Wahl 2009

  • Als Mitglied einer großen Partei finde ich den Stimmenverlust natürlcih nicht gan so positiv wie einige andere hier ;-) Hätten mir die Grünen damals die Möglichkeit zur Mitarbeit geboten, würde ich das jetzt wahrscheinlich auch ganz anders sehen - wobei deren Profil gerade ja auch nicht mehr das schärfste ist, und dass sag ich jetzt nicht durch die Parteilerbrille, sondern ganz objektiv betrachtet. Ich bin mal gespasnnt, wie es usgeht - heute beim Stand gab es einige Sympthiebekundungen - aber auch einen Bürger, der nebenan beim Stand der Reps besser aufgehoben gewesen wäre. Die werben gerade übrigens mit dem Slogen "Nie wieder Krieg". Das bringt mich wieder zurück auf das Phänomen, dass einige im Wahl-o-maten die NPD relatziv weit vorne hatten - die Forderungen von den extremen Parteien a, rechten und linken Rand sind zumidnest im sozialen Bereich relativ ähnlich, was bei mir irgendwie ein schales Gefühl auslöst.

    Wir wissen wohl, was wir sind, aber nicht, was wir werden können. (William Shakespeare)

  • Naja, für mich bleibt eine Partei, die noch kein ausgereiftes Programm für mehrere Politikfelder zu bieten hat, zunächst mal unwählbar. Mein Schwerpunkt liegt aber auch nicht im Internet, ich finde Boldung und Soziales wichtiger.

    Wir wissen wohl, was wir sind, aber nicht, was wir werden können. (William Shakespeare)

  • Das ist auch in meinen Augen das Problem bei der Piraten Partie. Sie haben zwar super ansätze, doch blieben die richtig wichtigen Themen zum großteil auf der Strecke. Falls das nicht stimmt, verbessert mich bitte, ich habe mich mit der Partei bislang auch nur oberflächlichbeschäftigt. Dies sind jedoch zumindest meine Eindrücke bisher.

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide

  • Naja, für mich bleibt eine Partei, die noch kein ausgereiftes Programm für mehrere Politikfelder zu bieten hat, zunächst mal unwählbar. Mein Schwerpunkt liegt aber auch nicht im Internet, ich finde Boldung und Soziales wichtiger.


    Lieber wähle ich eine Partei, die (natürlich bedingt durch ihre kurze Lebenszeit) noch nicht zu jedem politischen Thema öffentlich Stellung beziehen kann, dafür aber glaubwürdig und ehrlich wirkt, als die verlogenen etablierten Parteien, die nur noch auf Wählerstimmen, Parteipropaganda und möglichst viel Macht aus sind.


    Nicht derjenige, der das größte Maul hat, ist deshalb auch glaubwürdiger.


    Nebenbei, wer wie die CDU/CSU und die SPD aktiv an der Abschaffung meiner persönlichen Freiheit und Grundrechte sowie allgemein der Bürgerrechte und Freiheit des Einzelnen beiträgt, ist und bleibt für mich ein nicht tragbares Übel für Deutschland und muss mit allen legalen Mitteln bekämpft werden.


    Hierzu empfehle ich "Rette deine Freiheit", ein sehr gutes Video von den Machern von "Du bist Terrorist".


    Im Übrigen, du hast dich wohl noch überhaupt nicht mit der Partei selbst auseinandergesetzt, sonst wäre dir nicht entgangen, dass die PIRATEN sehr wohl bereits erste Aussagen über ihre Bildungspolitik getroffen haben und im Moment weitere Eckpunkte erarbeiten. Über sowas berichtet die Presse natürlich nur ungerne und bezeichnet die Partei lieber als "Internetpartei" und/oder "Spaßpartei".


    http://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#Bildung


    Das ist auch in meinen Augen das Problem bei der Piraten Partie. Sie haben zwar super ansätze, doch blieben die richtig wichtigen Themen zum großteil auf der Strecke. Falls das nicht stimmt, verbessert mich bitte, ich habe mich mit der Partei bislang auch nur oberflächlichbeschäftigt. Dies sind jedoch zumindest meine Eindrücke bisher.


    Wie schon oben angedeutet, die PIRATEN sind im Gegensatz zu allen anderen Parteien glaubwürdig und ehrlich, und genau deshalb behalten sie es sich vor, zu bestimmten Themen, zu denen einfach noch keine gefestigte und beschlossene Meinung/Ansicht besteht, Stellung zu beziehen. Das unterstreicht meiner Ansicht nach nochmal die Ehrlichkeit, mit der man diese Partei betrachten sollte.

