Passend zum Tag der Deutschen Einheit eine Rezension zu "Motzki":
Heute jährt sich der Tag der Deutschen Einheit bereits zum 18. Mal. Was wäre passender, als an diesem Tag über die kürzlich auf DVD erschienene ARD-Serie "Motzki" zu sprechen. Die 13-teilige Serie lief bereits 1993, als die Wiedervereinigung noch nicht lange zurücklag und es diesbezüglich noch viele offene Fragen und Probleme gab. Aber auch fünfzehn Jahre später sind die gegenseitigen Vorurteile über Ost- und Westdeutsche immer noch gegenwärtig, so daß man sich die Serie auch heute noch anschauen kann und dabei nicht befürchten muss, dass man diese nicht mehr nachvollziehen kann.
Die Figur des ewig nörgelnden Frührentners Friedhelm Motzki stammt aus der Feder von Wolfgang Menge, der in den 70er Jahren mit dem "Ekel" Alfred Tetzlaff eine der populärsten Figuren der deutschen Fernsehgeschichte geschaffen hatte. Motzki sollte eine Art Neuauflage von Ekel Alfred darstellen. In seiner Straßenkleidung mit der Schlägermütze erinnert er optisch auch ein wenig an Heinz Becker, was aber vermutlich nicht beabsichtigt war. Es muss aber vorweg gesagt werden, dass Motzki weder an Ekel Alfred noch an Heinz Becker heranreicht.
Motzki lebt in einer Wohnung in (West-)Berlin und ist Witwer. Nachdem seine Frau gestorben ist, macht ihm seine aus dem Osten stammende Schwägerin Edith Rosenthal, die vor der Wende in einem Stasi-Kindergarten gearbeitet hat, den Haushalt. Da ist Streit und Ärger vorprogrammiert, ...
Hier geht es zur kompletten Rezension: