Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens (D, 1922)

  • Noch nicht gesehen (nur ausschnitte), aber von allen Seiten hört man nur "ein meisterwerk!"


    Der Urvater des Dracula/Horrorfilm kommt heute um 23 Uhr auf 3Sat!
    Natürlich das Originale von 1923 und nicht die Klaus Kinski version.


    Also Pflicht für jeden dens interessiert ;)

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide

  • Ich habe mir jetzt mal, was ich mir schon lange vorgenommen hatte, die "Neu"verfilmung des Klassikers angesehen. ("Nosferatu - Phantom der Nacht" mit Klaus Kinski, Isabelle Adjani und Bruno Ganz, 1979) Und ich muss sagen, der Film kommt sowohl von der Spannung als auch von der Atmosphäre her nahe an das Original heran!


    Mich haben die sehr stillen Bilder fasziniert und manchmal dachte ich tatsächlich, "Ist das nun der "alte" oder der "neue"?". Warum, ist nichtmal so schwer zu erklären, der Regisseur (Werner Herzog) hat einige Szenen so inszeniert, dass man nur die dunkle Nacht, und das gespenstische weiße Gesicht von Nosferatu sah... man war richtig gefangen in dem Film.


    Da ich das Original nur einmal, und auch nur zu ca. 80 % gesehen habe, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, dass ein paar Story-Elemente verändert wurden, (bspw. kann ich mich nicht daran erinnern, dass im Original Nosferatu mit einem Schiff nach Weimar geschippert ist) dennoch wirkt nichts neuzeitlich aufgemotzt, sondern passt sich der faszinierenden Geschichte an. :) Einzig und allein die Dracula-Saga wurde mit in den Film gemischt. Dennoch habe ich keinen negativen Aspekt dadurch vermittelt bekommen, die Story bleibt geradlienig beim Original.


    Mein Fazit: Ein erstklassiger Film aus deutscher Hand, welches man heutzutage nicht mehr allzu oft sieht.


    Kuroi

  • Unter den deutschen Filmen ist NOSFERATU meine absolute Nummer eins. Und ich bin ja nicht der einzige mit der Ansicht. Was ich nur nicht verstehe, ist, dass so oft auf Alexander Granach rumgehackt wird. Er würde so sehr übertreiben. Ich finde seine Leistung hervorragend, und vor allem absolut angemessen. Er spielt ähnlich wie Max Schreck seinen Nosferatu. Und bei der engen Verbindung, die Knock zu dem Vampir hat, ist diese expressionistische Darstellung absolut berechtigt. In dem Film fällt mir auch sonst nur Greta Schröder ein, die teilweise ähnlich spielt - und zwar dann, wenn sie im Bann von Nosferatu steht.
    Wie gehts euch den mit NOSFERATU - und vor allem Alexander Granach? Ich hab ihn übrigens eben in Arthur Robisons SCHATTEN gesehen, wo er mir genauso gut gefallen hat.


    In diesem Thema: NOSFERATU - EINE SYMPHONIE DES GRAUENS (D, 1922)

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    André Gide

  • Conrad


    Ich bin ganz Deiner Meinung. "Nosferatu" gehört zu den wichtigsten deutschen Filmen und muss in einem Atemzug mit Filmen wie "Metropolis" genannt werden. Gerade in expressionistischen Filmen und in Stummfilmen im allgemeinen gehört diese Darstelung wie die von Alexander Granach einfach dazu.


    Die Kinski-Version habe ich mittlerweile auch gesehen und finde diese ebenfalls sehr gut.


    Es gab mit Malcovich einen US-Film über die Dreharbeiten zu "Nosferatu". Das war ein äußerst schlechter Film voller Klischees. Hat den schonmal jemand gesehen?

