Auswanderer-Dokumentationen

  • Ist Euch auch schon aufgefallen, daß sich die Dokus über Auswanderer (U.S.A., Australien, Asien,..) immer mehr häufen? In diversen RTL Magazinen hat man schon einige Beiträge gebracht, auf RTL kommt gleich eine komplette Doku und sogar auf ARTE und N24 habe ich, soweit ich mich erinnern kann, schon mal Dokus zu dem Thema gesehen.


    Finde diese Entwicklung übrigens sehr schön, da mich das Thema sehr interessiert.

    "Es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen."


    Konfizius

  • hast da meine volle zustimmung. ich hol mir da schob jetzt die ersten infos für mein zukünftiges neuseeland. die erfahrungen von den leuten find ich sehr wertvoll

    "Wo Liebe wächst, gedeiht Leben - wo Hass aufkommt droht Untergang"


    - 8-facher "Mr. TV-Kult" -


  • Eigentlich schaue ich mir diese Dokumentationen nicht so gerne an, aber gelegentlich bleibe ich doch mal hängen. Ich habe dabei immer so ein bißchen den Eindruck, daß in diesen Sendungen gezeigt wird, wie man es nicht machen soll. Häufig sind die darin vorgestellten Auswanderer schlecht vorbereitet oder unzureichend über ihr Auswanderungsziel informiert. Da hat man schon den Eindruck, die Auswanderer sollen zur Sensationslust der Zuschauer vorgeführt werden. Wenn die Beiträge denn überhaupt echt sind, was man gerade bei Privatsendern schon mal in Frage stellen kann.

  • Ich denke eher, dass diese Dokumentationen zeigen, dass man natürlich nicht zu naiv an die Sache rangehen sollte und dass Vorbereitung schon enorm wichtig ist, aber es kommt immer etwas, das man nicht voraussehen kann.

  • Ich finds nicht mehr so interessant. Es sind ja sowieso meistens die selben Länder. Finds nur gut das inzwischen auch die gezeigt werden, die gescheitert sind. Wird ja immer alles so rosig dargestellt, aber spätestens bei Krankenversicherung usw. gehts los. Wer auswandert, sollte es wirklich ernst meinen und sich gut infomieren. Deutschland ist bei weitem nicht so schlecht wie es gemacht wird. Das bekommt man mit wenn man mal mit Ausländern spricht......

    Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie

  • Ach du sprichst sogar mit ausländern? :D


    Nee aber ist echt so. Man sollte sowas gut vorbereiten und wenigstens mal die Sprache versuhcen ein wenig zu beherrschen. Bei "Extra" (RTL) wurde mal in mehreren Teilen eine Auswanderer Familie aus Hamburg gezeigt die in die U.S.A. wollten und es sehr schwer hatten. Asnosnten hab ich die sendungen, obwohls mich anfangs sehr interessierte, kaum gesehen.

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    Konfizius

  • Quote

    PST postete
    Ich finds nicht mehr so interessant. Es sind ja sowieso meistens die selben Länder. Finds nur gut das inzwischen auch die gezeigt werden, die gescheitert sind. Wird ja immer alles so rosig dargestellt, aber spätestens bei Krankenversicherung usw. gehts los. Wer auswandert, sollte es wirklich ernst meinen und sich gut infomieren. Deutschland ist bei weitem nicht so schlecht wie es gemacht wird. Das bekommt man mit wenn man mal mit Ausländern spricht......

    Da geb ich dir vollkommen recht!
    Ich hab bei ner Freundin gesehen, wie schwer es ist, auszuwandern und was es alles an Vorbereitung bedarf. Und trotz aller Planung geht doch immer mal was schief, weil Dinge auf einen zukommen, die man nicht vorhersehen kann.

  • ich finde diese sendungen absolut herrlich - vor allem bei den fällen, wo die leute ohne job und ohne sprachkenntnisse nach kanada oder so auswandern hahaha da könnte ich mich so dermaßen kaputt lachen..am allerbesten ist dann, wenn sie sich sogar darüber wundern oder gar beschweren, dass "hier ja gar keine deutsch gesprochen" wird...göttlich!!

  • jepp, exakt das. komplett unvorberbereitet, kaum Geld in der Tasche und dann noch die unmöglichsten Sprachen, die sie nicht beherrschen und auch nie werden... kann man nur mit dem Kopf schütteln...


    Erstaunt bin ich nur über die ganzen Schüler, die jetzt zum Austausch oder Aupair ins Ausland gehen. Respekt dafür!

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  • Das ist doch im Prinzip das gleiche wie bei den ganzen Restaurantrettungsdokus - diejenigen, die nach den Kochprofis, Herrn Rach und Gordon Ramsey, oder wen es da sonst noch gibt, rufen, sind zum Großteil Leute, vie weder von Gastronomie noch von Personalführung die geringste Ahnung haben. So ist es bei den Auswanderern eben auch - wenn ich in ein fremdes Land gehe ohne ausreichendes Eigenkapital und ohne mich vorher ganz genau über das Land und die möglichen Fallstricke informiere und mich darauf vorbereite, dann muss es mich auch nicht wundern, wenn ich scheitere - schon deswegen wandere ich nicht aus.

    Wir wissen wohl, was wir sind, aber nicht, was wir werden können. (William Shakespeare)

  • Das ist doch im Prinzip das gleiche wie bei den ganzen Restaurantrettungsdokus - diejenigen, die nach den Kochprofis, Herrn Rach und Gordon Ramsey, oder wen es da sonst noch gibt, rufen, sind zum Großteil Leute, vie weder von Gastronomie noch von Personalführung die geringste Ahnung haben. So ist es bei den Auswanderern eben auch - wenn ich in ein fremdes Land gehe ohne ausreichendes Eigenkapital und ohne mich vorher ganz genau über das Land und die möglichen Fallstricke informiere und mich darauf vorbereite, dann muss es mich auch nicht wundern, wenn ich scheitere - schon deswegen wandere ich nicht aus.

    Genau so sehe ich das auch und wie du schon sagst: Auch deswegen wandere ich nicht aus. Die Anstrengung, mich darauf vorzubereiten und dann trotzdem scheitern zu können, ist mir dann doch zu groß. Außerdem hat Deutschland viele Vorteile und ich mag Deutschland. Auch wenn ich nach wie vor mit dem Gedanken spiele, nochmal für ein Jahr oder so ins Ausland zu gehen...

  • Mittlerweile kommen in den Auswander-Dokus (zumindest mein Auslandstagebuch) nurnoch so Möchtegern-Models oder Tussen, die denken, sie könnten im Ausland Karriere machen.


    Da waren die Dokus über jugen Leute, die wirklich Auslandserfahrung sammeln wollte, interessanter.


    Und zu meinen Vorrednern: stimmt, in den Dokus sind es meistens Vollhonks, die weder die Sprache sprechen, noch überhaupt wissen, worauf sie sich einlassen. Das kann dann ja nur scheitern. Ich selber werde nächstes Jahr jedoch auswandern und freu mich schon riesig. Aber der Unterschied ist, dass ich mich gut drauf vorbereitet hab, schon im entsprechenden Land war, nen Job dort habe und die Sprache beherrsche. Ansonsten würd ich das auch nicht wagen.

  • Damit hast du dich ja schon von vornherein für diese TV-Sendereihe disqualifiziert, denn du beherrscht ja schon die Sprache. :D


    Im Ernst: Bei den Sendungen, die ich gesehen hatte, konnte ich nur immer wieder den Kopf schütteln, wenn Leute keine Sprachkenntnisse aufweisen für das Land, in das sie hinziehen. Wenn dann nicht einmal ein Job in Aussicht steht und vor Ort noch gesucht werden muss, habe ich den Eindruck, dass viele dieser Auswanderer glauben, dass man dort ausgerechnet auf diese gescheiterten Existenzen warten würde, um ihnen alles in den Hintern schieben zu können. Oder im Zielland von vornherein den gleichen Lebensstandard erwarten wie er hierzulande usus ist.


    Ich glaube ohnehin immer mehr, dass Hirnrissigkeit und vollkommene Verblödung inzwischen zwingende Voraussetzungen sind, um im Fernsehen einen Sendeplatz bekommen zu können. Liegt wohl einfach daran, dass sich Personen, deren IQ über dem eines verschimmelten Toastbrotes liegt, nicht so vorführen lassen wie ein Tanzbär.


    "RTL macht im Gegensatz zur landläufigen Meinung nicht mehr Fernsehen, sondern Gewinn. Das Programm wird nur billigend in Kauf genommen."

    (Geert Müller-Gerbes, Journalist & TV-Moderator)


    "Die Zuschauer sind gar nicht so dumm, wie wir sie mit dem Fernsehen noch machen werden."
    (Hans-Joachim 'Kuli' Kulenkampff, Schauspieler & Quizmaster)