  • Sonderlich aussagekräftig klingt das aber noch nicht, abgesehen von der Ablehnung von Studiengebühren ist es doch sehr allgemein gehalten.
    Ja, die Piraten sind glaubwürdig. Das waren die Grünen für die Mehrzahl aller Menschen auch mal, als es nur deren Aufgabe war, gegen Atomkraft zu sein. Lass die Piraten mal in ein paar Jahren in einem Parlament sitzen, lass sie mit anderen zusammen regieren und versuchen, mit politischen Gegnern einen Konsens zu finden. Keine Patei kann das, ohne Kompromisse einzugehen, es sei denn sie erringt die alleinige absolute Mehrheit. Also wenn die Piraten in ein paar Jahren mal Regierungsverantwortung übernommen haben und einige ihrer Entwürfe an dem Widerstand anderer Parteien mit anderen Meinungen scheitern gescheitert sind, dann können wir uns gerne nochmal über das Thema Glaubwürdigkeit unterhalten. Klar sind die jetzt glaubwürdig, die Glaubwürdigkeit wurde auf dem politischen Parkett bisher aber auch noch nicht wirklich herausgefordert.

    Wir wissen wohl, was wir sind, aber nicht, was wir werden können. (William Shakespeare)

  • Ja, die Piraten sind glaubwürdig. Das waren die Grünen für die Mehrzahl aller Menschen auch mal, als es nur deren Aufgabe war, gegen Atomkraft zu sein.


    Die Grünen sind im Gegensatz zu CDU/CSU, SPD und FDP noch um ein Vielfaches bodenständiger und nicht solche unfassbar widerlichen Parteibonzen. Oder wo waren die Jusos, JU'ler oder Julis auf der "Freiheit statt Angst"-Demo am letzten Wochenende in Berlin? Ich hab' jedenfalls keine dergleichen gesehen. Die Demo hat Bände gesprochen, welchen Parteien unsere Bürgerrechte und unser Grundgesetz ernsthaft noch etwas wert sind/ist und welchen jene, man kann es nicht anders sagen, am Arsch vorbei gehen/geht.

  • Der Tonfall der Diskussion gefällt mir nicht, das will ich nur mal nebenbei bemerken.
    Übrigens stehen die Jusos auf der Unterstützerliste auf der von dir verlinkten Seite, aber das kann man ja schnell mal übersehen. Ganz abgesehen halte ich es für überzogen, die Abwesenheit einer Partei oder sonstigen Organsiation auf einer Demo so weit aufzubauschen, dass daraus der Vorwurf entsteht, dieser sei das Grundgesetzt vollkommen egal. Hierbei spreche ich nicht nur für meine eigene Partei, sondern auch für alle anderen, denn selbst beim politischen Gegner mag ich es nicht, wenn dieser offensichtlich unfair behandelt wird. Dass ihnen das Grundgesetzt vollkommen gleichgültig ist, würde ich den anderen Parteien nämlich nicht ohne weiteres vorwerfen.
    Ich will dich bestimmt nicht von den Piraten abbringen, jeder soll wählen, was er für richtig hält. Ich finde nur die Verteufelung der anderen Parteien, wie sie hier teilweise offensiv betrieben wird, zum einen übertrieben und zum anderen unfair. Es gibt unerschiedliche Meinungen und Lösungsansätze, über die kann man diskutieren, gegen die kann man auch argumentieren, wenn man sie als falsch empfindet, keine Frage. Aber offensive Pauschalangriffe und Verteufelungen haben mit konstruktiver Diskussion nicht viel gemein.

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  • Jap, der PP geht es um nichts anderes als Ehrlichkeit. Und jap auch ich hab an der Demo die "Großen" oder deren Vertreter vermisst, hab da keinen gesehen. Sie setzen sich für die seit 1949 gültigen Grundrechte ein, die nun langsam nach und nach wohl nichts mehr wert sein sollen. Deshalb nochmals für alle ein lustiges, wohl auch zum Nachdenken anregendes Bildchen das nicht allzu große Fiktion ist:



    century82.jpg



    If you can`t feel my hate, if you think you can fool me again, so read my scars and see if i`m ENRAGE!!!