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    André Gide

  • Jetzt muss ich doch mal meinen 5. Beitrag hintereinander hier schreiben. Durch Zufall bin ich auf Webseiten gestoßen, die sich u.a. mit Greta Schröder, Rudolf Klein-Rogge oder Max Schreck beschäftigen:


    http://sites.google.com/site/rudolfkleinroggenachlass/home
    http://sites.google.com/site/g…reck/max-schreck-nachlass
    http://sites.google.com/site/ellenhutter/


    Diese Seiten wurden von Jens Geutebrück aus Gotha erstellt. Wie dort zu lesen ist, ist der Schauspieler Geutebrück im Besitz der Nachlässe von Max Schreck und Rudolf Klein-Rogge. Darunter befindet sich auch eine komplette 35-MM-Kopie von Nosferatu - die einzige erhaltene vollständige Filmfassung mit Szenen die man noch nicht kennt. Angeblich besitzt Gütebrück sogar die Filmrechte an "Nosferatu". Diese Webseiten und die dort zu findenden Informationen sollen dies belegen.


    Wenn man weiter im Netz forscht findet man diverse unterschiedliche Texte über Geutebrück. Einerseits wird er als Genie und Filmsammler bejubelt, teilweise wird geschrieben dass er in den alten deutschen Kolonien nach verschollenen deutschen Filmen sucht und auch fündig wurde, andererseits liest man, dass er angeblich bei ebay Ware angeboten hat und nie geliefert hat, dass er eine Art "Eulenspiegelei" im Netz betreibt, also Dinge behaupten soll, die angeblich nicht stimmen.


    In diese Richtung kann man hier ein paar Beiträge lesen:


    http://www.filmdb.de/f/showthread.php?t=14610
    http://f3.webmart.de/f.cfm?id=…hreadview&t=3796239&pg=11
    http://www.35mm-kinofilm.de/fo…hive/index.php/t-490.html
    http://mabusescolony.homestead.com/message.html (!)
    http://jensgeutebrueck.blogspot.com/2007/04/who-is-he.html


    Wir haben hier im Forum ja einige Leute, die sich mit dem Thema Deutsche Filme schon seit Jahren ausgiebig auseinandersetzen. Von daher glaube ich, dass manche mit ihm schon zu tun hatten oder mehr darüber wissen? Stimmt das mit den Nachlässen? Das wäre ja eine spannende Angelegenheit. Von meiner Seite aus kann ich jedenfalls sagen, dass auf der Seite über Greta Schröder Informationen stehen die ich sonst nirgends bisher finden konnte und die mit ihren Handschriftlichen Briefen die sich in meinen Archiv befinden übereinstimmen. Aber so etwas kann man ja auch sicher in diversen Büchern oder durch andere Wege der Recherche herausfinden.


    Ich bin gespannt, was Ihr zu dem Thema sagt. Umso länger ich darüber im Netz recherchiere, umso merkwürdiger wird es jedenfalls.

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    André Gide

  • Auf Anfrage schreib ich hier meinen Kommi jetz rein, da ich ja was Max angeht höchstwahrscheinlich DIE Meisterin bin (wenn er schon neben mir liegt).




    Habe sowohl den Originalfilm als auch das Re-make gesehen. Ich glaube für mich wird das Original immer der bessere Film bleiben, auch wenn Herzog's Film genauso sehenswert ist, schon allein wegen Kinski - CLICK


    Murnau hat doch einige Sachen gedreht, die - wie ich finde - von Herzog einfach kopiert wurden und das Re-make somit an Wert verliert.



    Bild wurde aufgenommen bei mir gleich um die Ecke (ja ich wohne in einem kleinen berühmten Viertelchen)


    Nicht nur Rudolf Klein-Rogge wohnte hier, sondern auch Max Schreck, zu der Zeit wo halt Nosferatu gedreht worden war. Der Film war zum Zeitpunkt seiner Entstehung, sowie nach der Premiere kein Erfolg und erst nach Murnau's Tod und einigen Jahrzehnten wurde er zu einem Kult-Film. Unverständlich, da die schauspielerische Leistung von Schreck für die damalige Zeit schon ziemlich gut ausgeprägt war. Vielleicht hätte Murnau einfach noch einige Jahre warten sollen und eventuell zusammen mit Fritz Lang's Film Metropolis, 1927 dann den Film veröffentlichen sollen. Ich bin der Meinung, dass die Menschen den Film dann besser ausgefasst hätten.


