Willy Fritsch

  • Neu eingestellt. :thumbup:


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    "Alkohol in Maßen genossen, schadet auch in größeren Mengen nicht"


    Anderl Heckmair (1906-2005), deutscher Bergführer und Alpinist

  • Hi zusammen,


    Einige von Euch haben im vergangenen Jahr ja das Crowdfunding zum Erhalt der Willy Fritsch-Grabstätte in Hamburg-Ohlsdorf mit Spenden unterstützt, wofür ich sehr, sehr dankbar war und bin! 😌

    Das Crowdfunding ist offiziell abgeschlossen und hat geholfen, dass das Nutzungsrecht an der Grabstätte sowie die Pflege dafür um 10 weitere Jahre bis zum 01.01.2033 verlängert werden konnten! Das Grab ist also weiterhin gesichert, und das Engagement der Spenderinnen und Spender wird, wie versprochen, mit der kleinen Stele am Grab auch gewürdigt. 😉


    Hier ein Foto vom Wochenende:




    Es freut sich

    Fräulein G. 😊🙏☀️

  • Die Universal Music Group hat am 22. 06. das komplette Album „Das hab ich von Papa gelernt“ mit Willy und Thomas Fritsch bei yt veröffentlicht. Erscheinungstermin: 01. 01. 1964


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    Hier geht´s zur Playlist:


    https://www.youtube.com/watch?…U5Oz-8CCousfWRXerWuT0nRbE



    Bei discogs.com steht: Veröffentlicht: Aug. 1964


    https://www.discogs.com/de/rel…-Hab-Ich-Von-Papa-Gelernt


    Das Album gibt es auch bei amazon music.


    https://amzn.to/3XnWLoh [Anzeige]

    "Alkohol in Maßen genossen, schadet auch in größeren Mengen nicht"


    Anderl Heckmair (1906-2005), deutscher Bergführer und Alpinist

  • Fräulein G. kündigt auf Willy Fritschs Facebook-Account eine spannende Überraschung für Dienstag an :) :)

    Ähm - ja, stimmt. Wusste gar nicht, dass Du folgst. 😁

    Hätte es hier im Forum auch nochmal erwähnt, aber ich habe hier jetzt so lange nichts mehr gepostet (auch wenn ich regelmäßig reingucke), dass ich nicht ausgerechnet damit wieder ins Haus fallen und alle belästigen wollte. 😉

    Aber jetzt hast Du‘s gepostet. 😊

    Ja, es ist unglaublich, wie umfangreich binnen 10 Jahren viele Archivbestände digitalisiert wurden, so dass man alles mögliche rausfischen konnte, worauf ich 2016 - als die Erstausgabe fertig wurde - noch nicht gestoßen bin. Viele Ergänzungen, die einfach noch mit rein mussten, und da eh die Erstauflage erfüllt war, hat‘s ganz gut gepasst. Aber es brauchte natürlich nochmal einen Anlass, damit es Sinn macht, und Fritsch würde am Dienstag 125 werden, daran hab ich mich orientiert. Das war‘s dann aber final - mehr gibt‘s nicht mehr rauszufinden. Hab auch schon was anderes angefangen, für das jetzt endlich der Kopf frei ist. 😉

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    Quote

    125. Geburtstag

    Diese Filmlegende sprach den ersten Satz im deutschen Tonfilm

    https://www.focus.de/kultur/st…64-9ae7-c66c42871f5f.html

    R.I.P. Steve Jobs, Robin Williams, Udo Jürgens, Demis Roussos, Joe Cocker, Leonard Nimoy, Christopher Lee, Omar Sharif, Satoru Iwata, Achim Mentzel, David Bowie, Prince , Muhammad Ali, Götz George, Bud Spencer, Tamme Hanken, Manfred Krug, Robert Vaughn, George Michael, Carrie Fisher, John Hurt, Roger Moore, France Gall, Aretha Franklin, Burt Reynolds, Montserrat Caballé, Stan Lee, Doris Day, Karel Gott, Ariane Carletti, Jan Fedder & Akira Toriyama !

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    Ich Stelle das einfach mal hier hin :)

    „(Gaertner lehnt sich zurück und lacht lautlos.)

    Bauer: Was lesen Sie denn da Komisches?

    Gaertner: Ein Trauerspiel.

