Wenn Gartenfreud zu Leid wird

  • Hatte gestern im Garten bei einem Kriechwacholder Unkraut gejätet und einen seitlichen Ast vom Wacholder hochgehoben um zu dem Schachtelhalm zu kommen.

    Plötzlich sind wie dem Nichts unzählige Wespen aus dem Wacholder aufgestiegen und auf meine beiden Hände geflogen.

    Ich habe unzählige Stiche davon getragen, die sehr schnell Schwellungen hervorgerufen haben.

    Hab erstmal mit einem Messer, das ich ein heißes Wasser gehalten habe und das ich auf die Stichstellen gehalten habe, um das Gift zu neutralisieren. Denn bei 50 Grad zerfällt das Gift.

    Anschließend mit Eis und Tücher, die ich in kaltes Wasser getaucht habe, gekühlt.

    Hat etwas geholfen aber als ich morgens wach geworden bin, waren meine Hände aufs doppelte angeschwollen.

    Bin dann ohne Frühstück gleich zur Hausärztin gefahren und wollte eine Salbe holen.

    Da das aber total arg ausgeschaut hat, hat man mir geraten, doch es der Ärtztin zu zeigen.

    Nun was geschah dann:

    Infusion gegen die offensichtliche Allergie bekommen.

    Dann Tetanusimpfung, weil ich vor 50 Jahren die letzte hatte.

    Dann eine Insektensalbe gegen Schwellung und Juckreiz, was es noch immer höllisch tut.

    Dann Antibiotika und Darmschoner

    Und zu guter Letzt noch Antiallergietabletten.

    Morgen dann nochmals zur Kontrolle.


    Gartenarbeit kann schnell zu Leid werden. Grinsy

  • Bei uns in der Gartenanlage haben wir eine Kriebelmückenplage. die Mistdinger sind tagaktiv und reißen die Haut auf. Mein Unterarm war nach nur einem Biss auch auf das doppelte angeschwollen. Habe mir jetzt in der Apotheke ein BiteAway gekauft.

    "Wo Liebe wächst, gedeiht Leben - wo Hass aufkommt droht Untergang"


    - 8-facher "Mr. TV-Kult" -


  • Plötzlich sind wie dem Nichts unzählige Wespen aus dem Wacholder aufgestiegen und auf meine beiden Hände geflogen.

    Ich habe unzählige Stiche davon getragen, die sehr schnell Schwellungen hervorgerufen haben.

    Das klingt ja wie aus einem schlechten Horrorfilm!

    Verzeihung, ich kann das natürlich nicht beurteilen: bei unzähligen Stichen erscheinen die körperlichen Reaktionen verständlich, aber sind all die Gegenmaßnahmen wirklich notwendig?

  • Das klingt ja wie aus einem schlechten Horrorfilm!

    Verzeihung, ich kann das natürlich nicht beurteilen: bei unzähligen Stichen erscheinen die körperlichen Reaktionen verständlich, aber sind all die Gegenmaßnahmen wirklich notwendig?

    Schon, weil es Erdwespen sind und die Viecher wer weiß schon welche Infektionen auslösen können durch die Stiche.

    Die ärgste Schwellung ist auf der rechten Hand abgeklungen, aber links ist sie noch da und schmerzt auch heute mehr als gestern.

    Bin aber morgen eh wieder zur Kontrolle.

  • Unbegreiflich für mich ist da Tatsache von "Erdwespen". Die kenn ich bisher nur aus einem Spiel. Wohl doch gut dass ich 2009 im September in Österreich war und nicht im Sommer.... (Alles, was sticht, beißt und hochtrabend schwätzt, ab in die Mülltonne)

    "Als Kind, wo mir sehr viel privat verboten wurde,

    durfte ich trotzdem weit mehr als ich heute mit über 40 Jahren darf."


    (Der Kunde ist nicht mehr König und dies ist nicht mehr meine Welt)

  • Ist das so ein Hitzestift? Sowas hab ich mir zugelegt, weil mit dem heißen Messer hab ich mich in der Aufregung verbrüht.

    Der erhitzt kurz auf 50 Grad, dann schaltet er wieder ab. Damit ist die Verberbrennungsgefahr gebannt.


    Ja, der erhitzt für 6 Sekunden auf 51 Grad und zerstört die Proteine. Direkt nach dem Stich angewendet, wirkt das wunderbar und es gibt weder einen Huckel noch Juckreiz. Später angewendet, hilft es zumindest gegen das Jucken.

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  • Dann Tetanusimpfung, weil ich vor 50 Jahren die letzte hatte.

    Ach herrje... na dann hatte es ja fast was gutes, wenn du dadurch wenigstens wieder geimpft bist. Ohne Tetanusimpfung wärs mir viel zu riskant, nicht nur beim gärtnern, auch wenn ich dran denke, wie tollpatschig ich gern mal bin oder wie oft mich mein Kater mal kratzt etc.