1492 – Die Eroberung des Paradieses (F/E, 1992)

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    Nach seiner Ankunft in Madrid wird Kolumbus Zeuge der Hinrichtung von angeblichen Ketzern durch die Inquisition – der Kolumbus als aufgeklärter und humanistisch gesinnter Charakter kritisch gegenübersteht. Kolumbus bemüht sich um die Unterstützung der spanischen Krone für eine Expedition, die einen alternativen Seeweg nach Indien finden soll. Er kann seine Pläne einer Kommission der Universität Salamanca vortragen. Die Wissenschaftler der Universität stellen sich jedoch als bornierte und eingebildete Dogmatiker heraus, die seine Pläne aus formalen Gründen ablehnen. Nach der Ablehnung verfällt Kolumbus in Wut, dann in Depression, bis er Unterstützung durch den Seemann Pinzón erhält. Dieser verschafft ihm mit Hilfe eines Bankiers direkten Zugang zur Königin Isabella. Kolumbus und die Königin sind einander spontan sympathisch und hierdurch sowie durch die berechnende Unterstützung von Sánchez, dem Schatzmeister der Königin, kann er seine Pläne durchsetzen. Die entscheidende Audienz findet vor dem Hintergrund der Eroberung des maurischen Granada 1492 statt. Die immensen Forderungen des Kolumbus werden akzeptiert.

    Drei Schiffe legen von Palos ab. Bei der Abfahrt gesteht Kolumbus seinem Beichtvater, der ihn die ganze Zeit unterstützt hatte, dass er bei der Berechnung der Route gelogen habe. Er wisse, dass Indien viel weiter entfernt liege; wie lange die Reise dauern werde, wisse er nicht. Unterwegs zeigt Kolumbus einem Seemann, wie er nach den Sternen navigiert, und gewinnt so einen wichtigen Verbündeten in der Mannschaft. Dennoch werden die Matrosen immer unruhiger, je länger die Reise dauert; es machen sich Angst und Aufruhr breit. Schließlich bemerkt Kapitän Pinzón, dass die bereits zurückgelegte Distanz größer ist als die von Kolumbus zuerst angegebenen 750 Seemeilen. Kolumbus kann eine Meuterei abwenden, wobei ihm ein zufälliges Drehen des Windes als gutes Omen zu Hilfe kommt. Bald finden sich erste Anzeichen von Land; die Schiffe landen schließlich auf einer Insel. Die Begegnung mit der einheimischen Bevölkerung verläuft überwiegend friedlich, denn Kolumbus sorgt durch harte Disziplin für ein gutes Benehmen seiner Seeleute gegenüber den Indios. Es findet sich jedoch nur wenig Gold, was zu erster Enttäuschung führt.

    Auf der Suche nach Gold werden weitere Inseln, darunter Hispaniola, entdeckt. Als nach einiger Zeit nur wenig Gold gefunden wird und mehrere Besatzungsmitglieder erkranken, kehrt Kolumbus nach Spanien zurück. 39 Männer bleiben jedoch zurück, um ein Fort zu bauen. Der Schiffbruch der Santa Maria am 25. Dezember 1492, der erst zur Notwendigkeit des Forts führte, weil die beiden kleinen Schiffe deren Besatzung nicht transportieren konnten, bleibt unerwähnt, stattdessen sieht man drei Schiffe nach Spanien zurücksegeln.

    Kolumbus wird nach seiner Rückkehr in Spanien als Held gefeiert und steigt schnell in der Hierarchie des Adels auf. Dies weckt den Neid einflussreicher Höflinge. Als er sich weigert, dem Vorschlag, den Richter Francisco de Bobadilla als Gouverneur einzusetzen, zu folgen, verliert er die Unterstützung von Sánchez. Mit 17 Schiffen und etwa eintausend Kolonisten kehrt Kolumbus 1493 auf die Inseln zurück. Dort waren die zurückgelassenen Matrosen von Unbekannten getötet worden. Kolumbus verhindert, dass der Adlige Adrian Moxica Rache an den Einheimischen nimmt. Er beginnt den Aufbau einer Kolonie. Dabei setzt er auf den Ausgleich zwischen Einheimischen und Spaniern, was er mit dem Ziel einer Neuen Welt begründet. Weil er von den Adligen harte Arbeit verlangt, macht er sich diese zu Feinden. Móxica zettelt eine Rebellion an, die erst nach harten Kämpfen niedergeschlagen werden kann. Moxica trägt mit seinem Seitschwert persönlich den Endkampf gegen Kolumbus aus und begeht mit den Worten: Ihr seid gar nichts, Señor Kolumbus! Suizid, seine überlebenden Mitverschwörer lässt Kolumbus hinrichten.

