Der Hauptmann von Köpenick

  • z.B: in "Des Teufels General" ist er als Hermann Görings Schatten zu bewundern und ich glaube auch die Hand von Heinrich Himmler mit dem Siegelring ist seine. Auch in "Große Freiheit Nr. 7" ist Käutner in einer kleinen Rolle als Karl zu sehen. Sehr gut erkennt man ihn in der Kneipenszene.


    "Ein Deutscher, der sein Vaterland abstreift, wie einen alten Rock, ist für mich kein Deutscher mehr."
    (Otto von Bismarck, 1815-1898, erster Reichskanzler des Deutschen Reiches)


  • Und die Frau neben Käutner (im "Hauptmann von Köpenick") ist seine Ehefrau Erica Balqué. In der "Großen Freiheit" spielt er nicht nur eine Statistenrolle, sondern den Kölner Seemann, der sich zu Beginn eine Kajüte mir Gustav Knuth und Günther Lüders teilt. Man sieht ihn außerdem als Dichter in "Romanze in Moll", als Gott in "Der Apfel ist ab", als verwundeter Soldat in "Die letzte Brücke", als Kneipengast in "Der Rest ist Schweigen" und am Ende der "Zürcher Verlobung". In "In jenen Tagen" ist er die Stimme des Autos und in "Monpti" der Erzähler im Straßencafé. Daneben hat er als Schauspieler in einer Reihe von Fernsehfilmen und als Hauptdarsteller in Syberbergs "Karl May" mitgewirkt. Seine Filmkarriere begann übrigens als Statist in "Kreuzer Emden" (1932).

  • Ich kenne ihn auch noch aus einer Derrick-Episodenrolle. Darin wird er von Thomas Fritsch ermordert. Es handelt sich dabei um eine der frühen Folgen, die ich sehr gut finde.

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide

  • Ich kenne ihn auch noch aus einer Derrick-Episodenrolle. Darin wird er von Thomas Fritsch ermordert. Es handelt sich dabei um eine der frühen Folgen, die ich sehr gut finde.


    "Nur Aufregungen für Rohn" 1975

    Allseitiger Unbeliebtheit erfreuen sich Deutsche, die über ein Gedächtnis verfügen und Geschichtskenntnisse besitzen.


    © Wilhelm Schwöbel (1920 - 2008), deutscher Zoologe und Aphoristiker

  • Ich schau mir gerade die Juhnke-Version an und muss wieder mal bestätigen, dass Juhnke mir lieber ist als Rühmann in der Rolle. Noch besser finde ich nur noch Rudolf Platte. Die 1930er Version muss ich mir in Ruhe mal anschauen.

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide

  • Ich schau mir gerade die Juhnke-Version an und muss wieder mal bestätigen, dass Juhnke mir lieber ist als Rühmann in der Rolle. Noch besser finde ich nur noch Rudolf Platte. Die 1930er Version muss ich mir in Ruhe mal anschauen.


    Die 1931er Fassung hat schon mal den Vorteil, daß sie an Originalschauplätzen gedreht wurde.


    Mich würde auch mal die Stummfilm-Version von 1926 interessieren oder die Erstverfilmung 1906

    Allseitiger Unbeliebtheit erfreuen sich Deutsche, die über ein Gedächtnis verfügen und Geschichtskenntnisse besitzen.


    © Wilhelm Schwöbel (1920 - 2008), deutscher Zoologe und Aphoristiker

  • Die Verfilmung von 1931 wird in einem Brief erwähnt, den ich vor einiger Zeit bereits katalogisiert habe. Interessant ist, dass er nicht sonderlich gut bei der Autorin des Briefes abgeschnitten hat. Sie scheint wohl das Theater dem Kino vorzuziehen. Ich frage mich nur wie sie auf die Aussage bzgl. Stummfilm kommt. Meinte sie das im Allgemeinen zum Thema Film oder wurden damals frühe deutsche Tonfilme teils noch Stumm aufgeführt?

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide

  • Der Brief ist von 1931

    Die Erstaufführung war 1931 in Berlin

    In Berlin gabs das Stummfilmkino Delphi


    Wenn sie ihn gesehen hat und dann von stumm schreibt, stell ich mir das ähnlich vor, wie ich die Farbfilme die ersten Jahre alle in Schwarzweiß sah.

  • Die Verfilmung von 1931 wird in einem Brief erwähnt, den ich vor einiger Zeit bereits katalogisiert habe. Interessant ist, dass er nicht sonderlich gut bei der Autorin des Briefes abgeschnitten hat. Sie scheint wohl das Theater dem Kino vorzuziehen. Ich frage mich nur wie sie auf die Aussage bzgl. Stummfilm kommt. Meinte sie das im Allgemeinen zum Thema Film oder wurden damals frühe deutsche Tonfilme teils noch Stumm aufgeführt?

    Das Fräulein hat noch den Stummfilm von 1926 gesehen. Ihr Brief ist vom 13. April 1931. Premiere hatte der Tonfilm am 22. Dezember 1931.