Till Eulenspiegel (1975)

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    Till Eulenspiegel zog schon als Kind am liebsten Grimassen. Nun, als Erwachsener, reitet er in Zeiten kurz vorm Aufstand der Bauern auf seinem Esel umher. Er zeigt keinen Respekt vor dem Raubritter Kunz, dem er in einem Gasthaus nach einer doppeldeutigen Aufforderung einen Kuhfladen brät und serviert. Kunz lädt ihn daraufhin auf seine Burg ein, hetzt jedoch die Hunde auf ihn, die Till Eulenspiegel mit einer zum Hasen verkleideten Katze ablenkt. Er darf daraufhin beim Raubritter bleiben, der jedoch kaum Rauberfolge feiern kann. Als Kunz die junge Rosine kurz vor ihrer Hochzeit in sein Bett locken will, rettet Till sie listig und verliebt sich in sie. Wenig später fordert er Kunz zum Kampf auf einer Brücke, doch der fällt durch fehlende Holzplanken in den Fluss.

    Till Eulenspiegel sammelt als Mönch verkleidet Geld für eine vermeintliche Reliquie, dem nur die Frauen des Ortes spenden dürfen, die jungfräulich sind oder ihren Mann noch nie betrogen haben. Die Spenden fließen und wenig später ist Eulenspiegel erneut auf seinem Esel unterwegs. Er erwirbt sich mit einem Trick einen Schimmel und wird im Hof eines Fürsten für den neuen Maler gehalten, der einen der Palast-Räume ausmalen soll. Till Eulenspiegel stellt zwei Bedingungen: Niemand darf ihn in den nächsten sechs Monaten bei der Arbeit stören und er erhält reichlich Essen und Getränke. Sein Werk wiederum kann nur der Verstehen, der im rechten Glauben lebt. Zusammen mit seinem Gehilfen verbringt Till Eulenspiegel die nächsten Monate faul und träge. Kurz vor Ablauf der Arbeitsfrist wirft er einfach Farbe an die Wände. Der Fürst und sein Gefolge loben ihn als großen Künstler.

    Weiter wandert Till Eulenspiegel und wird in Bettlerkleidung vom Kaiser selbst angesprochen, der ihm seinen Mantel schenkt. Wenig später wird Eulenspiegel der neue Hofnarr des Kaisers. Lange lässt der ihn mit seinen Sprüchen und despektierlichen Aktionen gewähren. Mehrfach rettet Till Eulenspiegel dabei geschickt Bauern und seine Geliebte Rosine vor dem Tod. Als Till Eulenspiegel den Kaiser jedoch in eine Gesellschaft bringt, die der Meinung ist, dass in einer neuen Zeit alle inklusive Kaiser für ihren Wohlstand arbeiten müssen, fällt Till Eulenspiegel in des Kaisers Ungnade. Der Hofnarr wird ignoriert und schließlich zusammen mit dem Mann Paukerjäcklein zum Tode verurteilt. Paukerjäcklein soll verbreitet haben, dass der Kaiser die Lustseuche habe – wobei diese Information von Till Eulenspiegel stammen soll.

    Am Richtplatz bittet Paukerjäcklein für sein Seelenheil, während Till Eulenspiegel vom Kaiser eine zu erfüllende, nicht finanzielle Bitte erwünscht, die der Kaiser ihm gewährt. Till Eulenspiegel bittet daraufhin, dass Kaiser und Gefolge in den nächsten sieben Tagen zum Galgen kommen und sein nacktes Hinterteil küssen sollen. Daraufhin lässt der Kaiser beide Männer frei und verbannt sie aus der Stadt. Till Eulenspiegel erscheint vor den Stadttoren mit kurzgeschorenen Haaren; auf seinen Kopf wurde das Wort „ENDE“ einrasiert.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Till_Eulenspiegel_(1975)

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