Min.
    Fleurs. (Blumenaufnahmen. Werbefilm für Gaumont Chronochrome.) Material läuft 07:15 Min.
    Dur l'ile de Majorque. (Landschaftsfilm über Mallorca). Material läuft 06:21 Min.
    La Grêce pittoresque. (Landschaftsfilm über Griechenland). Material läuft 14:08 Min.


    Das dürfte alles sein, was noch da ist.

  • Gab es im Reich keine solche Versuche? Von wann sind die ersten deutschen Farbfilme? Wir haben auf der Höffkes-Seite einen Farbfilm aus den frühen 30er Jahren sehen dürfen. Gab es vorher noch welche?

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide

  • Gab es im Reich keine solche Versuche? Von wann sind die ersten deutschen Farbfilme? Wir haben auf der Höffkes-Seite einen Farbfilm aus den frühen 30er Jahren sehen dürfen. Gab es vorher noch welche?

    Ich zitiere mal von der Höffkes-Hp:
    "Tatsächlich ist völlig unbekannt (und dürfte heute auch nicht mehr rekonstruierbar sein), welches der erste in Deutschland hergestellte Farbfilm war: Bereits der Kinopionier Oskar Messter(1866-1943) stellte zwischen 1898 und 1902 mit einer speziellen Aufnahmekamera experimentelle Farbfilme her. (1) Im Gegensatz aber zu Großbritannien, Frankreich und den USA, wo frühe Farbfilmverfahren bereits vor dem Ersten Weltkrieg eine beachtliche praktische Bedeutung gewannen, gelangte man in Deutschland bis in die 20er Jahre hinein über das experimentelle Stadium nicht hinaus."
    "Anfang der 20er Jahre, als die Folgeverfahren bereits allmählich an Bedeutung verloren, wurden in Deutschland noch vereinzelte Experimente auf diesem Gebiet bekannt, etwa die von Paul Herrenkind (Halle / Saale),der 1921 einen Farbfilm „Halle und das Saaletal” ankündigte (2), oder die von Ludwig Horst, der im gleichen Jahr die Horst-Farben-Film GmbH in Berlin gründete. 1926 drehte der Werbe- und Kulturfilmhersteller Boehner-Film Farbfilmaufnahmen nach dem Horst-Verfahren von der Gartenbauausstellung in Dresden."
    "Die Popularisierung der subtraktiven Zweifarbenfilme (...) setzte mit einigen Jahren Verspätung in bescheidenerem Umfang auch in Deutschland ein. Hier war es zunächst das als Sirius-Farbenfilm bekannt gewordene Verfahren Ludwig Horsts, das sich als deutsches Äquivalent zum amerikanischen Technicolor zu etablieren versuchte, im Spielfilmbereich aber nicht Fuß fassen konnte. Abnehmer fand das Sirius-Verfahrenvor allem im Kreise der Werbefilmhersteller (Svend Noldan und andere)."
    "1929/30 experimentierte auch die Ufa mit dem Sirius-Verfahren, brach ihre Versuche jedoch wegen ungenügender Resultate ab und schwenkte 1931 um zum Bipack-Verfahren der Agfa (...). Unter der Werbebezeichnung Ufacolor wurde das Agfa-Bipack-Verfahren 1931/32 mit einer Reihe kurzer Kulturfilme („Bunte Tierwelt”, „Wasserfreuden im Tierpark”, „Rhythmus und Tanz”, „Herbst in Sanssouci”) der Öffentlichkeit vorgestellt."

    Quelle:
    http://www.karlhoeffkes.de/wp/?page_id=1968


    Du könntest noch einmal in der längeren Arbeit (PDF auf der Seite) schauen, ob dort weitere Informationen vorhanden sind. Nach meiner Erinnerung allerdings nicht. http://karlhoeffkes.de/wp/wp-c…ges/Farbfilmverfahren.pdf

  • In der Dokumentation "Rundfunkgeschichte(n) - Gleichschaltung 2/4" wurde gerade bei Bayern Alpha ein Ausschnit aus der "Nacht der Amazonen" aus dem Nymphenburger Park in Farbe gezeigt. Das Ganze fand wohl am Rande des Riemer Pferderenenns statt. Ich schätze, dass die Aufnahmen aus den frühen 40er Jahren stammten. Es waren viele leicht bekleidete Damen zu sehen.


    Gerade noch gefunden: Hier findet man ein Bild davon, dort ist das Jahr 1939 angegeben: http://pictureshistory.blogspo…-nazi-germany-part-2.html

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide

  • Im Zusammenhang mit dem 100-jährigen Jubiläum der Entdeckung des Südpols wurden in einer Dokumentation britische Filmaufnahmen aus dem Jahr 1911 gezeigt, die in schwarzweiß aufgenommen, jedoch nachträglich koloriert wurden. Es wäre mal interessant zu wissen, ob es auch deutsche Filme aus der Zeit vor den "echten" Farbaufnahmen gilt, die ebenfalls durch Kolorieren künstlich zum Farbfilm gemacht wurden.

  • @ Sebastian: Von der Nacht der Amazonen (1939) gibt es einen Amateurfilm in Farbe, der immer gerne gezeigt wird, weil die Damen sich recht freizügig zeigten.
    @ jh: In Deutschland wurde damals, soweit ich weiß, nicht in dem Umfang koloriert wie in Frankreich. Die Franzosen hatten eine einsame Meisterschaft im Handkolorieren und späteren maschinellen Kolorieren (Pathécolor) entwickelt. Über kolorierte britische Filme weiß ich wenig.