    Campe: Und ich freute mich schon! Ich dachte, Sie hätten über'n Lustspiel gelacht. -Mit Trauerspielen haben uns unsere Klassiker ja auf Jahrhunderte versorgt." (Die Frau nach Maß, S. 22f.)

  • Hab's mir grad angehört :) Vielen Dank für's schnelle Sprechen Fräulein G. ^^ Da kann man sehr gut zuhören.


    Grad den Vergleich Fritsch - Albers im Dritten Reich finde ich sehr spannend. Wenn man sich heute die Propagandawerke vor Augen hält, die Albers so hinterlassen hat, hat er ganz sicher die schlechtere Lösung gewählt, ganz egal, was da im Hintergrund steht. Man kann nicht jedesmal die Biografien der Darstellenden recherchieren, wenn man sich eine Filmografie anschaut.


    Grundsätzlich muss man aber auch sagen, dass der Typ Mann, für den Fritsch aufgebaut war, immer schlecht altert. Komiker tun sich da halt einfach leichter. Ich persönlich finde, sein modernster Film - zumindest den, den ich kenne - ist "Glückskinder", gerade wegen der witzigen und flotten Dialoge mit Willy Fritsch.

    Und immer wieder erkenne ich, daß es viel schwieriger ist, ein Publikum vier Lustspielakte zum Lachen zu bringen, als es in einem sechsaktigen Schauerdrama zu Tränen zu rühren. (Ossi Oswalda, 1920)

  • ... Grad den Vergleich Fritsch - Albers im Dritten Reich finde ich sehr spannend. Wenn man sich heute die Propagandawerke vor Augen hält, die Albers so hinterlassen hat, hat er ganz sicher die schlechtere Lösung gewählt, ganz egal, was da im Hintergrund steht...

    Ist doch ganz ausgeglichen: ;)


    Albers:


    - Flüchtlinge

    - Henker, Frauen und Soldaten

    - Carl Peters


    Fritsch:


    - Menschen ohne Vaterland

    - Anschlag auf Baku

    - Junge Adler


    "Mein wichtigstes Lebensmotto war immer: Treue. Auch mir selbst gegenüber."
    (Heinz Rühmann, 1902-1994, Schauspieler)


  • Hab's mir grad angehört :) Vielen Dank für's schnelle Sprechen Fräulein G. ^^ Da kann man sehr gut zuhören.


    Grad den Vergleich Fritsch - Albers im Dritten Reich finde ich sehr spannend. Wenn man sich heute die Propagandawerke vor Augen hält, die Albers so hinterlassen hat, hat er ganz sicher die schlechtere Lösung gewählt, ganz egal, was da im Hintergrund steht. Man kann nicht jedesmal die Biografien der Darstellenden recherchieren, wenn man sich eine Filmografie anschaut.


    Grundsätzlich muss man aber auch sagen, dass der Typ Mann, für den Fritsch aufgebaut war, immer schlecht altert. Komiker tun sich da halt einfach leichter. Ich persönlich finde, sein modernster Film - zumindest den, den ich kenne - ist "Glückskinder", gerade wegen der witzigen und flotten Dialoge mit Willy Fritsch.

    Berliner & Berlinerinnen sprechen alle schnell! Das Tempo der Stadt! 😁

  • Diese Art von Filmen hatte ja jeder Schauspieler der NS-Zeit irgendwo in der Filmografie. Selbst Hans Söhnker, der ja nun wirklich im Privaten nachweislich opponiert und z.B. Menschen jüdischen Glaubens bei sich versteckt hat usw.


    Was ich damit zum Ausdruck bringen wollte, ist, dass Hans Albers ja immer post-war quasi gern zum Widerstandskämpfer stilisiert wurde, weil er nicht zu Goebbels-Empfängen ging usw.

    Aber dass er dann trotzdem in solchen Filmen spielte, zeigt ja, dass er trotzdem irgendwie verstrickt war. Was man angesichts seiner jüdischen Ehefrau aber nachvollziehen kann, dass er dann Kompromisse einging, und das sage ich ja dann auch im Podcast.


    Fritsch hingegen war Parteimitglied. Da hätte man ja sogar erwarten können, dass er in mehr als nur 3 propagandistisch genutzten Filmen spielt. Genau genommen könnte man den Film „Am Seidenen Faden“, der bei Wikipedia ja sogar als „antisemitisch“ diskutiert wird, sogar noch hinzufügen, dann wären es 4.


