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QuoteDie letzten Überlebenden der einstigen Fassbinder-Entourage treffen sich anderthalb Jahrzehnte nach dem Tod des Meisters in Berlin, weil sie ein Zeichen gegen die hemmungslose Kommerzialisierung im deutschen Film setzen wollen, indem sie im Fassbinder-Stil den, wie sie sagen, allerletzten "Neuen Deutschen Film" auf die Beine stellen wollen, eine Neuverfilmung von Pier Paolo Pasolinis Abschiedswerk "Die 120 Tage von Sodom". Gedreht werden soll auf dem Potsdamer Platz, der damals wie auch der deutsche Film generell als große Baustelle erscheint. Während des Drehs wird der eingeplante Regisseur Schlingensief jedoch von einem gewissen "Sönke Buckmann" – eine Kombination der Namen der beiden kommerziellen Erfolgsregisseure Detlev Buck und Sönke Wortmann – ersetzt, der für seine ganz auf Publikumsakzeptanz ausgerichtete Leistung prompt den Bundesfilmpreis erhält, überreicht durch die Erfolgsschauspielerin Katja Riemann.
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