Alt-Heidelberg (D, 1923)

  • Quote

    Der Film hält sich in seinem Handlungsablauf weitgehend an die literarische Vorlage. Erbprinz Karl Heinz von Sachsen-Karlsburg genießt das Studentenleben im malerischen Heidelberg. Als Anstandswauwau an seiner Seite weilt stets Dr. Jüttner, der darauf achten soll, dass seine Hoheit, comme il faut, schön sittsam bleibt und sich ganz auf die Studien konzentriert. Karl Heinz schließt sich der Studentenverbindung Corps Saxonia an und lernt Kätchen, die junge Nichte seines Wirtes, bei dem er wohnt, kennen. Beide verlieben sich rasch ineinander. ...

    Alt-Heidelberg (1923) – Wikipedia

    Und immer wieder erkenne ich, daß es viel schwieriger ist, ein Publikum vier Lustspielakte zum Lachen zu bringen, als es in einem sechsaktigen Schauerdrama zu Tränen zu rühren. (Ossi Oswalda, 1920)

  • Eine unvollständige Kopie in sehr gutem Zustand ist im Bundesarchiv einsehbar.


    Der Film selbst ist leider keine filmhistorische Offenbarung. Er ist statisch, äußerst langsam und verlässt sich zu sehr auf Studenten- und Heidelbergromantik, sowie gegen Ende die Betonung preußischen Pflichtgefühls und wirkt somit heute doch recht angestaubt. Wem das ausreicht, und wer nicht so sehr auf kreative Filmarbeit achtet, wird das sicherlich anders sehen. Weder Werner Krauß, noch Paul Hartmann, noch Eva May haben wirklich fordernde Rollen. Was einen schier verrückt machen kann, ist die Tatsache, dass eine der diffizilsten Szenen Eva Mays in einem Zwischentitel BESCHRIEBEN wird =O


    Ich habe mir die Zwischenszenen in doppelter Geschwindigkeit angeschaut, um nichts zu verpassen und habe die reichlichen Auftritte Eva Mays in natürlicher Geschwindigkeit genossen! Und das kann man in der Tat. Mein Eindruck war, man sieht eine Schauspielerin, die an der Schwelle zur einzigartigen Künstlerin stand und gerade dabei war, sich der zeitgenössischen Theatralik zu entledigen. Insofern klare Empfehlung für die, die Eva May auch einmal real erleben wollen :thumbup:

    Und immer wieder erkenne ich, daß es viel schwieriger ist, ein Publikum vier Lustspielakte zum Lachen zu bringen, als es in einem sechsaktigen Schauerdrama zu Tränen zu rühren. (Ossi Oswalda, 1920)

  • Dieses Originalaushangfoto stammt aus Wien. Die Szene befindet sich relativ am Anfang, kurz nachdem die beiden sich kennengelernt haben.

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    https://regionalia.blb-karlsru…k_Lubitsch_Verfilmung.pdf

    R.I.P. Steve Jobs, Robin Williams, Udo Jürgens, Demis Roussos, Joe Cocker, Leonard Nimoy, Christopher Lee, Omar Sharif, Satoru Iwata, Achim Mentzel, David Bowie, Prince , Muhammad Ali, Götz George, Bud Spencer, Tamme Hanken, Manfred Krug, Robert Vaughn, George Michael, Carrie Fisher, John Hurt, Roger Moore, France Gall, Aretha Franklin, Burt Reynolds, Montserrat Caballé, Stan Lee, Doris Day, Karel Gott, Ariane Carletti, Jan Fedder & Akira Toriyama !

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    https://regionalia.blb-karlsru…k_Lubitsch_Verfilmung.pdf

    In dem von dir verlinkten Artikel geht es über den amerikanischen Lubitsch-Film "The Student Prince" aus dem Jahr 1927. Der Film, den ich besprochen habe, wurde von Hans Behrendt geleitet und war eine deutsche Produktion.

    Und immer wieder erkenne ich, daß es viel schwieriger ist, ein Publikum vier Lustspielakte zum Lachen zu bringen, als es in einem sechsaktigen Schauerdrama zu Tränen zu rühren. (Ossi Oswalda, 1920)

  • R.I.P. Steve Jobs, Robin Williams, Udo Jürgens, Demis Roussos, Joe Cocker, Leonard Nimoy, Christopher Lee, Omar Sharif, Satoru Iwata, Achim Mentzel, David Bowie, Prince , Muhammad Ali, Götz George, Bud Spencer, Tamme Hanken, Manfred Krug, Robert Vaughn, George Michael, Carrie Fisher, John Hurt, Roger Moore, France Gall, Aretha Franklin, Burt Reynolds, Montserrat Caballé, Stan Lee, Doris Day, Karel Gott, Ariane Carletti, Jan Fedder & Akira Toriyama !

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