  • Den Beweis dafür, dass es ihr um nichts anderes als Ehrlichkeit geht, muss die Piratenpartei meiner Meinung nach noch erbringen, ebenso wie die meisten kleinen Lobbyparteien (Tierschutzpartei, Die Violetten, etc...) die das ja irgendwie alle von sich behaupten, was einfach ist, so lange man keine Verantwortung übernehmen und im Zweifelsfall auch mal unliebsame Entscheidungen mittragen muss. Jedenfalls finde ich es immer bedenklich, wenn eine Partei so gänzlich unkritisch betrachtet wird. Jedenfalls kenne ich in meinem Umfeld, zu dem auch einige Parteiler, sowohl Genossen als auch Anhänger anderer Parteien gehören, niemanden der seiner eigenen nicht zumindest zum Teil auch kritisch (konstruktiv-kritisch!) gegenüber stehen würde, und das finde ich sehr positiv. Übrigens ist an allen Programmen auch bei großen Parteien die Basis mitbeteiligt, das sind nicht nur die "da oben" die alles entscheiden. Und selbst die haben mal mit Plakate kleben angefangen...

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  • Der Tonfall der Diskussion gefällt mir nicht, das will ich nur mal nebenbei bemerken.


    Keine Sorge, meine Posts sind immer etwas ... angriffslustig. Das ist aber absolut nicht persönlich gemeint, das Thema ruft in mir allerdings sehr viele Emotionen hervor. Schließlich betrifft es mich persönlich mehrfach.


    Übrigens stehen die Jusos auf der Unterstützerliste auf der von dir verlinkten Seite, aber das kann man ja schnell mal übersehen.

    Ganz abgesehen halte ich es für überzogen, die Abwesenheit einer Partei oder sonstigen Organsiation auf einer Demo so weit aufzubauschen, dass daraus der Vorwurf entsteht, dieser sei das Grundgesetzt vollkommen egal.


    Ob die da stehen oder nicht, spielt keine Rolle. Die Anwesenheit, die Tatsache, Flagge zu zeigen, hätte gezählt. Und bei der größten überregionalen Demonstration für Grundrechte und Freiheit nicht dabei zu sein, spricht für sich selbst und muss nicht weiter erörtert werden. Es is' ja Wahlkampf, da stellt man sich lieber an die kleinen Stände und macht Parteiwerbung.*


    unfair behandelt wird.


    Wie weit entfernt ist dir die Realität denn bereits, wenn du über unfaire Behandlung in Bezug auf Parteien sprichst? Der deutsche Bürger wird seit Jahren von den hiesigen Regierungen und großen Parteien von vorne bis hinten nur noch verarscht! Die großen Parteien mit ihren Versprechungen (ich möchte sie nicht alle aufzählen, jeder halbwegs gebildete Mensch weiß selbst ganz genau, wie viele Wahlversprechen es gab und wie viele davon eingehalten wurden) haben absolut keine faire Behandlung mehr verdient, über diesen Punkt sind wir bereits weit hinaus.


    Dass das nicht nur ich so sehe, sieht man glücklicherweise an den stets sinkenden Prozentzahlen für "die da oben". Und ja, es sind "die da oben", so viel Scheiße, wie unsere Regierung in den letzten 4 Jahren gebaut hat, das passt auf keine Kuhhaut mehr.


    Es gibt unerschiedliche Meinungen und Lösungsansätze, über die kann man diskutieren, gegen die kann man auch argumentieren, wenn man sie als falsch empfindet, keine Frage. Aber offensive Pauschalangriffe und Verteufelungen haben mit konstruktiver Diskussion nicht viel gemein.


    So, dann nenne ich dir jetzt mal das Paradebeispiel für die Inkompetenz, die Gleichgültigkeit gegenüber dem Bürger und die absolute Ignoranz der Bundesregierung.


    Ich hoffe, du hast die "Netzsperren"-Diskussion ausreichend verfolgt? Deine Partei (im Netzjargon auch mittlerweile "Verräterpartei" genannt) hat zusammen mit CDU/CSU das "Gesetz zur Bekämpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen" durchgebracht. Entgegen aller Expertenmeinungen, entgegen aller Kritik, entgegen der größten Online-Petition mit mehr als 134.000 Mitzeichnern.


    Willst du mir jetzt ernsthaft verklickern, dass es den großen Politikern auch nur ansatzweise um eine vernünftige Diskussion, um Argumentation und das Ausdiskutieren von verschiedenen Lösungsansätzen geht? BULLSHIT! Das war Wahlkampf pur, das war Geheuchel ohne Ende! 4.1 Millionen Bürger wurden von unserer Familienministerin öffentlich als "schwer pädokriminell" bezeichnet (unter anderem somit auch ich)! Alle Gegenargumente, die schlüssig hervorgebracht wurden, wurden mit Totschlagargumenten "Sind Sie etwa für Kinderpornographie?" niedergemacht.


