Wer den Schaden hat...

  • Wie sagte Heinz Erhardt, der ein Freund Uwe Seelers war: Wer den Schaden hat, spottet jeder Beschreibung. ^^


    Für die Fans tut es einem schon ein bisschen leid, aber es ist auch so gekommen, wie ich das schon befürchtet hatte. Viele meinten, sie würden es dem HSV gönnen abzusteigen, das täte ihnen gut.


    Dass es ihnen nicht gut tut, war eigentlich von Anfang an klar. Der damalige Trainer Christian Titz sprach von Aufbruchstimmung. Dann ging das erste Spiel zu Hause gegen Kiel mit 0:3 verloren. Am 5. Spieltag standen die "Rothosen" dann auf Platz 1, um dann, wieder zu Hause, von Jahn Regensburg mit 0:5 geradezu vermöbelt zu werden. Es folgte eine Serie von 11 Spielen ohne Niederlage, und da dachte man, der HSV sei in der Spur. Doch dann kam die Rückrunde, in der bislang nur 16 Punkte erreicht wurden (zum Vergleich: 37 Punkte in der Hinrunde). Das bedeutet Platz 16 in der Rückrundentabelle und Relegationsplatz. Nur Greuther Fürth und Duisburg waren schlechter. Auswärts gelang in der Rückrunde nur ein Sieg, und auch der war in Hamburg (4:0 gegen St. Pauli).


    So steigt Hamburg 2020 in die 3. Liga ab. Mahnende Beispiele wie Kaiserslautern oder Braunschweig sollten zu denken geben. Es wäre überhaupt nicht zum spotten, wenn der einst ruhmreiche Hamburger SV nun in die Bedeutungslosigkeit fällt. Man kann nur hoffen, dass dort jetzt die richtigen Weichen gestellt werden. Vor allem die Offensive ist das Problem. Von allen Aufstiegskandidaten hat Hamburg mit 42 Toren mit Abstand die wenigsten erzielt.

    Eine Diskussion ist ein Austausch von Gedanken, bei dem immer die Gefahr besteht, dass man überzeugt wird.

    Hans Moser

  • "Wer den Schaden hat ......"

    Ein amüsanter Zweiteiler aus dem Jahre 1981 mit


    Jörg Pleva und Hannelore Elsner

    Allseitiger Unbeliebtheit erfreuen sich Deutsche, die über ein Gedächtnis verfügen und Geschichtskenntnisse besitzen.


    © Wilhelm Schwöbel (1920 - 2008), deutscher Zoologe und Aphoristiker