London, Terroranschlag am 07. Juli 2005

  • Das kommt eben davon, wenn man die Sicherheitsbehörden auf einen Punkt konzentriert (G8-Gipfel) und dadurch verwundbar wird. Nur schade, dass sie den Dämpfer gleich nach der Olypmia-Zusage abgekriegt haben.

    "Monica Lewinsky had more president in her mouth than George W. Bush has in his whole body".

  • Ich finds etwas sonderbar wie penetrant die Fernsehstationen die Angehörigen der Opfer sowie Bilder der Opfer aus früheren Tagen zur schau stellen. Erinnert mich sehr an andere Ereignisse bei denen man die Leute beeinflussen wollte.


    Wenn man das so extrem macht, ist damit auch niemanden geholfen. Wenn es danach ging, könnte man den ganzen Tag auf allen Fernsehstationen Leichen und das Elend der ganzen Welt zeigen.

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide

  • Ich leb momentan in Australien und muss sagen den Anschlag nimmt man hier mehr oder weniger hin. Wirklich ueberrascht hat das hier keinen dass es in London frueher oder spaeter Anschlaege geben wird.



    Zudem ist hier die Stimmung um das ganze Thema Terrorismus anders als in Europa. Man sieht die Sache wie sie ist. Was sollen die den auch anderes machen als Anschlaege. Schaut doch ma die Arabischen Staaten wie Afghanistan, Irak und so an. Es sind besetzte Staaten. Mit Armeen ist da nicht viel. Die Anschlaege sind die einzige moeglichkeit die sie haben sich zu waehren.


    Das mit dem Strom der Terroranschlaege auch viele verrueckte Stimmungsmacher ihren nutzen daraus ziehen bestreitet ja keiner.



    Das Sicherheitsporblem und die Anschlaege wird man nicht dadurch in den Griff kriegen, indem man die Staaten in Europa besser ueberwacht und alles versucht sicherer zu machen. Man kann das Problem nur damit loesen, indem man dem Terrorismus den Naehrboden entzieht, d.h. indem man die Probleme in deren Laendern loest.


    Ein zumfriedener Araber wird wohl kaum auf die Idee kommen sich irgendwo in Europa in die Luft zu jagen.

    Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie