Gräber von UFA-Schauspielern (Find a grave)

  • Das Grab von Senta Foltin und ihrem Mann in Markt Indersdorf.

    Offenbar kümmert sich niemand mehr darum. Als ich die Fotos gemacht habe, kam ein Mann, der mir erzählt hat, dass das Grab total verwahrlost war. Er hat das Unkraut entfernt und eine Blume draufgepflanzt. Wer Senta Foltin und ihr Mann waren, wusste er allerdings nicht.

  • Heute war ich das zweite mal auf dem Hietzinger Friedhof in Wien um zu schauen welche Gräber von Personen der Ufa-Zeit noch existieren. Habe dort einige bekannte Namen des deutschen und österreichischen Films gefunden:


    Gustav Ucicky (eigentlich Učický (Aussprache [uˈtʃitski:]; * 6. Juli 1899 in Wien; † 26. April 1961 in Hamburg) war ein österreichischer Filmregisseur. Er gilt als unehelicher Sohn des österreichischen Malers Gustav Klimt.) Er führte Regie von den 1910er Jahren bis Angang der 60er Jahre. Darunter einige sehr bekannte Filme wie z.B: "Morgenrot" 1933 und "Heimkehr" 1941...


    (Wien, Hietzinger Friedhof, Gruppe 57, Nr. 124)




  • Auch noch am Hietzinger Friedhof in Wien ist das Grab des berühmten Lustspiel-Regisseurs "E.W. Emo" zu finden. Gut versteckt aber ich habe es gefunden. (Wien, Hietzing Friedhof, Gruppe 34, Nr. 25G.)


    E.W. Emo (* 11. Juli 1898 als Emerich Josef Wojtek in Unter-Seebarn 51, bei Grafenwörth, Österreich-Ungarn; † 2. Dezember 1975 in Wien)


    Er war ein österreichischer Filmregisseur, vor allem für Lustspiele, 21 davon mit dem Schauspieler Hans Moser. Er arbeitete auch im Ausland und schrieb einige Drehbücher.)



    Prof. Emo führte Regie in dem Rühmann/Moser Klassiker "13 Stühle" 1938, "Der Himmel auf Erden" 1935 mit demselben Gespann Rühmann und Moser, "Wien 1910" 1942, etc... Er war speziell in den 30er Jahren hoch präsent und im damaligen Film nicht wegzudenken.


    E.W.Emo

  • WIR bleiben am Hietzinger Friedhof in Wien den ich gestern wieder besucht habe und wir bleiben bei einem Regisseur, nach den zwei Granaten von letzten Mal (Gustav Ucicky und E.W. Emo) nun ein weiterer sehr bekannter Regisseur der Ufa-Zeit, wohl einer der bekanntesten:


    Prof. Karl Hartl (* 10. Mai 1899 in Wien, Österreich-Ungarn; † 29. August 1978 ebenda) war ein österreichischer Filmregisseur und Filmproduzent. Harttls Eltern waren der Arbeiter Adolf Hartl und seine Ehefrau Cäcilia Franziska, geborene Meister. Er besuchte das Norbertinum in Tullnerbach und bewarb sich danach mit seinem Schulfreund Gustav Ucicky bei der Sascha-Filmindustrie, wo er von Alexander Graf Kolowrat als Hilfsregisseur übernommen wurde.


    und seine Frau die mit ihm zusammen begraben wurde die Ufa-Schauspielerin "Marte Harell" (* 4. Jänner 1907 in Wien, Österreich-Ungarn; † 12. März 1996 ebenda) war eine österreichische Schauspielerin.


    Karl Hartl war seit 1930 mit der Schauspielerin Marte Harell verheiratet. Er ruht in einem ehrenhalber gewidmeten Grab auf dem Hietzinger Friedhof, Wien (Gruppe 65, Nummer 2) in Wien, neben seiner Gattin.


    Seine bekanntesten Filme sind wohl: der Hans Albers Film "F.P.1 antwortet nicht" 1932 und "Gold" 1934 (auch mit Albers) und der Rühmann/Albers Filmklassiker "Der Mann der Sherlock Holmes war" 1937, etc...