    Wobei ich es im Fall dieser Wikipedia-Zuschreibung persönlich anders sehe, denn mit diesem Vergleich verharmlost man erstens die wirklich antisemitischen Filme und die Begründung ist zweitens auch nicht logisch, denn niemals wäre es 1938, als der Film entstand, der Hauptfigur möglich gewesen, die Tochter des vermeintlich jüdischen Spekulanten zu heiraten, der im Film selbst ja auch nicht als „jüdisch“ bezeichnet wird. Die Behauptung, er habe eine antisemitische Ausrichtung, stützt sich dort auf eine Quelle, wo der Autor selbst zugibt, den Film nicht gesehen zu haben und der an anderer Stelle derselben Quelle auch behauptet, der Regisseur R.A. Stemmle sei NSDAP-Mitglied gewesen. Er stützt diese Behauptung offenbar auf dessen Roman „Ich war ein kleiner PG“. Das ist aber keine Autobiografie von Stemmle, sondern eine Satire. Insofern ist das alles ein bisschen hanebüchen.

    Was aber stimmt, ist, dass in „Am Seidenen Faden“ 2x1 Dialogzeile drin ist - davon eine gesprochen von Fritsch in seiner Rolle -, wo es sinngemäß darum geht, dass der Spekulant im Film mit „jüdischem Kapital“ Geschäfte machen würde. Diese zwei Sätze sind aus der heute im Umlauf befindlichen, „harmlosen“ Version rausgeschnitten, denn sie sind natürlich klar antisemitisch.


    Insofern - man kann sich schon vorstellen, was Fritsch, der zwar keine jüdische Frau, aber eben viele jüdische Freunde hatte und bis 1938 sogar seinen jüdischen Manager noch finanziell unterstützte, oder Albers oder Rühmann oder eben auch Henckels oder Moser innerlich gefühlt haben, wenn sie solche Sätze sagen oder solche Drehbücher vorgelegt bekamen, während sie sich nach außen hin mit dem System arrangierten.

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    Ich Stelle das einfach mal hier hin :)

    Quote

    Wetten, dass Ihre Oma auch in Willy Fritsch verknallt war?

    https://www.bz-berlin.de/podca…eck/podcast-willy-fritsch


    Ist diese Seite hier schon bekannt?


    https://willy-fritsch.de/infos-filme-musik/

    R.I.P. Steve Jobs, Robin Williams, Udo Jürgens, Demis Roussos, Joe Cocker, Leonard Nimoy, Christopher Lee, Omar Sharif, Satoru Iwata, Achim Mentzel, David Bowie, Prince , Muhammad Ali, Götz George, Bud Spencer, Tamme Hanken, Manfred Krug, Robert Vaughn, George Michael, Carrie Fisher, John Hurt, Roger Moore, France Gall, Aretha Franklin, Burt Reynolds, Montserrat Caballé, Stan Lee, Doris Day, Karel Gott, Ariane Carletti, Jan Fedder & Akira Toriyama !

  • Die von Dir verlinkte Webseite zu Willy Fritsch hat, soweit ich weiß, Fräulein G. zu der Veröffentlichung ihrer ersten Willy-Fritsch-Biografie ins Leben gerufen. Wie ich finde eine wirklich tolle und umfangreiche Webseite mit vielen Einblicken in das Leben und Wirken von Willy Fritsch! :)

  • Fräulein G.

    Da gratuliere ich Dir zu der zweiten und erweiterten Auflage Deiner Willy-Fritsch-Biografie! :)

    Es freut mich sehr, dass Du das Projekt noch erweitern konntest und ich bin schon sehr gespannt darauf, die neue Willy-Fritsch-Biografie zu lesen! :)

    Dankeschön, lieber Nostalgie-Fan! 😌 Ja, sie ist um einiges detaillierter als der Vorgänger, mehr Fokus auf’s Ausland, mehr Originalzitate und vor allem mit doppelt soviel Fotomaterial. Jetzt ist sie endlich „richtig“ fertig. 😉

    Ich hoffe, es gefällt. 🙏


    Ich lese daraus am 27. März 2026 in Berlin.

    Wurde gestern angekündigt im Romanischen Café (Ausstellung). Ist kostenlos.