    Allerdings kam ja komischer Weise "Das Kabinett des Dr. Caligari" auch im selben Jahr raus wie Nosferatu und den Film haben die Leute ja hochgepriesen wo ja der deutsche Expressionismus viel schwieriger zu verstehen ist, als der Horror in Nosferatu. Außerdem basiert ja Nosferatu aus Bram Stoker's Dracula, dessen Roman ja auch ein sichtlicher Erfolg war und immer noch ist.


    Allerdings weicht Murnau auch hier von einigen Dingen, die Stoker in seiner Story beschrieb ab. Da haben wir zum einen Graf Orlok, der durch Murnau und Schreck zum Leben erweckt worden war und dann haben wir Graf Dracula, der am Tage sogar - wie Stoker ihn beschreibt - durch das doch so grelle Sonnenlicht laufen kann ohne dass ihm etwas passiert. Dies allerdings wurde in Nosferatu geändert und hier sieht man dann halt dass sich Orlok erst durch das Tageslicht wagen kann, sobald er frisches Blut in sich trägt.


    Was Werner Herzog jedoch mit in seinen Film brachte, was allerdings von Murnau so gut wie gar nicht angeschnitten wurde ist, dass ein Vampir sich nicht im Spiegel sieht. Ich kann mich nicht erinnern einen Spiegel im Original gesehen zu haben, allerdings wird in Murnau's Nos auch viel auf Schattenspielerei gesetzt, wohingegen Herzog mehr auf völlig leere Gegenden setzt und den Zuschauer seine Vorstellungskraft abverlangt. So kann man sagen, kommt Herzog's Film an manchen Stellen gruseliger herüber als Murnau's. Aber spätestens auf der Schiffsszene überragt Murnau's Original sämtlichen neugedrehten Nosferatus. Da ist die Klappe zu den Schiffsräumen auf und keiner der Mitreisenden Matrosen lebt mehr und der Zuschauer sitzt da und wartet regelrecht darauf, dass doch nun endlich das Monster aus dieser Klappe hervorschaut. Die langsame und vorsichtige Weise, wie Max das macht, brachte mir Gänsehaut.


    EDIT:



    Die Tatsache, dass Menschen am Set Max meideten ist allerdings purer Schwachsinn.
    Niemand glaubte er sein ein echter Vampir. Privatfotos und Nachrufe seiner Kollegen bestätigen das. Außerdem weiß ich mittlerweile, dass es jemand aus dem Netz war, der diese Lüge verbreitete.
    Schade, dass ich zu Anfang auch darauf herein fiel.




    Über Kinski weiß man zwar viel aber wie er persönlich die Drehtage zu Nosferatu fand ist nicht bekannt. Allerdings gibt es ein Zitat von ihm wo er über sich als Orlok sagt I look as I have to look. If I wouldn't look as I have to look I wouldn'T accept it. Was soviel bedeutet wie "Ich sehe aus wie ich auszusehen habe. Würd ich nicht aussehen wie ich auszusehen habe würde ich das nicht akzeptieren." also nehme ich an nahm Klaus seinen Part als Orlok genauso ernst wie Max. Wenn nicht sogar ernster.


    Trotzdem finde ich sollte man, wenn man sich Friedrich Wilhelm Murnau's Nosferatu anschaut KOMPLETT auf Vergleiche zwischen ihm und Herzog verzichten und ohne irgendwelche Hintergedanken sich den Film anschauen. Vergleiche zwischen beiden Filmen gehen mir auch echt auf den Keks. Das ist genauso als müsste man unbedingt Gene Kelly mit Fred Astaire vergleichen. Beide sind sie auf ihre Art und Weise toll. Es kommt nämlich letztendlich doch nur auf den Zuschauer selbst an, welcher Film ihm besser gefällt.


    Charlie

  • Ich kann Dir zustimmen, Herzogs Version sollte man einfach nicht vergleichen. Als eigener Film ist er großartig und wenn man überlegt was in den letzten 50 Jahren für Filme gedreht wurden, ist Herzogs "Nosferatu" ein großer Meilenstein gewesen, auch wenn es eine Hommage an Murnau ist.