    Das ist Schlammschlacht, das ist allerunterstes Niveau, das ist Axel Springer. Damit arbeiten die Großen heute, und mit nichts anderem. Und jeder, der sich mit diesem Thema genügend auseinandergesetzt hat, wird zum gleichen Entschluss kommen.


    Ich könnte jetzt noch weitere Unverschämtheiten beispielhaft zeigen, die belegen, dass auf sinnvolle Lösungen, Einigung und Bürgerbegehren geschissen wird (Stichwort: Wiefelspütz!), aber ich lasse es, denn wer so verblendet ist, sich öffentlich zu einer Partei zu bekennen, die mit solchen Praktiken arbeitet - dem muss das Thema sowieso nicht ganz so wichtig sein.


    Jedenfalls finde ich es immer bedenklich, wenn eine Partei so gänzlich unkritisch betrachtet wird.


    Und auch da hast du dich wahrscheinlich nicht genügend informiert - denn es gab und gibt sehr wohl kritische Stimmen zur Piratenpartei, auch intern (aber dennoch öffentlich!) wurde und wird über einige Vorkommnisse und Probleme heftig diskutiert (Stichwort: Bodo Thiesen).


    Und selbst die haben mal mit Plakate kleben angefangen...


    Hahaha, you made my day, wirklich. ^^**


    *Anmerkung: Wo ist der Kotzsmilie verblieben?
    **Anmerkung: Der ROFL-Smilie fehlt mir auch.

  • Quote

    Wie weit entfernt ist dir die Realität denn bereits, wenn du über unfaire Behandlung in Bezug auf Parteien sprichst


    Und Unfairness mit Unfairness zu behandeln war ja bekanntlich schon immer der richtige Weg...


    Was meine Aussage bezüglich der unkritischen Betrachtung betrifft, war damit nicht die Piratenpartei intern gemeint und auch nicht ihr Bild in der Öffentlichkeit, sondern lediglich die Art der hier vorgetragenen Argumentation, die nun einmal eher als eindeutige Vergötterung der Partei rüber kam und nicht wirklich als kritische Betrachtung.


    Und wenn du nichts persönlich meinst, dann verlass doch bitte auch diese persönliche Argumentationsebene, deine Posts kommen nämlich als einziger persönlicher Angriff rüber. Und einfach nur zu sagen "Ist ja alles nicht so gemeint" und dann munter weiter in sehr persönlichen Tonfall Angriffe zu fahren, ist schon irgendwie seltsam.


    Quote

    Das ist Schlammschlacht, das ist allerunterstes Niveau, das ist Axel Springer.


    Was auf deinen plakativen Diskussionsstil ja zum Glück kein bisschen zutrifft. Das ist eine Diskussionsebene, auf der ich offen gestanden nicht bleiben möchte. Da du dich auf ihr aber offensichtlich wohl zu fühlen scheinst, sollten wir das vielleicht an dieser Stelle beenden. Meine Freizeit ist zu rar gesät, um mich in ihr auch noch weiter über diese Art der Kommunikation zu ärgern.
    Meinetwegen halte mich weiterhin für realitätsfern, weil ich deine Meinung nicht teile und manche Dinge nicht schwarz oder weiß und auch nicht plakativ, sondern differenziert betrachte und nicht nur die negative, sondern auch die positive Seite sehe. Dass in der Politik nicht alles gut läuft, weiß ich selbst, und es gibt bestimmt auch einige Dinge, die mir selbst sauer aufstoßen. Aber allgemeinens Aburteilen liegt mir fern. Ebenso wie Diskussionen in dem von dir angeschlagenen Tonfall weiter zu führen. Das ist nicht mein Stil.

    Wir wissen wohl, was wir sind, aber nicht, was wir werden können. (William Shakespeare)

  • So wie du reagieren viele Menschen, die es nicht gewohnt sind, die harte Wahrheit auf den Tisch gelegt zu bekommen. Das ist in politischen Kreisen heute einfach nicht mehr üblich, man menschelt hin und her (siehe TV-Duell) und sieht bei unbequemen Dingen lieber erstmal weg, bis man sich irgendwann gezwungenermaßen damit auseinandersetzen muss.


