Rassismus & Fremdenfeindlichkeit

  • Vielen Dank @Admin ;-)


    ...und vorallem wie soll das Ausschauen? Soll man alle Menschen der ganzen Welt nun zwingen wo anders zu wohnen und mit jemanden Kinder zu kriegen der so unterschiedlich wie möglich zu ihm selbst ist?
    Und selbst dann gibt es noch immer noch genug Themen, weshalb man Differenzen finden könnte: Religion, Ernährung, der Nachbar hat ein größeres Haus als ich. Aber das kann man ja auch alles gleich machen. Nur glücklich und zufrieden wird die Menschheit dadurch erst recht nicht.


    Man sollte die Welt manchmal einfach mal nehmen wie sie ist, die positiven Dinge daraus hervorheben, weiter ausbauen und konstruktiv nach vorne gehen, ohne alles zu verleugnen, was das Dasein ausmacht. Und nicht die Welt zu was machen was sie nie sein kann.

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide

  • ...und vorallem wie soll das Ausschauen? Soll man alle Menschen der ganzen Welt nun zwingen wo anders zu wohnen und mit jemanden Kinder zu kriegen der so unterschiedlich wie möglich zu ihm selbst ist?

    Um Gottes Willen! Zwang ist die Mutter allen Übels! =O


    Das kommt freiwillig. Ich sage auch immer: Wenn die Scharia kommt, dann nur auf freiwilliger Basis. Und darum wird sie nicht kommen. ;)


    Unterschiede wird es trotzdem geben. Das muss auch so sein, weil es unser Überleben sichert, wobei angesichts der weltweiten Bevölkerungsentwicklung das Problem zzt. nicht wirklich akut ist. ^^


    Man muss den Menschen in der Wahl der Gestaltung ihres Lebens einfach nur so viel Freiheit einräumen, wie es nur geht. Auch die bewusste Entscheidung, asketisch oder im Zölibat zu leben, gehört dazu.

  • Tut mir leid, aber ich muss doch nochmal.


    Also wie gesagt, ich kann Deinen letzten Beitrag zum Großteil zustimmen, befürchte aber, dass der Zwang und die immer stärker eintretende Unfreiheit leider nicht nachlassen wird in Zukunft, eher zunehmen wird. Auf Details einzugehen würde wieder X neue Themengebiete aufmachen und unendliche Diskussionen anstoßen. Aber bei manchen Themen braucht man das auch nicht, da hat jeder eine logische oder eine weltfremde Ansicht.


    Zum eigentlichen Thema der Vermischung, was Du angesprochen hattest und die freiwillig "kommen wird": Ich wüsste nicht, dass in US-Städten die Bevölkerungsgruppen gezwungen werden unterm Strich unter sich zu leben. Man kann das natürlich mit Rassismus (natürlich nur den der weißen Bevölkerung) und/oder mit sozialen Unterschieden (der auch wieder aus Rassismus - natürlich nur den der weißen Bevölkerung - resultiert) erklären, aber vielleicht sind Menschen auch einfach nur Lebewesen die natürliche Bedürfnisse haben und diese nachgehen. Wir können uns nicht von uns selbst lösen, all das was wir sind sind Resultate aus Jahrtausenden Menschheitsentwicklung. Und das rauszuklopfen wäre einfach nur pervers, von daher gut, dass Du das nicht mit Zwang umsetzen lassen würdest. Passend dazu die Aussage von Herrn Spitzer hier ab 3.23


    https://youtu.be/2m2VzfGOM4U?t=203

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide

  • Wir können uns nicht von uns selbst lösen, all das was wir sind sind Resultate aus Jahrtausenden Menschheitsentwicklung. Und das rauszuklopfen wäre einfach nur pervers, von daher gut, dass Du das nicht mit Zwang umsetzen lassen würdest.

    Was ich aber tun würde, ist, die Menschen dazu zu ermuntern, aus ihren Denkmustern auszubrechen. Ich kenne viele die sagen: "Ich bin kein Rassist, aber schwarz und weiß, das geht doch nicht." Und so denken viele auch unbewusst.


    Ich habe mal irgendwo gelesen, dass in den Drehpausen von "Planet der Affen" in der Kantine die "Affen" nicht quer durch den Garten an die Tische gesetzt haben, die unterschiedlichen "Affenrassenkostüme" blieben unter sich. Irgendwie erschreckend, aber es steckt wohl in uns drin. Ob das so sein soll, weiß ich nicht, aber wenn es um die Liebe geht, würde ich jeden dazu raten, den Weg zu gehen, den er gehen will. Ob er auf dem richtigen Weg ist, ist eigentlich wurscht.

  • Genau, jeder soll es so machen wie es ihm am liebsten ist. Ohne Dogmen, ohne Ideologien - hauptsache man schadet niemand anderen und es werden die Entscheidungen frei und ohne Zwang getroffen.

    Dass Menschen Rudeltiere sind kriegt man aus ihnen aber auch nicht einfach so raus. Man braucht Gewohnheiten, Sicherheiten usw. - die einen bleiben lieber in gewohnter Umgebung, andere wollen ausbrechen. All das ist legitim und in Ordnung. Man sollte den Menschen nur nicht ihr Mensch-Sein absprechen.

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide

  • Aber selbst, wenn sie mal vorübergehend in Kostümen stecken? Ich weiß nicht, ich würde es vermutlich auch so machen, aber als Außenstehender denke ich darüber immer wieder nach.