    Weiss niemand etwas über die Sache die ich in meinem letzte Beitrag beschrieben habe? Ich finde das sehr merkwürdig. Wenn das alles so stimmt, wäre das sensationell. Also wenn eine längere Fassung vom echten "Nosferatu" existiert. Auch der Nachlass von Max Schreck ist eine äußerst spannende Sache.

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    André Gide

  • Ich kann Dir zustimmen, Herzogs Version sollte man einfach nicht vergleichen. Als eigener Film ist er großartig und wenn man überlegt was in den letzten 50 Jahren für Filme gedreht wurden, ist Herzogs "Nosferatu" ein großer Meilenstein gewesen, auch wenn es eine Hommage an Murnau ist.


    Weiss niemand etwas über die Sache die ich in meinem letzte Beitrag beschrieben habe? Ich finde das sehr merkwürdig. Wenn das alles so stimmt, wäre das sensationell. Also wenn eine längere Fassung vom echten "Nosferatu" existiert. Auch der Nachlass von Max Schreck ist eine äußerst spannende Sache.

    Das mit dem Nachlass von Max Schreck habe ich auch gehört. Mir wurde von Freunden die beim Filmstudio arbeiten abgeraten eine Besichtigung durchzuführen, wobei ich sagen muss, was den Nachlass angeht bin ich überzeugt handelt es sich wirklich um einige Teile von Schreck.






    Quelle mephistosastaire.tumblr.com/tagged/max_schreck


    aber mehr mit den ganzen Dingen beschäftigt habe ich mich nie, da es mir ziemlich egal ist. Max hat jetzt seine Stele seit letztem Jahr und ich besuch ihn und nicht den verrückten Sammler. :sleeping:

  • So persönliche Sachen, gerade wenn es Briefe, Fotos und Filme sind, finde ich nicht unwichtig, von daher würde mich schon interessieren ob das so sitmmt. Haben die in Babelsberg gesagt, wieso sie abraten?


    Was überzeugt dich dass die Stücke echt sind?


    Ganz unabhängig vom privaten Nachlass finde ich die Filmrolle spannend, die angeblich eine längere Fassung beinhaltet als das bislang bekannte. Das wäre gerade bei einen Film der ähnlich wichtig ist wie "Metropolis" schon sensationell.

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    André Gide

  • So persönliche Sachen, gerade wenn es Briefe, Fotos und Filme sind, finde ich nicht unwichtig, von daher würde mich schon interessieren ob das so sitmmt. Haben die in Babelsberg gesagt, wieso sie abraten?


    Was überzeugt dich dass die Stücke echt sind?


    Ganz unabhängig vom privaten Nachlass finde ich die Filmrolle spannend, die angeblich eine längere Fassung beinhaltet als das bislang bekannte. Das wäre gerade bei einen Film der ähnlich wichtig ist wie "Metropolis" schon sensationell.

    Ich hatte mal eine Zeit lang im Filmarchiv gearbeitet und da hatten wir einen Stuhl, passend zur Stuhl- und Tischsammlung die hier als Schreck's Erbe betitelt wird. Da stand auch das Entstehungsdatum drauf. Musste wohl mal für nen Film benutzt worden sein, hatte aber mit Schreck nichts zu tun nur nehme ich an, dass es so ist als würde bei uns in 80 Jahren einer ein Bett von Ikea finden und bei ner anderen Familie auch. Darum bin ich überzeugt, dass es Originale sind. Kann mich natürlich auch täuschen aber ich würde nicht meinen Ruf auf's Spiel setzen wenn ich dieser Typ wäre und Unwahrheiten ins Netz stellen. Das macht für mich alles keinen Sinn. Außerdem habe ich Freunde aus den USA die sind im Kontakt mit ihm bezüglich Klein-Rogge (wie ja gesagt, daher hab ich ja meine Klein-Rogge Sammlung aufgebaut ) und die haben sich nie über den beschwert. :huh:

  • Danke für die Rückmeldung. Interessant. Trotzdem scheinen da einige krumme Sachen gelaufen zu sein, wenn das Ausnahmen sind, dann ist es ja gut. Vielleicht erzählst Du mal in einer passenden Rubrik, welche Sachen Du so in Deiner sammlung hast? :) Sowas interessiert mich immer sehr.


