Der Name der Rose

  • Endlich habe ich den Film mal sehen können und ich muß sagen, daß er mir sehr gefällt. Eine tolle Produktion mit einigen interessanten Künstlern. Gerade die Handlung ist auch interessant. Ich liebe ja eh alte Bibliotheken, Geheimnisse usw.


    http://deutsche-filme.com/film…dernamederrose/index.html

    "Es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen."


    Konfizius

  • der film ist einfach nur gigantisch. wobei ich den roman in buchform noch ne ganze spur besser ist. aber ist das ein deutscher film???

    "Wo Liebe wächst, gedeiht Leben - wo Hass aufkommt droht Untergang"


    - 8-facher "Mr. TV-Kult" -


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    Flo.33 postete
    der film ist einfach nur gigantisch. wobei ich den roman in buchform noch ne ganze spur besser ist. aber ist das ein deutscher film???


    DIto

    Was heute noch wie ein Märchen klingt, kann morgen bereits Wirklichkeit sein. Hier ist ein Märchen von Übermorgen. :thumbsup:

  • Es ist eine Ko-Produktion (Italien, BRD und Frankreich), finanziert von Bernd Eichinger, heraus gebracht von Neue Constantin Film, gedreht in Rom und der BRD. Es spielen z.B. Volker Prechtel, Michael Habeck, Helmut Quartlinger und Ludger Pistor mit. Siehe Verweis im ersten Beitrag.


    Ich denke auf diesem Niveau wird auch die Verfilmung von Das Parfüm sein. Sean Connery in der Hauptrolle von Der Name der Rose gefällt mir übrigens sehr.

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    Konfizius

  • Mehrere Freunde sind hellbegeistert von dem Film. Komischerweise kann ich gar nichts damit anfangen. Hat mich leider gelangweilt. Obwohl ich Sean Connery super finde.

    Quote

    Den Film habe ich ehrlich gesagt noch nie gesehen, aber das Buch ist der Hammer.

    Bücher sind oft völlig unterschiedlich zum Film. Dies hat mich auch bei "Die Teufelin" und "Die unendliche Geschichte" gewundert.

  • Ich finde den Film ganz gut. Was mich freut ist, dass dort das Thema alte Bücher thematisiert wird - leider nur nebensächlich und im schmerzlichen Kontext. Aber allein die Machart ist außergewöhnlich und setzt sich - wie die Kollegen bei Massengeschmack auch betont haben - von Hollywoodproduktionen ab.

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    Konfizius

  • name-der-rose-constantin.jpg


    Die gesamte Geschichte wird rückblickend von Adson von Melk erzählt.

    Der Franziskaner William von Baskerville und sein Adlatus, der Novize Adson, reisen im Jahr 1327 in eine Abtei der Benediktiner im Apennin, wo William an einem theologischen Disput teilnehmen soll. Der Spirituale des Franziskaner-Ordens Ubertino da Casale befindet sich bereits in dem Kloster. Bei der Ankunft fragt William den Abt des Klosters Abbo von Fossanova nach einem kürzlichen Todesfall, nachdem er bei seiner Ankunft entsprechende Hinweise darauf wahrgenommen hatte. Der Abt berichtet, wie der Mönch und Illustrator Adelmo von Otranto grausam entstellt außerhalb der Klostermauer unterhalb eines Turms gefunden worden sei, alles auf eine Selbsttötung hindeute, dem jedoch die Tatsache entgegenstünde, dass das Fenster, unter dem Adelmo gefunden wurde, nicht geöffnet werden könne.

    William löst das Rätsel. Es schließt sich jedoch eine Mordserie an mehreren Mönchen an. Das nächste Opfer ist der griechische Übersetzer Venantius von Salvemec; die Indizien weisen auf eine Vergiftung hin. Er wird in der Metzgerei des Klosters aufgefunden, kopfüber in einem großen Kessel voller Schweineblut. Schnell verbreitet sich unter den Mönchen die Befürchtung, die Apokalypse sei eingetreten, weil die Begleitumstände der Todesfälle Ähnlichkeiten mit einer Passage der Johannesoffenbarung aufweisen. So wird – ebenso vermeintlich auf die Johannesoffenbarung deutend – der Gehilfe des Bibliothekars Malachias von Hildesheim, Berengar von Arundel, ertrunken in einem Badezuber mit Wasser gefunden. Bei der Obduktion entdeckt William aber, dass der Ertrunkene geschwärzte Finger und eine geschwärzte Zunge hat. Außerdem findet er eine Reihe von Hinweisen, die darauf schließen lassen, dass die Ursache der seltsamen Ereignisse im Kloster nicht die nahende Apokalypse, sondern der Diebstahl eines griechischen Buches aus der Bibliothek des Klosters ist.

    Williams Untersuchungen ergeben schließlich, dass Adelmo Selbstmord beging, da er Berengar, dem Gehilfen des Bibliothekars, für sexuelle Handlungen zur Verfügung stand und mit seiner Schuld nicht leben konnte. Berengar hatte Adelmo dafür Zugang zu dem griechischen Buch gewährt. Vor seinem Selbstmord vertraute Adelmo sich dem griechischen Übersetzer Venantius an. Dieser fand das Buch im Skriptorium am Schreibpult von Adelmo und starb, nachdem er darin gelesen und sich Notizen gemacht hatte. Bei einem Besuch im Skriptorium verhinderte Berengar, dass William das Buch entdeckte, und schlich sich in der folgenden Nacht in den Schreibsaal, um das Buch an sich zu nehmen. Nachdem er darin gelesen hatte, verspürte er starke Schmerzen, die er mit einem Bad zu lindern versuchte. Dabei ertrank er. Vorher versteckte er jedoch das Buch in den Räumen des Heilkundigen Severinus von St. Emmeram. Severinus wird später von dem Bibliothekar Malachias ermordet, der das Buch an sich nimmt.

    Während William und Adson den Mörder suchen, lernt Adson während einer nächtlichen Verfolgung ein Bauernmädchen in der Klosterküche kennen, das ihn liebevoll verführt. Es wird später von dem mit einer der Verhandlungsdelegationen angereisten Bernardo Gui und einer von ihm geleiteten Inquisition verhaftet und der Hexerei beschuldigt. Bernardo Gui verurteilt außerdem den Kellermeister des Klosters, Remigio da Varagine, sowie seinen buckligen Gehilfen zum Tode, da diese in der Vergangenheit den Apostelbrüdern des Fra Dolcino angehörten, die reiche Kleriker ermordeten. Später stirbt auch der Bibliothekar Malachias in der Kirche des Klosters an einer Vergiftung.

    William findet schließlich heraus, dass der blinde Mönch Jorge de Burgos die Morde verübt hat, damit das Vorhandensein des verschollen geglaubten „Zweiten Buches der Poetik“ des Aristoteles in der Bibliothek geheim bleibe, da dessen Inhalt nach Jorges Überzeugung der kirchlichen Doktrin widerspricht. Jorge hatte die rechte obere Ecke der rechten Seiten des Buches mit einem Gift bestrichen, so dass jeder, der in dem Buch las und sich den Finger zum Umblättern mit der Zunge befeuchtete, vergiftet wurde. Als er sich überführt sieht, verbrennt Jorge das Buch in der Bibliothek, die dann mit dem gesamten Buchbestand in Flammen aufgeht. Jorge wird von herabstürzenden brennenden Balken erschlagen. Während des Brandes entkommt das zum Tode verurteilte Mädchen vom Scheiterhaufen, der Kellermeister und sein Gehilfe verbrennen indes. Der fliehende Bernardo Gui kommt ebenfalls ums Leben, als seine Kutsche von der aufgebrachten Dorfbevölkerung in den Abgrund gestürzt wird. William rettet sich mit einigen wenigen wertvollen Büchern aus der brennenden Bibliothek und verlässt nun, da der theologische Disput beendet und die Rätsel gelöst sind, das Kloster gemeinsam mit Adson. Dieser überlegt in der Schlussszene kurz, ob er sich statt seines Meisters lieber dem Mädchen anschließen soll, und entscheidet sich am Ende für William. Den Namen des Mädchens hat er nie erfahren.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Name_der_Rose_(Film)



    Mehr in Richtung "Der Name der Rose" (Aber hier sind die Bücher auch mehr Beiwerk im Film) würde mich sehr ansprechen.

    Vielen Dank an Vogel Specht für die beiden guten Filmtipps :thumbup:.

    R.I.P. Steve Jobs, Robin Williams, Udo Jürgens, Demis Roussos, Joe Cocker, Richard von Weizsäcker, Leonard Nimoy, Christopher Lee, Omar Sharif, Satoru Iwata, Helmut Schmidt, Achim Mentzel, David Bowie, Prince , Muhammad Ali, Götz George, Bud Spencer, Walter Scheel, Tamme Hanken, Manfred Krug, Robert Vaughn, George Michael, Carrie Fisher, John Hurt, Roger Moore, France Gall, Aretha Franklin, Burt Reynolds, Montserrat Caballé, Stan Lee, Doris Day, Karel Gott, Ariane Carletti & Jan Fedder !

  • Administrator Vielen Dank.


    Da bei Produktionsland Deutschland, Frankreich und Italien steht, müsste der Film sich nicht im "Europäische Filme" befinden ?

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  • Der deutsche Anteil war federführend in der Produktion (Bernd Eichinger) und auch zum Großteil in Deutschland gedreht, deswegen passt es in dem Fall denke ich besser nach "Deutsche Filme", finde ich. Wir sehen es ja auch aus der deutschen Sichtweise, da ist es denke ich passend einsortiert.

    "Die Fabelhafte Welt der Amelie" war auch eine Koproduktion mit der BRD, wenn wir eine Rubrik "Französische Filme" hätten, würde ich den auch dann nach "Französische Filme" einsortieren wollen.

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    Konfizius