Bilder von eurer Stadt

  • Der Wagen scheint uns erhalten zu bleiben. Der Aufzug ist, wie man sieht, inzwischen fertig.


    Es dürfte nicht leicht gewesen sein, dieses tonnenschwere Teil im Tunnel zu verschieben. Einen Kran kann man hier ja nicht einsetzen.

  • Der Edge East Side Tower wird demnächst fertiggestellt. Er ist 142 m hoch und wird damit vorübergehend das größte Hochhaus Berlins sein. Aufgenommen habe ich ihn vom Bahnsteig des S-Bahnhofs Warschauer Straße. Da dieser im Einschnitt liegt, sieht die Hütte vielleicht größer aus, als sie ist. ;)

  • Der Wagen scheint uns erhalten zu bleiben. Der Aufzug ist, wie man sieht, inzwischen fertig.


    Es dürfte nicht leicht gewesen sein, dieses tonnenschwere Teil im Tunnel zu verschieben. Einen Kran kann man hier ja nicht einsetzen.

    Der Wagen hat nun seine wohl endgültige Position gefunden. Man hat ihn einmal über den ganzen Bahnhof auf die andere Seite gezogen und gedreht. Der Platz auf dieser Seite ist schmaler, daher ist er vermutlich nicht mehr so zugänglich, wie das auf meinen Bildern weiter oben noch zu sehen ist.


    Ich frage mich nur, wo die kleine Ausstellungsfläche nun abgeblieben ist, die dort bislang zu sehen war. Dazu gehörte auch ein Stellwerk aus dem Jahr 1912. Es ist hoffentlich irgendwo erhalten geblieben.


    Ansonsten ist der Bahnhof ein kleines Museum, der zum kurzen Verweilen einlädt, ja geradezu zwingt, weil er sich in direkter Nachbarschaft zum havarierten Bahnhof Alexanderplatz befindet und hier deshalb nur ein 15-Minuten-Takt angeboten wird. Zu sehen ist hier z.B. eine Netzspinne von 1947, die zeigt, welche Stationen nach dem Krieg noch nicht wieder in Betrieb genommen wurden. Soweit ich das erkennen kann, waren es nur noch vier, von denen einer später komplett aufgegeben wurde.


    Aber auch die Zukunft ist hier zu finden: Wer per App aus dem Snackautomaten kauft, bekommt 10% Rabatt.

  • Noch'n U-Bahnhof! :D


    Da wird immer gemeckert, dass die U-Bahnhöfe der 70er und 80er Jahre zu dunkel gestaltet wurde, und was macht man dann? Man verdunkelt auch noch die hellen. So geschieht es derzeit am U-Bahnhof Yorckstraße. War er einst in orange und weiß gebaut worden, so wird er jetzt weinrot und schwarz. Die weinroten Fliesen sind auch im Zwischengeschoss des U-Bahnhofs Bismarckstraße zu finden. Die haben sie offenbar im Dutzend billiger bekommen. ;)


    Im Anhang findet ihr den Vergleich alt und neu. Dass die Station sanierungsbedürftig war, sieht man ihr vermutlich an:

  • Die Reichstagskuppel ist oben offen. Zum Zeitpunkt, als das Bild entstand, tobte ein heftiges Unwetter über Berlin. Nicht unproblematisch, soll aber mehr Licht in den Plenarsaal bringen. Und Erleuchtung kann man dort absolut gebrauchen. :D


    2168auja.jpg


    Ach so: Der Plenarsaal selbst hat ein (Glas-)Dach.

    Jetzt habe ich eine weitere Funktion des offenen Dachs erfahren: Der Trichter in der Kuppel bringt nicht nur Licht in den Plenarsaal, sondern sorgt auch für die Entlüftung. Weil das eingestellte Bild untergegangen ist, stelle ich es hier noch einmal rein:

  • Der Edge East Side Tower wird demnächst fertiggestellt. Er ist 142 m hoch und wird damit vorübergehend das größte Hochhaus Berlins sein. Aufgenommen habe ich ihn vom Bahnsteig des S-Bahnhofs Warschauer Straße. Da dieser im Einschnitt liegt, sieht die Hütte vielleicht größer aus, als sie ist. ;)

    Das jetzt höchste Hochhaus ist der Estrel Tower. Mit 176 m ist er der erste Wolkenkratzer Berlins, zudem das höchste Hochhaus Deutschlands, das nicht in Frankfurt am Main steht.


    Das Teil ist so hoch, dass ich ihn von meinem Balkon aus sehen kann, wie das erste Bild zeigt. Ihr ahnt, dass das aber nur im Winter möglich ist. ^^ Das zweite Bild entstand auf der Hermannstraßenbrücke, die den S-Bahnhof Hermannstraße überspannt.

  • Ich kann mich erinnern, dass sich Bruno hier mal beschwert hat, dass der U-Bahnhof Bismarckstraße umgebaut wird. Er ist 1978 in Betrieb gegangen und wurde von Rainer G. Rümmler gestaltet. Der hatte ein Faible dafür, aus dem Namen heraus den Bahnhof zu entwerfen. Und da Bismarck als "Eiserner Kanzler" bekannt war, verkleidete er die Wände ganz schlicht mit Aluminiumblechen.


