Nächtliche Unterhaltung

  • Wir streiten uns mal wieder, mein geliebter Fernseher und ich. Grund ist - wie sollte es anders sein - das Programm. Für das Problem, dass die Öffentlich-Rechtlichen ihre cineastischen Juwelen mit Vorliebe im Nachtprogramm verstecken, hatten wir ja nach langen Diskussionen bereits eine Lösung gefunden. Das Verhältnis meines Fernsehers zu meinem DVD-Recorder sorgt dafür, dass wir die guten Filme auch dann nicht verpassen, wenn sie zu Zeiten kommen, zu denen Berufstätige nun einmal schlafen sollten.
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    Wir wissen wohl, was wir sind, aber nicht, was wir werden können. (William Shakespeare)

  • Da ja ARD und ZDF beides öffentlich-rechtliche Sender sind, dürfte es so etwas wie eine Konkurrenz zwischen den beiden Sendern ja eigentlich gar nicht geben. Klar hat das ZDF im Vergleich zur ARD und den Dritten einen gewissen Sonderstatus, was historisch bedingt ist und hier nicht weiter vertieft werden sollte, aber in der Programmgestaltung könnte man ja gegenseitig etwas Rücksicht nehmen.


    Ein anderer Punkt ist die Sache, daß anspruchsvolle Programme auch von den öffentlich-rechtlichen, die ja auch einen gewissen Qualitätsauftrag haben, ins Nachtprogramm verbannt werden. Anscheinend hat man zur Prime Time Angst vor der privaten Konkurrenz, denn wenn auch die öffentlich-rechtlichen untereinander kein Konkurrenzdenken hegen müssen, gegen die Privaten müssen sie sich behaupten können, ohne ihren Auftrag aus den Augen zu verlieren. Aber nachts müssen die öffentlich-rechtlichen Sender wenigstens keine ernstzunehmende Konkurrenz des Privatfernsehens fürchten, zumindest nicht bei den anspruchsvolleren Zuschauern.