    Ein verzerrter Bericht eines zurückgekehrten Mönchs führt im Jahre 1500 zur Abberufung von Kolumbus. Der von Kolumbus zuvor abgelehnte Bobadilla wird neuer Vizekönig und Kolumbus in Ketten nach Spanien zurückgebracht. Er muss nun miterleben, wie an seiner Stelle Amerigo Vespucci als Entdecker der neuen Welt gefeiert wird. Durch Fürsprache seiner Söhne kann er eine Audienz bei der Königin erreichen. Er erhält die Genehmigung für eine letzte Reise in die neue Welt. Der Film endet mit den Worten seines Sohns Fernando, der sich daran macht, die Geschichte seines Vaters aufzuschreiben, und ihm so dessen Ehre zurückgibt.


    https://de.wikipedia.org/wiki/…_Eroberung_des_Paradieses

    R.I.P. Steve Jobs, Robin Williams, Udo Jürgens, Demis Roussos, Joe Cocker, Richard von Weizsäcker, Leonard Nimoy, Christopher Lee, Omar Sharif, Satoru Iwata, Helmut Schmidt, Achim Mentzel, David Bowie, Prince , Muhammad Ali, Götz George, Bud Spencer, Walter Scheel, Tamme Hanken, Manfred Krug, Robert Vaughn, George Michael, Carrie Fisher, John Hurt, Roger Moore, France Gall, Aretha Franklin, Burt Reynolds, Montserrat Caballé, Stan Lee, Doris Day, Karel Gott, Ariane Carletti & Jan Fedder !

  • Der Titelsong von Vangelis fand zunächst kaum Beachtung, bis es fast fünf Jahre später von Henry Maske zur Einlaufmusik genutzt wird.


    Christoph Kolumbus gilt bis heute als schlechtester Navigator aller Zeiten. Er hat zweifellos großes vollbracht. Dass er Amerika wiederentdeckt hatte, glaubte er zeit seines Lebens jedoch nicht. Er dachte, er sei in Indien gewesen. Erst sein Nachfolger Amerigo Vespucci erkannte, dass es sich um einen neuen Kontinent handelte, der nach ihm dann benannt wurde.

    Liebe ist wie die Ozonschicht: Man vermisst sie erst, wenn die nicht mehr da ist.

    Leslie Nielsen als Lt. Frank Drebin in "Die nackte Kanone"

  • Christoph Kolumbus gilt bis heute als schlechtester Navigator aller Zeiten. Er hat zweifellos großes vollbracht. Dass er Amerika wiederentdeckt hatte, glaubte er zeit seines Lebens jedoch nicht. Er dachte, er sei in Indien gewesen. Erst sein Nachfolger Amerigo Vespucci erkannte, dass es sich um einen neuen Kontinent handelte, der nach ihm dann benannt wurde.

    Du hast vollkommen recht. Die Geschichte ist voller Irrtümer, Zufälle oder Menschen, die nicht über ihren viel zu kleinen Tellerrand hinaussehen können.

    R.I.P. Steve Jobs, Robin Williams, Udo Jürgens, Demis Roussos, Joe Cocker, Richard von Weizsäcker, Leonard Nimoy, Christopher Lee, Omar Sharif, Satoru Iwata, Helmut Schmidt, Achim Mentzel, David Bowie, Prince , Muhammad Ali, Götz George, Bud Spencer, Walter Scheel, Tamme Hanken, Manfred Krug, Robert Vaughn, George Michael, Carrie Fisher, John Hurt, Roger Moore, France Gall, Aretha Franklin, Burt Reynolds, Montserrat Caballé, Stan Lee, Doris Day, Karel Gott, Ariane Carletti & Jan Fedder !