• Die US-Serie "Gotham" spielt, wie der Name schon vermuten lässt, in Gotham City. Im Mittelpunkt steht allerdings nicht Batman, sondern Jim Gordon, in den meisten Comics bereits Commissioner, hier noch so ziemlich am Anfang seiner Karriere beim GCPD (Gotham City Police Departement). Die Handlung setzt zum Zeitpunkt des Mordes an Thomas und Martha Wayne an, wir erleben hier also einen anfangs noch sehr jungen Bruce Wayne, der noch weit davon entfernt ist, ins Fledermauskostüm zu schlüpfen. Das Ganze macht sicher auch ohne Vorkenntnisse Spaß. Für Zuschauer, die sich ein bisschen mit den Comics auskennen, kann es aber auch sehr reizvoll sein, zu wissen, was aus manchen Charakteren später werden wird, denn in Gotham wird der Werdegang verschiedener späterer Schurken nachgezeichnet. Die Serie bietet quasi ein ganzes Paket an sogenannten Origin-Stories, also Geschichten, die den Ursprung einer Figur erzählen.

    Was mir persönlich ganz besonders gefällt, zugleich aber auch für viele Fans ein großer Kritikpunkt ist: Gotham geht recht frei mit der Vorlage um. Manche Figuren sind recht nah an den Comicserien, andere wieder auf eine eigene Art interpretiert. Ich mag so etwas ja, da ich es spannend finde, wenn eine Figur mal aus einem anderen Blickwinkel beleuchtet wird und finde es gerade interessant, wie viele unterschiedliche Interpretationen es ist. Die eigenständigen Comics lese ich auch oft lieber als die eigentliche Serie. Entsprechend liegt mir das sehr, enttäuscht oder stört dafür aber Fans, die sich eine originalgetreue Verfilmung wünschen würden.

    Netflix zeigt jetzt ab dem 1. Juni endlich die finale Staffel, die ich schon sehnlichst erwarte.


    Hier noch der Wiki-Link zur Serie: https://de.wikipedia.org/wiki/Gotham_(Fernsehserie)


    Und der deutsche Trailer zur ersten Staffel:


    Wir wissen wohl, was wir sind, aber nicht, was wir werden können. (William Shakespeare)

    Edited once, last by Claudia K. ().