Grand Prix de Chanson de eurovision

  • Verarsche gehört zum Leben dazu. Am ESC hängt aber nicht unser Leben. Wir kriegen nicht mehr Geld, wenn Deutschland gewinnt, und wenn Deutschland mal wieder 0 Punkte bekommt, zahlen wir auch nicht mehr als ohnehin.


    Die Briten können uns das wahrscheinlich sogar nachfühlen. Waren sie von 1957 bis 1998 nur zweimal nicht unter den ersten 10, ist das bei ihnen auch schon eher eine Ausnahme. Dabei singen sie die ganze Zeit in ihrer Heimatsprache. Ist das wirklich so hilfreich? Wohl nicht, wenn diese Sprache Englisch ist. ;)

  • Verarsche gehört zum Leben dazu. Am ESC hängt aber nicht unser Leben. Wir kriegen nicht mehr Geld, wenn Deutschland gewinnt, und wenn Deutschland mal wieder 0 Punkte bekommt, zahlen wir auch nicht mehr als ohnehin.


    Die Briten können uns das wahrscheinlich sogar nachfühlen. Waren sie von 1957 bis 1998 nur zweimal nicht unter den ersten 10, ist das bei ihnen auch schon eher eine Ausnahme. Dabei singen sie die ganze Zeit in ihrer Heimatsprache. Ist das wirklich so hilfreich? Wohl nicht, wenn diese Sprache Englisch ist. ;)

    Ich war immer der Meinung, daß Europa vielfältig ist

    Was die Sprache betrifft, kommt eigentlich nur Einfältigkeit zutage

  • Ich war immer der Meinung, daß Europa vielfältig ist

    Das erstaunt mich zu lesen, freut mich aber sehr. :):thumbup:


    Aber, mal ehrlich: Wer von uns will albanisch hören. Wenn du in deiner Landessprache singst, brauchst du eine zündende Idee, und damit meine ich nicht die Pyrotechnik bei diesem albanischen Beitrag. ^^ Der kam übrigens auch nur auf Platz 22. Wenn du also ein exotisches Idiom verwendest, brauchst du Musik wie diese hier (ist rumänisch). Aber auch das kam 2022 nur beim Publikum gut an, nicht bei der Jury.


    Überhaupt brauchst du eine geniale Idee. Hast du die nicht, brauchst du wenigstens schöne Frauen und Akrobatik. Für das bisschen Vielfalt kannst du dir unter Wettbewerbsbedingungen nichts kaufen. Europa ist nicht nur vielfältig, sondern auch international. Eine gewisse Vereinheitlichung lässt sich da nicht vermeiden, zumal bekannterweise nicht nur europäische Nationen teilnehmen. An der Diversität Europas ändert das ja nichts.

  • Das erstaunt mich zu lesen, freut mich aber sehr. :):thumbup:


    Aber, mal ehrlich: Wer von uns will albanisch hören. Wenn du in deiner Landessprache singst, brauchst du eine zündende Idee, und damit meine ich nicht die Pyrotechnik bei diesem albanischen Beitrag. ^^ Der kam übrigens auch nur auf Platz 22. Wenn du also ein exotisches Idiom verwendest, brauchst du Musik wie diese hier (ist rumänisch). Aber auch das kam 2022 nur beim Publikum gut an, nicht bei der Jury.


    Überhaupt brauchst du eine geniale Idee. Hast du die nicht, brauchst du wenigstens schöne Frauen und Akrobatik. Für das bisschen Vielfalt kannst du dir unter Wettbewerbsbedingungen nichts kaufen. Europa ist nicht nur vielfältig, sondern auch international. Eine gewisse Vereinheitlichung lässt sich da nicht vermeiden, zumal bekannterweise nicht nur europäische Nationen teilnehmen. An der Diversität Europas ändert das ja nichts.

    ".....zumal bekannterweise nicht nur europäische Nationen teilnehmen".

    Richtig.

    1998 wurde DANA mit dem hebräischsprachigem Lied DIVA Sieger beim ESC

    Ich war zwar schon häufiger in Israel - könnte aber nicht die albanische und hebräische Sprache auseinanderhalten.

    Und ...1991 gewann CAROLA mit FANGAD AV EN STORMVIND den Titel - auf schwedisch




  • Dieses Jahr ging urlaubsbedingt das Finale an mir vorbei - wahr scheinbar auch nicht schade drum. Vom deutschen Ergebnis hatte ich nach dem Vorentscheid nichts anderes erwartet. Schade, dass Frieda Gold krankheitsbedingt nicht antreten konnte.
    Abseits des musikalischen Könnens ist der ESC die letzten Jahre leider auch politisch verkommen. Man denke nur an die ukrainischen Siege als Reaktion auf die russischen Angriffe 2014 und 2022. Das ist auch nicht Sinn und Zweck eines Musikwettbewerbes.

    "Wo Liebe wächst, gedeiht Leben - wo Hass aufkommt droht Untergang"


    - 8-facher "Mr. TV-Kult" -


  • Hier kann man die Teilnehmer des nächsten ESC schon einmal anhören. Einige Beiträge habe ich mir angehört, klingt ziemlich trocken, was ich da stichprobenartig gehört habe.


