Bei den Frauen gewann der VfL Wolfsburg zum 11. Mal den DFB-Pokal, und dabei zum 10. Mal in Folge. Gegen den Deutschen Meister Bayern München, der die Wölfinnen noch vor wenigen Wochen mit 4:0 besiegte, gelang heute ein 2:0. Damit hat der VfL das 50. Pokalspiel in Folge gewonnen!
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DFB- Pokal
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Mit mehr Mühe als erwartet hat Bayer Leverkusen den Pokal gewonnen. Ein Traumtor von Granit Xhaka reichte letztlich zum 1:0-Sieg.
Einige Mannschaften dürften heute der Werkself die Daumen gedrückt haben: Der VfB Stuttgart spielt damit gegen Leverkusen im DFB Supercup, Eintracht Frankfurt spielt in der Champions League, die TSG 1899 Hoffenheim in der Europa League und der 1. FC Heidenheim nach nur einer Saison in der Conference League.
Die hat Werder Bremen letztlich um ein Tor verpasst. -
Ich hab Bayer auch die Daumen gedrückt. Kaiserslautern im Europapokal wäre so eine Sache gewesen finde ich
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Ich habe beiden die Daumen gedrückt. Es ist irgendwie schön, mal nicht enttäuscht zu werden und das Spiel gelassen zu verfolgen.
Leverkusen hat so lange auf einen Titel warten müssen, Kaiserslautern hat als Außenseiter sicher viele Daumendrücker gehabt.Aber heutzutage wäre es mehr Europapokal als noch damals, als Hannover 96 den Pokal gewann. Da freuten sie sich auf die große weiter europäische Welt, und wo ging es hin? Nach Bremen. Mit der Regionalbahn zum Europapokalspiel.
Die Gefahr, dass Kaiserslautern nach Sinsheim hätte reisen müssen, hätte sich diesmal nicht ergeben. -
Die Bayern sind wieder einmal früh im Pokal gescheitert, diesmal aber am Titelverteidiger - 0:1 gegen Leverkusen. Nach 860 Pflichtspielen kassierte Manuel Neuer heute seine erste Rote Karte, und das schon in der 17. Minute.
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Wie sich jetzt herausstellte, hat sich Manuel Neuer bei dem Foul einen Rippenbruch zugezogen und fällt bis zur Winterpause aus.
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Was für ein Pokaldrama eben! Der 1. FC Köln verlor in Leverkusen mit 2:3 n.V., nachdem er schon mit 2:0 in Führung lag.
Nicht ganz so dramatisch war das 1:0 des VfB Stuttgart gestern gegen den FC Augsburg. Es lebte bestenfalls von der Spannung.
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Die Halbfinalisten stehen fest. Es sind Arminia Bielefeld, RB Leipzig, VfB Stuttgart und Bayer Leverkusen.
Die Wahrscheinlichkeit, ein Heimspiel gelost zu bekommen, ist eher gering. Weil Arminia Bielefeld als Drittligist auf jeden Fall ein Heimspiel haben wird, werden von den drei Bundesligisten zwei auswärts spielen müssen.
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Bielefeld feiert! Verdient 2:1 gegen Leverkusen gewonnen!

