Der Theodor im Fußballtor (BRD/A, 1950)

  • Der Trailer lag auf Nitro schon immer bei der Stiftung Deutsche Kinemathek, den hat Filmjuwelen sich nun wohl extra dort besorgt. Vom Film selbst gibt es soweit bekannt nur diese eine Kopie. Sofern keine weitere Kopie mehr auftaucht und man die Untertitel nicht über KI wegbekommt wird es nichts anderes geben.

  • Was war denn dieser Otto Kießlich für einer? Damals auch schon älter?

    Rudolf Kießlich war damals wohl um die 20 und hat soweit bekannt nur in diesem einen Film mitgewirkt. Er wurde mit Sicherheit gezielt für diesen Film gesucht und ausgewählt, weil er Theo Lingen sehr ähnlich sieht und als Running Gag "junger Lingen" in den Film eingebaut wurde. Das ist sehr nett gemacht und gipfelt schließlich darin, dass Lingen der Kragen platzt und ihm vorwirft, er würde ihn ständig nachmachen.

  • Sofern [...] man die Untertitel nicht über KI wegbekommt wird es nichts anderes geben.

    Ist das überhaupt erstrebenswert? Man greift damit ja schon sehr stark ins Filmbild ein :/

    Und immer wieder erkenne ich, daß es viel schwieriger ist, ein Publikum vier Lustspielakte zum Lachen zu bringen, als es in einem sechsaktigen Schauerdrama zu Tränen zu rühren. (Ossi Oswalda, 1920)

  • Otto Kießlich war damals wohl um die 20 und hat soweit bekannt nur in diesem einen Film mitgewirkt. Er wurde mit Sicherheit gezielt für diesen Film gesucht und ausgewählt, weil er Theo Lingen sehr ähnlich sieht und als Running Gag "junger Lingen" in den Film eingebaut wurde. Das ist sehr nett gemacht und gipfelt schließlich darin, dass Lingen der Kragen platzt und ihm vorwirft, er würde ihn ständig nachmachen.

    Weißt du, was aus ihm geworden ist?

    Und immer wieder erkenne ich, daß es viel schwieriger ist, ein Publikum vier Lustspielakte zum Lachen zu bringen, als es in einem sechsaktigen Schauerdrama zu Tränen zu rühren. (Ossi Oswalda, 1920)

  • Weißt du, was aus ihm geworden ist?

    Über Rudolf Kießling ("Otto" ist der Rollenname) weiß ich gar nichts; würde mich auch interessieren. Er ist jedenfalls ein witziger Typ und sehr geschickt in den Film eingebaut. Ich könnte mir vorstellen dass man damals im Vorfeld z.B. in einer Aktion das Beste Lingen-Double gesucht hat oder er bei einem Imitatoren-Wettbewerb aufgefallen ist. Wenn man da genauer nachforscht könnte man evtl. in alten Zeitungen etwas finden. Dass er Schauspieler war ist wohl recht unwahrscheinlich. Da der Film bei der Bavaria in München gedreht wurde könnte er aus dem Münchner Raum stammen. Falls er noch lebt müßte er heute über 90 sein.

  • Ist jezt Jemanden bekannt ob es unterschiede zwischen den beiden DVDs gibt?

    hab heute die Version vom International Cine Archiv bekommen, das Bild sieht ja schlimmer aus wie so mancher Stummfilm.

    (Außerdem ist dieses schlecht mit KI Hochgerechnete Plakat auf der Vorderseite grauenhaft )

    „(Gaertner lehnt sich zurück und lacht lautlos.)

    Bauer: Was lesen Sie denn da Komisches?

    Gaertner: Ein Trauerspiel.

    Campe: Und ich freute mich schon! Ich dachte, Sie hätten über'n Lustspiel gelacht. -Mit Trauerspielen haben uns unsere Klassiker ja auf Jahrhunderte versorgt." (Die Frau nach Maß, S. 22f.)