    Hier als junger Regisseur


    und hier als schon etwas älterer Regisseur mit Johanna Matz und Olga Tschechowa 1951







    Hier die Fotos von seinem Grab. Ein wirkliches Prachtstück:

  • Noch ein paar bekannte Namen aus der Ufa-Zeit vom Hietzinger Friedhof in Wien:


    Die Marischka-Familie:


    Hubert Marischka (* 27. August 1882 in Wien; † 4. Dezember 1959 in Wien) war ein österreichischer Schauspieler, Operettensänger (Tenor), Regisseur und Drehbuchautor. Hubert Marischkas ehrenhalber gewidmetes Grab befindet sich auf dem Hietzinger Friedhof (Gruppe 66, Reihe 10, Nummer 1 A) in Wien.


    Ein großer Schauspieler und Regisseur in den 10er bis in die 50er Jahre:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Hubert_Marischka


           

    Hubert Marischka und rechts sein Grab mit seiner Gattin Trude



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    Ernst Marischka (* 2. Jänner 1893 in Wien; † 12. Mai 1963 in Chur, Graubünden) war ein österreichischer Filmregisseur, Filmproduzent, Drehbuchautor und Liedtexter, der auf wienerische, operettenselige Komödienstoffe spezialisiert war. Seine bekanntesten Werke waren die drei Sissi-Spielfilme, die zwischen 1955 und 1957 gedreht wurden. Er liegt zusammen Mady und Lilly Marischka in einem Ehrengrab am Hietzinger Friedhof, Gr. 66, Nr. 1


    https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Marischka


    Von Marischka stammen die Texte zu Schlagern wie Ich sing’ mein Lied heut’ nur für dich (1934), Ob blond, ob braun, ich liebe alle Frau’n (1935), Immer wenn ich glücklich bin (1938), Jede Frau hat ein süßes Geheimnis (1939) und Hoch drob’n auf dem Berg (1940).[Anm. 1] Er schrieb auch den deutschen Text Vergiß mein nicht des bekannten Liedes Non ti scordar di me von Ernesto De Curtis. Ebenfalls von ihm stammt der Text des Wienerlieds Die Reblaus, das er für seinen Film Sieben Jahre Pech schrieb. Ernst Marischka gehört einer Wiener Künstlerdynastie an, als deren Gründervater sein Bruder Hubert gesehen wird, da auch dessen Söhne Franz und Georg im Filmgeschäft tätig waren, ebenfalls als Regisseure und Drehbuchautoren, Georg Marischka auch als Schauspieler (z. B. Forsthaus Falkenau). Ebenfalls als Schauspielerin tätig war die Ehefrau von Franz Marischka, Alexandra Marischka. In der dritten Generation wird die Familie heute durch die Schauspielerin Nicole Marischka vertreten, in der vierten durch das Geschwisterpaar Gioia und Nico Marischka.


    Lilly Marischka, gebürtig Lilian Karczag, (* 7. Juli 1901 in Hinterbrühl, Österreich-Ungarn; † 23. Oktober 1981 in Wien) war eine österreichische Stummfilmschauspielerin der frühen 1920er Jahre und Kostümbildnerin beim Theater. Sie war mit Hubert Marischka verheiratet liegt aber bei ihren Eltern im Grab. Sie hat sich von ihm scheiden lassen und heiratete dann nochmals den chilenischen Botschafter in Wien, Martin Figueroa (1889–1971). Das Ehepaar wurde in der Grabstelle von Lillys Eltern in Wien-Hietzing beigesetzt.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Lilly_Marischka


        

    Ernst Marischka mit Johanna Matz. - Lilly Marischka




    E.W.Emo  Mathias77  ALEXA  Carry Klips  Fräulein G.  Nostalgie Fan  Bruno


    "Mein wichtigstes Lebensmotto war immer: Treue. Auch mir selbst gegenüber."
    (Heinz Rühmann, 1902-1994, Schauspieler)


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  • Morgen ist übrigens Der bundesweite Tag des Grabsteins in Deutschland am 20. Oktober https://www.animierte-gifs.net/data/media/88/animiertes-kerzen-bild-0039.gif

    ....Konkret geht dieser Anlass auf eine Idee bzw. Initiative des Friedhofsexperten Alexander Hanel und das Jahr 2018 zurück. Hanel ist darüber hinaus in Sachen Friedhofs- und Grabmalkultur, aber auch ansonsten mit zahlreichen Aktionen und Aktivitäten tätig. So rief er neben dem Friedhofskulturkongress, einem Fachkongress über die Zukunft der Friedhöfe, u. a. auch Rokstyle, das erste Fashionlabel für Grabsteine ins Leben....

    Quelle: 20. Oktober