Was schaut Ihr gerade?

  • Heute It’s a Wonderful Life gesehen.

    Der Film funktioniert jedes Jahr 🥲

    „(Gaertner lehnt sich zurück und lacht lautlos.)

    Bauer: Was lesen Sie denn da Komisches?

    Gaertner: Ein Trauerspiel.

    Campe: Und ich freute mich schon! Ich dachte, Sie hätten über'n Lustspiel gelacht. -Mit Trauerspielen haben uns unsere Klassiker ja auf Jahrhunderte versorgt." (Die Frau nach Maß, S. 22f.)

  • Heute It’s a Wonderful Life gesehen.

    Der Film funktioniert jedes Jahr 🥲

    Das war früher einer meiner Top 3 Filme - mittlerweile ist er mir aber einen Tacken zu "amerikanisch" und bisweilen etwas zu sentimental. Trotzdem natürlich sehr schön.

    Und immer wieder erkenne ich, daß es viel schwieriger ist, ein Publikum vier Lustspielakte zum Lachen zu bringen, als es in einem sechsaktigen Schauerdrama zu Tränen zu rühren. (Ossi Oswalda, 1920)

  • "Scrooge" (1951) mit Alastair Sim und Mervyn Johns. Für mich immer noch die beste Verfilmung.

    Danke für den Filmtipp. :) Ich kenne nur die Fassung mit David Warner von 1984. Morgen werde ich mir den Film anschauen. (der Link ist schon gespeichert) Ist die Synchronfassung gelungen oder macht das Original mehr Sinn?

    "Alkohol in Maßen genossen, schadet auch in größeren Mengen nicht"


    Anderl Heckmair (1906-2005), deutscher Bergführer und Alpinist

  • Danke für den Filmtipp. :) Ich kenne nur die Fassung mit David Warner von 1984. Morgen werde ich mir den Film anschauen. (der Link ist schon gespeichert) Ist die Synchronfassung gelungen oder macht das Original mehr Sinn?

    Das Original macht mehr Sinn. Die deutschen Fassungen, die ich kenne, sind alle gekürzt.

    Ein paar der Trickaufnahmen haben deutlich Luft nach oben, aber die Atmosphäre und die Darsteller sind phantastisch. Es ist die Fassung, die Dickens' Vorlage am nächsten kommt. Etwas schwierig zu verstehen ist die Szene, wo Scrooges Nachlass verramscht wird. Die Darsteller sprechen ausgeprägtes Cockney. Aber auch hier gilt: Die Atmosphäre macht alles wett. Und auch diese Szene ist in der deutschen Fassung um etwa 1/3 gekürzt und ohne adäquaten Dialektversuch übersetzt.

    Und immer wieder erkenne ich, daß es viel schwieriger ist, ein Publikum vier Lustspielakte zum Lachen zu bringen, als es in einem sechsaktigen Schauerdrama zu Tränen zu rühren. (Ossi Oswalda, 1920)

  • Das Geheimnis der roten Katze (49, R: Helmut Weiss)

    „(Gaertner lehnt sich zurück und lacht lautlos.)

    Bauer: Was lesen Sie denn da Komisches?

    Gaertner: Ein Trauerspiel.

    Campe: Und ich freute mich schon! Ich dachte, Sie hätten über'n Lustspiel gelacht. -Mit Trauerspielen haben uns unsere Klassiker ja auf Jahrhunderte versorgt." (Die Frau nach Maß, S. 22f.)

  • Ich muss sagen, ich finde die Rühmann Filme der zweiten hälfte der 1940er und frühen 50er Jahre mit am besten :/ obwohl sie ja nicht sehr beliebt waren.

    „(Gaertner lehnt sich zurück und lacht lautlos.)

    Bauer: Was lesen Sie denn da Komisches?

    Gaertner: Ein Trauerspiel.

    Campe: Und ich freute mich schon! Ich dachte, Sie hätten über'n Lustspiel gelacht. -Mit Trauerspielen haben uns unsere Klassiker ja auf Jahrhunderte versorgt." (Die Frau nach Maß, S. 22f.)