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Auch zum DFB-Pokal gibt es eine ewige Tabelle. Wer die anführt, ist ja klar: der FC Bayern. Er bringt es bislang auf 644 Punkte, gefolgt von Schalke 04 mit 525 Punkten.
Dabei hat Schalke 04 einen anderen Rekord. Er ist sozusagen der Pokal-Dino. Seit 1962 ist er in jedem Jahr dabei, die Bayern erst seit 1966. Von den 82 Runden war der Hamburger SV 77 mal dabei, verpasste also nur 5, ist seit 1963 ununterbrochen dabei.
Die meisten Spiele, ohne je den Pokal zu holen, das zweifelhafte Vergnügen schaffte Hertha BSC. 2mal standen sie im Finale (die "Bubis" 1993 nicht mitgerechnet, die werden in der Tabelle extra aufgeführt), mehr war nicht drin. Die Bilanz ist aber positiv: Von 187 Pokalspielen gewann die Hertha 102.
Effektiver machte es der VfB Leipzig. Nur zweimal nahm die Mannschaft am Pokal teil und stand immer im Finale, konnte eines davon sogar gewinnen - 1937. Danach hat die Mannschaft allerdings kein einziges Pokalspiel mehr bestritten. Es gab noch eine Mannschaft, die sich VfB Leipzig nannte und sich in der Nachfolge sah, aber in der Tabelle gesondert aufgeführt wird.
Eintracht Braunschweig ist im Elfmeterschießen unbesiegt, musste allerdings in 120 Spielen auch erst einmal ran. Die Stuttgarter Kickers mussten in 88 Spielen nie ins Elfmeterschießen. Rot-Weiß Oberhauen und Tennis Borussia Berlin sind in jeweils 3 Elfmeterschießen ungeschlagen. Der SV Wehen Wiesbaden, die Würzburger Kickers und der FC Sachsen Leipzig haben alle 3 Elfmeterschießen verloren. Die meisten Elfmeterschießen überhaupt hatte der 1. FC Nürnberg. Dabei war er 9 mal siegreich.
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Arminia Bielefeld steht zum ersten Mal im Finale des DFB-Pokals. Die letzte Mannschaft, die es schaffte, beim ersten Finale gleich zu gewinnen, was Bayer Leverkusen 1993.
Der VfB Stuttgart ist zum 7. Mal im Finale. Die Bilanz ist mit 3 Siegen und 3 Niederlagen bislang ausgeglichen.
Im direkten Vergleich steht der VfB vorn. Es gab bislang nur 2 Pokalspiele gegen Bielefeld, die Stuttgart beide zu 0 gewann.
Vor 40 Jahren begann die Tradition, das Endspiel in Berlin austragen zu lassen. Es war eine Art Trostpflaster, weil keine Spiele der EM 1988 in Berlin ausgetragen wurden, wogegen es großen Widerspruch gab.
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Das 4:2 des VfB Stuttgart gegen Arminia Bielefeld klingt vielleicht noch etwas spannender als es war, denn die beiden Bielefelder Tore fielen erst in der Schlussphase und lösten nur eine kurze Spanne der Nervosität bei den Schwaben aus, die verdient gewonnen haben.
Gleich zweimal wurde heute Geschichte geschrieben: Zum ersten Mal gelang einer Mannschaft in einem Pokalfinale innerhalb einer halben Stunde 3 Tore, und zum ersten Mal gelang einem Drittligisten in einem Endspiel ein Tor - und Bielefeld gleich 2!
Zuvor war dies Hertha BSC Amateure (1993), Energie Cottbus (1997, auch gegen den VfB) und dem 1. FC Union (2001) nicht gelungen. -
Arminia Bielefeld hat nun doch noch einen Pokal gewonnen: Im Finale des Westfalenpokals gewann die Arminia gegen die Sportfreunde Lotte mit 2:0. Weil Bielefeld als Meister der 3. Liga bereits für den DFB-Pokal qualifiziert war, darf auch Lotte mitmachen.
Und da Westfalen neben Bayern und Niedersachsen zu den drei mit den meisten Herrenmannschaften zählt, nimmt auch der FC Gütersloh als bestplatzierte westfälische Mannschaft in der Regionalliga West am DFB-Pokal teil.
Insgesamt sind 64 Mannschaften dabei: die 18 Vereine aus Liga 1 und 2, die vier besten der 3. Liga und die Gewinner des jeweiligen Landespokals. Dabei kommt diesmal kein Amateurverein aus Hamburg. Der Hamburger Pokalsieger kommt aus Norderstedt in Schleswig-Holstein, Norderstedt grenzt aber direkt an die Hansestadt. Uwe Seeler lebte und starb hier.
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Auch interessant: In 90 Jahren Pokalgeschichte schafften es nur 41 Mannschaften ins Finale.
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Besser 41 als 14

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Auch wieder richtig.
Aber wo bleibt die Abwechslung?
Trotz allem gab es nur wenige Pokalendspiele in Neuauflage.
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Wehen Wiesbaden hat diesmal das große Los gezogen: Die Bayern kommen. Eintracht Braunschweig empfängt den Titelverteidiger VfB Stuttgart.
Die kürzeste Anfahrt hat der FC St. Pauli. Der muss nach Norderstedt, gleich nördlich von Hamburg gelegen. Auch Dortmund hat's nicht weit, Essen liegt gleich um die Ecke sozusagen.
Eine Mannschaft darf schon immer in der ersten Runde nach Berlin. Diesmal ist es der VfL Bochum, der beim DDR-Rekordmeister BFC Dynamo antreten darf.
Hertha BSC zieht es nach Münster, Union nach Gütersloh.
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In dieser Saison schüttet der DFB insgesamt 75 Mio. € aus, immerhin 800.000 € mehr als im Vorjahr. Alle Teilnehmer erhalten in der 1. Runde 211.886 €. Der Pokalsieger bekommt 4,32 Mio. €. Somit können sich die Prämien auf insgesamt 10.676.579 € aufsummieren.
Besonders für die kleineren Vereine ist das lukrativ. Arminia Bielefeld hatte ordentlich abgeräumt.

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Michael Zetterer hatte nach dem Aus von Werder Bremen in der ersten Runde Krokodilstränen geweint. Er dürfte zu dem Zeitpunkt gewusst haben, dass er nach Frankfurt geht. So brachte er nun das Kunststück fertig, sowohl in der ersten als auch in der zweiten Runde des DFB-Pokals zu verlieren, und zwar im Elfmeterschießen.
Wolfsburg ist ebenfalls raus nach 0:1-Heimniederlage gegen Holstein Kiel. Hertha BSC kam gegen "Lieblingsgegner" SV Elversberg überraschend weiter. Die letzten 4 Spiele gegen die Jungs aus der Saarprovinz
haben sie verloren - und das ziemlich deutlich.Noch nie sind Heidenheimer so ausgerastet wie heute. Beim 0:1 gegen den HSV witterten Fans, Trainer und andere Kollegen des FCH Schiebung. Das dürfte ein Nachspiel haben, da einige auf der Heidenheimer Bank auch Rot sahen, u.a. auch Trainer Schmidt. Nach 18 Jahren scheint er erstmals etwas dünnhäutig zu werden. Wer will ihm das verdenken?