    Welche Filme meinst Du wenn Du von den Neuverfilmungen sprichst? Die Neuvertonten Versionen? Oder den US-Film von 2000 der fiktiv und eher niederträchtig, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, von den Dreharbeiten erzählt?

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    André Gide

  • Danke für die Rückmeldung. Interessant. Trotzdem scheinen da einige krumme Sachen gelaufen zu sein, wenn das Ausnahmen sind, dann ist es ja gut. Vielleicht erzählst Du mal in einer passenden Rubrik, welche Sachen Du so in Deiner sammlung hast? :) Sowas interessiert mich immer sehr.


    Welche Filme meinst Du wenn Du von den Neuverfilmungen sprichst? Die Neuvertonten Versionen? Oder den US-Film von 2000 der fiktiv und eher niederträchtig, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, von den Dreharbeiten erzählt?

    Wenn ich von Neuverfilmungen spreche rede ich im Allgemeinen von allen Vampirfilmen, die nach Nosferatu 1921 entstanden sind:


    • Nosferatu - Phantom der Nacht - Herzog
    • Bela Lugosi als Dracula
    • Christopher Lee Vampirfilme
    • Roman Polanski's Tanz der Vampire
    • Interview mit einem Vampir
    • From dusk till dawn und Blade (kann man auch dazuzählen)
    • John Carpenter's Vampires
    • Die Königin der Verdammten


    usw..

  • Ah verstehe. Also ich finde Murnau und Herzog am besten, was das Thema angeht. Habe aber nicht alles aus dem Genre gesehen. "Interview mit einem Vampir" hatte ich sehr gut in erinnerung, hab ihn vor einigen Wochen (Monaten?) wieder mal geschaut und fand ihn eher durchschnittlich.

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    André Gide

  • Ah verstehe. Also ich finde Murnau und Herzog am besten, was das Thema angeht. Habe aber nicht alles aus dem Genre gesehen. "Interview mit einem Vampir" hatte ich sehr gut in erinnerung, hab ihn vor einigen Wochen (Monaten?) wieder mal geschaut und fand ihn eher durchschnittlich.

    Stimme dir da zu. Und jetzt Dark Shadows. Tim Burton sollte endlich in Rente gehen, es kommt echt nix Neues mehr von dem. Und Johnny Depp kann ich auch nicht mehr sehen. :/ Ich habe gestern erst nen Film mit Max Schreck geschaut und konnte bis zum Schluss nicht entziffern wer er nun war. Ich nehme mal an er war der Indianer. Der Film hieß "Die verkaufte Braut"

  • Davon hab ich auch gehört.


    Ich finde Nosferatu ist ein guter Begriff für den Vampir den Schreck darstellt. Oder Kinski. Ich finde allerdings nicht dass man dieses Wort (Diesen Namen, wenn es denn einer ist) für Christopher Lee oder Bela Lugosi's Dracula verwenden sollte, so wie es viele Menschen tun, da diese Vampire nichts mit dem Nosferatu zu tun haben.

  • Stimme dir da zu. Und jetzt Dark Shadows. Tim Burton sollte endlich in Rente gehen, es kommt echt nix Neues mehr von dem. Und Johnny Depp kann ich auch nicht mehr sehen. :/ Ich habe gestern erst nen Film mit Max Schreck geschaut und konnte bis zum Schluss nicht entziffern wer er nun war. Ich nehme mal an er war der Indianer. Der Film hieß "Die verkaufte Braut"


    Noch ein Film des Regisseurs Max Ophüls :D . Ich habe ihn leider noch nicht gesehen, da ich bisher nur eine mäßige Kopie auf archive.org gefunden habe. Laut filmportal.de spielt Max Schreck tatsächlich den Zirkusindianer. Außerdem spielen auch Karl Valentin und Liesl Karlstadt als Zirkusdirektor Brummer und seine Gattin mit! Allein deswegen muß ich mir den Film ansehen.