    Würde dein Genosse Helmut Schmidt, im Übrigen einer meiner größten politischen Vorbilder, diese tagespolitische Scheiße noch konsequent mitverfolgen, er würde sich an den Kopf fassen. Denn er hat Wahrheit und Ehrlichkeit noch vor politischen Vorteilen und Bequemlichkeit gesehen und es damit auch genau so gehandhabt.


    Dass du nicht ein einziges Gegenargument auf meine Kommentare erwidern konntest, wundert mich hingegen überhaupt nicht.


    Früher war eben doch alles besser.

  • Mich stören nicht deine Aussagen sondern die Art, auf die du sie vorträgst, und allein wegen dieser Art möchte ich die Diskussion nicht weiter führen. Würde einer von meinen anders denkenden Bekannten so mit mir sprechen, würde ich genau so handeln, zum Glück ist mit vielen Menschen aber auch bei konträren Meinungen eine Diskussion möglich. Dazu gehört aber auch ein gewisser Respekt vorm Gegenüber und eine halbwegs gepflegte Gesprächskultur. Beides finde ich in deinen Beiträge nicht, nur deshalb beende ich die Diskussion an dieser Stelle, denn so hat sie für mich keinen Sinn.
    Hättest du in einem anderen Tonfall geschrieben, wäre eine argumentative Diskussion möglich, auf die ich mich auch gerne einlassen würde. Ich habe aber nicht den Eindruck, als hättest du an so etwas überhaupt Interesse. Wenn es dich glücklich macht, die Tatsache dass mir dein beleidigender Tonfall missfällt, als Argumentationsarmut umzudeuten, dann tu das meinetwegen. Das ist zwar ebenfalls fernab der Realität, da ich bereits im vorigen Beitrag betont habe, dass dein "Diskussions"stil der Grund für die meinerseitige Beendigung des Gesprächs ist. Wenn ich mich streiten möchte, kann ich das Samstag wieder tun. Da bekommen es aber bisher auch die Leute, die gänzlich konträre Meinungen zu der unssrigen vertreten, diese halbwegs sachlioch vorzubringen. Da diskutiere ich dann auch, glaub es oder nicht. Aber wenn jemand an den Stand kommt und uns persönlich angreift und beleidigend äußert, dann bitten wir auch da um Sachlichkeit, woraus dann meist doch noch eine annähernd vernünftige Diskussion entsteht, auch wenn man sich nicht einig wirkt. Da ich die Entstehung einer solchen Diskussion aufgrund deiner persönlichen Angriffe, die durchaus scharf an der Grenze zur Beleidigung verlaufen, für unmöglich halte, sehe ich keinen Sinn darin, mich deinen persönlichen Angriffen gegenüber zu rechtfertigen.

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  • Quote

    Wie weit entfernt ist dir die Realität denn bereits, wenn du über unfaire Behandlung in Bezug auf Parteien sprichst?


    Du sprichst mich direkt an, also persönlich. Und die Unterstellung von Realitätsverlust empfinde ich durchaus als beleidigend.


    Quote

    denn wer so verblendet ist, sich öffentlich zu einer Partei zu bekennen, die mit solchen Praktiken arbeitet - dem muss das Thema sowieso nicht ganz so wichtig sein


    Meinetwegen prichst du hie nicht nur mich an sondern auch alle anderen, die sich in einer der großen Parteien engagieren. Dann ist die Aussage nicht "Du bist verblendet" sondern "Ihr seid verblendet", aber von diesem ihr bin ich ein Teil. Und dass ach empfinde ich durchaus als beleidigend, und wenn nicht das, dann zumindest sehr respektlos, waas für mich ebenfalls eine indiskutable Diskussionsebene darstellt.


    Quote

    *Anmerkung: Wo ist der Kotzsmilie verblieben?


    Auch wenn die Verwendung von Smilies generell als lustig gilt, ist ein Kotzsmilie, ob eingesetzt oder weil nicht vorhanden gefordert, ist definitv beleidigend.
    Abe das siehst du wahrscheinlich wieder anders, genau deswegen sag ich ja, dass wir keine gemeinsame Diskussionsebene finden würden. Auf deine gehe ich nicht, auf meine gehst du nicht, also gibt es keine auf der wir miteinander reden könnten.

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  • Haha, also ich muss schon sagen das ist ganz großes Kino hier was die Argumentation angeht. Aber immerhin hat es dazu geführt, dass ich das Partieprogramm der Piratenparty gelesen habe.