    Auf jeden Fall wird es ein 90er Revival geben: Mit Österreich und den Niederlanden treten gleich zwei Nationen mit Techno-Klängen an. Der niederländische Beitrag wird von Joost Kein performt. Der ist vielleicht dem ein oder anderen durch seinen Hit "Friesenjung" mit Ski Aggu und Otto Waalkes bekannt. Klein hat seinem mittlerweile verstorbenen Vater versprochen, eines Tages beim Eurovision Song Contest zu singen.


    Der Song "Europapa" erzählt auch davon. Wo immer er in Europa hinkommt, nimmt er den Verlust seiner Eltern an jeden Ort mit. ;( Trotzdem ist der Song - vom Ende abgesehen - ein fröhliches Lied. Die Botschaft des Liedes ist eine Hommage besonders an seinen Vater, er ihm beibrachte, dass es keine Grenzen mehr gibt. Ein Lied also auch über Europa. Wo passt er besser als beim ESC. :)

  • Von den 26 Finalisten singen immerhin 17 ganz oder teilweise in ihrer Landessprache. :thumbup:


    Erstmals seit Australien am ESC teilnimmt, hat es das Land nicht ins Finale geschafft.


    Heute konnte ich einen Bericht über den kroatischen Beitrag im Radio hören. Marko Purisic, alias Baby Lasagna, ist ein Rammstein-Fan, und das hört man seinem Song auch an. Neben dem israelischen gehört der kroatische Beitrag zu den Favoriten.

  • Ein Lied für Amsterdam - Die deutsche Vorentscheidung zum Grand Prix Eurovision 1970


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    "Alkohol in Maßen genossen, schadet auch in größeren Mengen nicht"


    Anderl Heckmair (1906-2005), deutscher Bergführer und Alpinist

  • Ein Lied für Amsterdam wird es vorläufig nicht geben. Der Niederländer Joost Klein wurde vom ESC ausgeschlossen. Ob der Grund politischer oder sexueller Natur ist, wird eisern verschwiegen. Es war wohl eine Mischung aus politischem Fehlverhalten und einer Rangelei mit einem Fotografen. Damit sind es nur noch 25 Teilnehmer.


    So steigt die Siegeschance von Isaak um ein Sechsundzwanzigstel. :D Er hat die Startnummer 3. Diese hat immerhin schon 4 Mal gewonnen, zuletzt vor genau 30 Jahren.


    Am häufigsten gewann die Startnummer 17. Das ist diesmal Finnland. Aber durch den Ausschluss der Niederlande wäre es jetzt Portugal, die Startnummern bleiben aber wohl so bestehen, wie sie sind. Es gibt dann eben keine Startnummer 5.

  • Man hat das Regelwerk wohl dahingehend geändert das man jetzt schon vor dem Start des Gesangsparts abstimmen kann. Weiß noch nicht so recht was ich davon halten soll. Ich befürchte mal das die vorderen Plätze so mehr Anrufe erhalten werden als die hinteren. ?(



    Und ich habe gerade erfahren das Wort "shit" darf man wegen dem strengen Regelwerk nicht verwenden, aber rein optisch spricht moralisch natürlich nichts dagegen fast nackt in eindeutigen Posen zu performen oder sich wie beim satanischen Opferritual zu gebärden. Genau mein Humor. :D :rolleyes:

    "Der Mensch hat drei Wege klug zu handeln:

    Durch Nachdenken: Das ist der edelste.

    Durch Nachahmen: Das ist der einfachste.

    Durch Erfahrung: Das ist der bitterste."


    Konfuzius

  • Die Spanier haben das intelligenter gemacht. Der Songtitel heißt sowohl "Schlampe" als auch "Füchsin".


    Gewonnen hat aber die Schweiz mit 591 Punkten. Das ist der 2. Sieg seit Celine Dion für die Schweiz in den 1980ern gewann.


    Deutschland holt mit ordentlichen 118 Punkten den 12. Platz. Das sind mehr Punkte als in den letzten 4 Jahren zusammen.


    Die deutsche Jury hat 12 Punkte für Schweden vergeben, die Zuschauer an Israel.

  • Luxemburg nahm nach 31 Jahren erstmals wieder am ESC teil. Tali, die für Luxemburg antrat, war noch gar nicht geboren, als Luxemburg das letzte Mal dabei war.


    Die große Sensation leistete sich aber Zypern. Ich weiß nicht, ob das schon einmal passiert ist, dass die zyprische Jury keine 12 Punkte an Griechenland vergab. Heute ist es passiert, die 12 Punkte gingen an Kroatien. Griechenland bekam dann aber doch noch die 12 - aus der Schweiz.


    Die meisten Jurypunkte bekam Deutschland übrigens mit 10 aus Israel. 23 der 37 Länder haben uns mit Punkten bedacht. :thumbup:


    Ganze 22 Mal räumte die Schweiz die Höchstpunktzahl ab. Beim Televoting lag Kroatien vorn, es reichte aber nicht zum Sieg.

  • und jetzt könnt ihr mich dafür gerne steinigen.

    Habe keinen virtuellen Stein zur Verfügung. :D Außerdem bin ich gegen Gewalt.


    Du hast mal hier irgendwo gesagt, dass du dich mit der Natur gut auskennst. Hast du auch Psychologie studiert? Wenn ja, kannst du mir ja mal sagen, ob mein Durchfall psychosomatisch ist. Ferndiagnostik scheint dir ja auch zu liegen. 8)


    Nebenbei: Er nennt sich Nemo, wobei er auch bürgerlich so heißt. Das könnte dir aber als Naturwissenschaftlerin vielleicht zu denken geben.

  • Post by No Nick ().

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