  • Habe soeben "Epoch" gesehen - hierzulande bekannt unter dem Titel "Torus". Hatte den Film vor Jahren mal auf Tele5 gesehen und mir soeben wieder gegönnt, dank eines englischsprachigen DVD-Rips.


    War ganz in Ordnung. Ein wenig klischeehaft war es und das Ende war etwas schwach, und plausible Erklärungen braucht man wohl gar nicht erwarten. Trotz allem eine nette Erfahrung, fast schon nostalgisch...

  • "Fräulein Smillas Gespür für Schnee". Was mich bei vielen deutschen Filmen der letzten zwei/drei Jahrzehnte so nervt, ist diese extrem expressive Darstellungsweise, damit auch der letzte kapiert, welches Gefühl grade ausgedrückt werden soll - aufgerissene Augen, extremer Tonfall usw


    Der Film verlässt sich total auf Julia Ormond, aber ihr fehlt das richtige Charisma meiner Meinung nach. Sie spielt wie eine Fernsehkommissarin.

    Und immer wieder erkenne ich, daß es viel schwieriger ist, ein Publikum vier Lustspielakte zum Lachen zu bringen, als es in einem sechsaktigen Schauerdrama zu Tränen zu rühren. (Ossi Oswalda, 1920)

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  • "Hildegard Knef - Sie 67"


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    Die Doku wurde heute offiziell bei yt eingestellt.



    https://www.imdb.com/de/title/tt4483090/

    "Alkohol in Maßen genossen, schadet auch in größeren Mengen nicht"


    Anderl Heckmair (1906-2005), deutscher Bergführer und Alpinist

  • Das Original macht mehr Sinn. Die deutschen Fassungen, die ich kenne, sind alle gekürzt.

    Ein paar der Trickaufnahmen haben deutlich Luft nach oben, aber die Atmosphäre und die Darsteller sind phantastisch. Es ist die Fassung, die Dickens' Vorlage am nächsten kommt. Etwas schwierig zu verstehen ist die Szene, wo Scrooges Nachlass verramscht wird. Die Darsteller sprechen ausgeprägtes Cockney. Aber auch hier gilt: Die Atmosphäre macht alles wett. Und auch diese Szene ist in der deutschen Fassung um etwa 1/3 gekürzt und ohne adäquaten Dialektversuch übersetzt.

    Mittlerweile kann ich den Film bewerten. :)


    Die Fassung aus den 50er Jahren ist eindeutig atmosphärisch dichter als die Verfilmung aus den 80er Jahren. Überrascht hat mich, dass der erste Weihnachtsgeist im Film viel Raum einnimmt. Ist das in Dicken´s Vorlage auch so? Ich hab das Buch Anfang der 90er Jahre gelesen und kann mich nicht mehr erinnern. Eindrucksvoll fand ich auch die Szene an Jacob Marley´s Sterbebett. Die kommt in Clive Donner´s Fassung von 1984 gar nicht vor.

    "Alkohol in Maßen genossen, schadet auch in größeren Mengen nicht"


    Anderl Heckmair (1906-2005), deutscher Bergführer und Alpinist

  • Bei mir gab's zum Jahresabschluss "It Happened One Night" (1934) von Frank Capra, mit Clark Gable und Claudette Colbert.

    Und immer wieder erkenne ich, daß es viel schwieriger ist, ein Publikum vier Lustspielakte zum Lachen zu bringen, als es in einem sechsaktigen Schauerdrama zu Tränen zu rühren. (Ossi Oswalda, 1920)

  • Ich habe gerade mit der Serie "Kir Royal" angefangen

    „(Gaertner lehnt sich zurück und lacht lautlos.)

    Bauer: Was lesen Sie denn da Komisches?

    Gaertner: Ein Trauerspiel.

    Campe: Und ich freute mich schon! Ich dachte, Sie hätten über'n Lustspiel gelacht. -Mit Trauerspielen haben uns unsere Klassiker ja auf Jahrhunderte versorgt." (Die Frau nach Maß, S. 22f.)