Der Illusionist (GB/F, 2010)

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    Im Jahr 1959 wandert der glücklose und leicht ungeschickte Zauberer, der unter seinem Künstlernamen Tatischeff bekannt ist, von einem Ort zum nächsten, nur um sich seine nächste Mahlzeit finanzieren zu können. So wurde er gerade in Paris im „Royal Luxor“ entlassen und reist nach London, wo er im „Emporium“ auftreten darf. Doch weil sich nur wenige Zuschauer finden, wird er schnell wieder entlassen und tingelt durch einige Festivalveranstaltungen, wo er von einem begeisterten Schotten angesprochen wird, doch in seiner kleinen Dorfkneipe aufzutreten. Da Tatischeff das Geld nötig hat, reist er nach Schottland, wo er der leicht rückständigen, schnell begeisterungsfähigen und freundlichen Dorfgemeinschaft einen Auftritt abliefert, der zum Erstaunen Tatischeffs zum ersten Mal seit langer Zeit mit frenetischem Applaus gewürdigt wird.

    In der Gaststätte ist auch eine junge Dame namens Alice angestellt, die von Tatischeff verzaubert ist und ihm kostenlos seine Wäsche reinigt, worauf dieser sich bei ihr mit neuen Schuhen bedankt. Beide sind sich sympathisch und kümmern sich umeinander, sodass sie gemeinsam nach Edinburgh reisen, wo sie in einer Künstlerherberge unterkommen und Tatischeff einen Auftritt in der „Royal Music Hall“ erhält. Aber da sein Auftritt erneut nicht gelingt, wird er wieder entlassen. Trotz Geldsorgen kauft er Alice den gewünschten weißen Mantel und versucht, ihr auch andere Wünsche wie gutes Essen und schöne Schuhe zu erfüllen. Aber er kann es sich einfach nicht leisten. Mit seinem letzten Geld kauft er ihr schöne hochhackige Schuhe, womit sie in die Nacht davonschlendert.

    Er selbst ist nun pleite und nimmt einen Job in einer KFZ-Werkstatt an, den er am nächsten Morgen auch schon wieder verliert. Immer mehr Künstlernachbarn verlieren ihren Job und sind pleite, sodass sie ihre Flucht entweder im Selbstmord oder in anderen Berufen suchen. Das macht Alice traurig, verliert sie doch immer mehr Freunde. Während sie allerdings etwas Hoffnung in einem schönen jungen Mann findet, muss sich inzwischen Tatischeff seinen letzten Rest an Würde nehmen lassen, als er während eines Jobs in einer Werbeagentur als Zauberer für das Schaufenster des Kaufhauses „Jenners“ engagiert wird. Er fühlt sich dabei so gedemütigt, dass er zum ersten Mal selbst einen Job kündigt.

    Während Tatischeff völlig pleite durch Edinburgh läuft, entdeckt er Alice, wie sie glücklich verliebt mit dem schönen Nachbarn durch die Straßen schlendert. Da er nicht von ihr entdeckt werden will, versteckt er sich und flieht in ein Kino, wo gerade mit Mein Onkel ein Film von Tati zu sehen ist. Daraufhin läuft er nach Hause und trifft unterwegs seinen ehemaligen Nachbarn aus dem Künstlerhotel, den Bauchredner, der nun völlig betrunken und verarmt auf der Straße bettelt. Tatischeff läuft in sein Hotelzimmer, hinterlässt frische Blumen als Zeichen, dass Alice nun ihrem neuen Glück folgen soll, und reist aus Edinburgh ab.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Illusionist_(2010)

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