    Jetzt wird der Umsteigebahnhof komplett umgestaltet: Die Bleche werden entfernt und durch grüne Fliesen in Kachelofenoptik ersetzt. Dabei kommen die Arbeiten äußerst schleppend voran, seit über drei Jahren ist da schon Baustelle, und im ablaufenden Jahr ist praktisch nichts passiert. Der Bahnhof, so er denn einmal fertig wird, wird hinterher sicher schöner aussehen, aber irgendwie nicht mehr authentisch. Daher kann ich Bruno ein Stück weit schon verstehen.


    Das Bild zeigt rechts das alte und links das neue Design:

    So langsam ziehen sich die Bauarbeiten ins 10. Jahr. Ich weiß nicht, ob da eine Jubiläumsveranstaltung geplant ist. :D Naja, is halt keen Balina Tempo, wa?


    Mittlerweile konnte man das erste Stück der Deckengestaltung präsentieren. Die obere Etage ist fertig. Wer von der U7 in die U2 (wegen Bauarbeiten derzeit U12) umsteigt, wird von diesen Bismarck-Mosaiken erschlagen, die wirken, als hätte man ein vertikales Handy-Foto auf 16:9 gezogen.


    Nur gut, dass Otto das nicht mehr miterleben muss. || Er soll mal gesagt haben: "Wenn die Berliner mir schon ein Denkmal setzen wollen, so wünsche ich es mir nur am Kurfürstendamm." Die Entwicklung der Shopping-Magistrale ging auch auf seine Förderung zurück. Dort findet sich leider nichts von Bismarck, aber dafür auch nicht so etwas. 8)

  • Nachdem die Mohrenstraße nach jahrelangem Streit nun in Anton-Wilhelm-Amo-Straße umbenannt wurde, trifft es jetzt auch den U-Bahnhof. Das wird jetzt hier hoffentlich nicht zu politisch (Gnaaaaaaaaaaade!!! || ), aber Tatsache ist, dass jede Umbenennung in Berlin politisch zerfledert wird.


    Abseits davon: Wurde die Mohrenstraße in den rund 225 Jahren seines Bestehens nie umbenannt, erhält der gleichnamige U-Bahnhof nun seinen fünften Namen. Das dürfte für die Berliner U-Bahn Rekord sein. Der U-Bahnhof Frankfurter Tor wurde zwar öfters umbenannt, aber man schwankte dabei regelmäßig zwischen vier Namen hin und her.


    Wie kommt es überhaupt, dass der U-Bahnhof nach einer Nebenstraße benannt ist? Das hat rein rechtliche Gründe. Der Bezirk ist für die Straßenbenennung zuständig, das Land für die "Benamsung" des U-Bahnhofs. Und anlässlich des 1. Jahrestages der Deutschen Einheit am 3. Oktober 1991 wollte der Senat nicht mehr länger warten, bis die Bezirke in Tritt kamen und z.B. die Otto-Grotewohl-Straße, dessen Namen auch der Bahnhof trug, endlich in Wilhelmstraße zurück benannt wurde. Das ist mittlerweile geschehen, aber jetzt will der Senat auch nicht mehr und bleibt bei der Nebenstraße. Wobei: Ein bisschen Wilhelm ist ja jetzt auch drin. ;)


    Wilhelmplatz sollte der Bahnhof ursprünglich heißen, doch den gab es schon, und zwar am heutigen Richard-Wagner-Platz. Weder der Platzname noch die damalige Station sind heute noch präsent, trotzdem hat unser vielfach umbenannte Bahnhof diesen einen Namen nie bekommen. allerdings ist bei keinem anderen der jeweilige Zeitgeist bei der Benennung zu erkennen. Er hieß Kaiserhof (1908), Thälmannplatz (1950), Otto-Grotewohl-Str. (1986) und eben Mohrenstraße (1991). Seinen ersten Namen behielt er also am längsten.


    Seit 1950 ist der Bahnhof mit Saalburger Marmor ausgestaltet. Gerüchte, der Marmor stamme von der Neuen Reichskanzlei, halten sich immer noch. Wie er früher aussah, seht ihr hier. Im Bildanhang seht ihr, wie er - bis heute - aussieht.

  • Anlässlich dieser Meldung kann ich hier mal wieder ein Bild von Berlin zeigen. Die Fliegerbombe befindet sich in der Nähe der Insel Eiswerder, die mitten in der Havel liegt und durch zwei Brücken als Flussüberquerung genutzt werden kann. Fast auf den Tag genau vor 9 Jahren war ich mal dort. Das Bild zeigt die westliche der beiden Brücken. Im Hintergrund ist links die Nikolaikirche in Spandau und rechts das Rathaus Spandau zu sehen. Das Rathaus wurde so gebaut, dass es Berlin den Rücken zudreht.


    Der Ort, an dem sich die Bombe befindet, ist hier aber nicht zu sehen. Sie liegt einige hundert Meter rechts von meinem Standort.