    Wir Menschen sind schon eine komische Spezies. Ich weiß manchmal nicht, ob die Evolution da nicht ein wenig übertrieben hat. ^^

  • Die Geschichte mit den Kostümen kenne ich. Sie ist eine nette Metapher aber es liegt wohl mehr an der Tätigkeit die die Leute jeweils am Set hatten. Wenn ich in einem Seminar bin und mit 3-4 Leuten aus dem Seminar im Rahmen einer - von mir immer verhassten - Gruppenarbeit zusammengearbeitet habe und sie dadurch etwas kenne, den rest nicht, dann stelle ich mich in der Pause erstmal zu denen hin, weil ich sonst niemanden kenne. Der Rest ergibt sich. Das sind denke ich ganz normale Verhaltensmuster, die aus der Menschheitsgeschichte heraus gut und einfach zu erklären sind und auch das bisherige Überleben der Spezies gesichert hat.

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide

  • 1) Die Gesinnung wirst du nicht durch Verbieten von Worten ausmerzen

    2) Die Selben, die uns verbieten, bestimmte Worte zu nutzen, sind zugleich die größten Unterstützer bei den mundtotgemachten Genoziden an indigenen Völkern

    " Wenn etwas welttragisches passiert,

    so frage dich, wer davon profitiert,

    profitiert wirklich keiner, trotz Widerhall,

    dann war es wirklich nur ein Unfall.


    Ob es dich persönlich berührend interessiert oder nicht,

    es gibt noch andere Menschen, für die hat es Gewicht."

  • Rassismus im deutschen Film


    Macht das doch hier. Sonst kommt wieder die Keule der Verschieberei und alles ist nicht mehr nachvollziehbar.....


    (P.S. Ich habs geahnt, und deshalb halte ich mich "auch" zukünftig aus dieser Thematik raus)

    " Wenn etwas welttragisches passiert,

    so frage dich, wer davon profitiert,

    profitiert wirklich keiner, trotz Widerhall,

    dann war es wirklich nur ein Unfall.


    Ob es dich persönlich berührend interessiert oder nicht,

    es gibt noch andere Menschen, für die hat es Gewicht."

    Edited once, last by Retro: Nachtrag ().

  • Dass der Sarotti-Mohr zeit seines Lebens Sympathien für Schwarzafrikaner geweckt haben könnte, darauf kommt offenbar niemand.


    Während die einen über angebliche Diskriminierungen lamentieren, erreichen die inländerfeindlichen schweren Gewalttaten einen Höhepunkt (wie immer ist zu beachten, dass der Migrationshintergrund passdeutscher Täter NICHT berücksichtigt wird, woraus sich noch einmal ein völlig anderes Bild ergeben würde):

    https://www.welt.de/politik/de…en-Deutsche-nimmt-zu.html

  • Quote

    Dass der Sarotti-Mohr zeit seines Lebens Sympathien für Schwarzafrikaner geweckt haben könnte, darauf kommt offenbar niemand.

    Natürlich weckt diese Figur positive Gefühle. Sonst hätte Sarotti sie nicht als Werbefigur ausgewählt. Man will seine Produkte ja verkaufen und niemanden abschrecken. Aber es geht bei dieser Figur nicht um Sympathie oder Antipathie, sondern um (bereits generalisierten) Alltagsrassismus.

    Leg einfach mal dieses Bild vor dich hin und schreib die Adjektive (ggf. kombiniert mit Substantiven) auf, die du mit dieser Figur als erstes assoziierst (ausschließlich dieser Figur, ohne den Sarotti-Hintergrund). Ich würde erst einmal mit sechs bis maximal acht anfangen. Wahrscheinlich reicht das. Anschließend schreib ein Persönlichkeitsprofil dieser Figur auf Basis dieser Begriffe. Dann wirst du verstehen, warum sie kritisiert wird.

    Quote

    wie immer ist zu beachten, dass der Migrationshintergrund passdeutscher Täter NICHT berücksichtigt wird, woraus sich noch einmal ein völlig anderes Bild ergeben würde

    Und was konkret willst du damit erreichen bei fast einem Viertel an Deutschen mit Migrationshintergrund?

  • Und was konkret willst du damit erreichen bei fast einem Viertel an Deutschen mit Migrationshintergrund?

    ja genau das ist ja die Tragödie. Das ist die Wurzel aller Probleme jener Statistiken... Aber ich glaube nicht, dass du dieses Problem verstehen kannst bzw. willst... Leider kann man dagegen auch wenig machen außer die Mitmenschen versuchen aufzuklären. Nur so kann man etwas bewirken. Was ich übrigens täglich versuche und in vielen Fällen auch zu einem positiven Abschluss bringe. Das ist viel Arbeit und Zeit die da einfließt...;)


    "Wer mit seinem Volk nicht Not und Tod teilen will,
    der ist nicht wert, dass er mit ihm lebe."

    (Jean Paul, 1763-1825, deutscher Schriftsteller)


  • Ja das wird wohl nichts Conrad... vielleicht wachst auch du mal auf... Wer weiß


    "Wer mit seinem Volk nicht Not und Tod teilen will,
    der ist nicht wert, dass er mit ihm lebe."

    (Jean Paul, 1763-1825, deutscher Schriftsteller)