    Im Vorfeld möchte ich sagen das ich für Demokratie bin. ICh akzeptiere alle Meinungen von Rechtsaußen über die Mitte bis ganz an den linken Rand....das ist Demokratie.... Von daher find ich auch in Ordnung, wenn jemand von der Piratenpartei überzeugt ist. Für mich ist sie allerdings eher eine Interessengemeinschaft, die sich Datenschutz etc auf die Fahnen geschrieben hat, so wie der Grillverein gegen Genfutter bei Schweinen oder ein Sportschützenverein gegen eine Verschärfung des Waffenrechts ist. Den Teil mit der Bildungspolitik kann man als Witz getrost bei Seite lassen, da kann man auch "Reichtum für alle" ins Wahlprogramm schreiben :D
    Die Begründung die PP wegen ihrer Ehrlichkeit zu wählen ist deshalb gerade zu lächerlich. Dann müsste man ja auch eine gegründete Grillpartei wählen die nur zum Ziel hat "Würstchen für alle". Vielmehr lassen solche Argumente auf einen sehr begrenzten Horizont und keinen Blick aufs gesellschaftliche Ganze schließen. Überspitzt gesagt hättet ihr auch Hitler gewählt, wenn er gesagt hätte ich mach Deutschland groß und über den Rest sag ich nix......wäre ja ehrlich gewesen....
    Das Thema Datenschutz den die PP vertritt halte ich für durchaus gerechtfertigt. Auch die Tatsache, dass die PP durch ihre Popularität eine Zielgruppe zum wählen animiert, die aufgrund mangelndem Wissen um die deutsche Politik oder anderen Gründen nicht an der Demokratie teilnimmt, ist ihr positiv anzurechnen. Eine Alternative für verantwortliche politische Positionen ist sie jedoch im Moment nicht.


    Aussagen wie in vorherigen Beiträgen kann ich deshalb nur als ironisch einstufen. Sollten sie ernst gemeint sein, kann ich nur hoffen, dass die PP dazu führt sich näher mit Politik zu beschäftigen um Wissensdefiziten entgegen zu wirken.

    Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie

  • Haha das is auch ne Möglichkeit ner Sachdiskussion zu entkommen. Nen Grund voranschieben um von der eigentlichen Argumentation ab zu lenken...... da kenn ich noch einen der das wunderschön kann, polarisiert, jedoch aufgrund seiner "Diskussionsweise" selten richtig ernst genommen wird... M.F.


    Aber Ironie bei Seite. Kuroi zeigt mit seinem Kommentar genau was in Deutschland falsch läuft. Meinungsfreiheit und Demokratie predigen, aber nur so lang, wie es in die eigene gewünschte Richtung geht. Man könnte ja schon fast meinen, durch das Negativbeispiel von "gelebter Demokratie" soll meine vorherige Kritik unterstrichen werden. :D

    Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie

  • Haha das is auch ne Möglichkeit ner Sachdiskussion zu entkommen. Nen Grund voranschieben um von der eigentlichen Argumentation ab zu lenken...... da kenn ich noch einen der das wunderschön kann, polarisiert, jedoch aufgrund seiner "Diskussionsweise" selten richtig ernst genommen wird... M.F.


    Ich hab' zwar keine Ahnung, wer M. F. sein soll, aber wenn dein erster Beitrag an mich gleich mit Reductio ad Hitlerum (bzw. ist Godwins Gesetz hier wohl treffender) beginnt, dann hab' ich keinerlei Interesse, mir den Rest deines Textes anzutun.


    Aber Ironie bei Seite. Kuroi zeigt mit seinem Kommentar genau was in Deutschland falsch läuft. Meinungsfreiheit und Demokratie predigen, aber nur so lang, wie es in die eigene gewünschte Richtung geht. Man könnte ja schon fast meinen, durch das Negativbeispiel von "gelebter Demokratie" soll meine vorherige Kritik unterstrichen werden. :D


    Du kannst deine Meinung doch so offen äußern, wie du möchtest, ich hab' mit meinem obigen Beitrag nur ausdrücken wollen, dass ich mich aufgrund jener Aussage einfach nicht weiter mit deinem Geschriebenen beschäftigen will. Ich glaube, du solltest dir erstmal die Definitionen von Meinungsfreiheit und Demokratie zu Gemüte führen, bevor du dreist behauptest, ich würde versuchen, jene gegenüber dir zu beschneiden.


    Edith meint, du bist leider nicht in der A. H.-Vergleich-Rangliste. :/
    Edith meint weiterhin, dass ich gerne noch den Hitler-Vergleichsbegriff oben verlinkt hätte, allerdings zerschießt das Forum mir dann den gesamten Beitrag. Oo