Gerhard Joachimsthal / Gerhard Strauß

  • Hervorgegangen aus diesem Thema hier: "RFFU" - Kleindarsteller Berlin




    Hallo,

    ganz ganz herzlichen Dank für die schnelle Reaktion, das Bild und den Tip. Nun habe ich einen Ansatzpunkt zur weiteren Recherche.

    Beste Grüße!


    Noch vergessen: Ihre erwähntet eine Auszeichnung durch MGM. Das könnte durchaus im Zusammenhang mit seiner jüdischen Herkunft stehen.


    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide

  • Vogel Specht

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  • ullrike
    Darf man fragen was für eine Publikatio das ist an der Du arbeitest? Ein Foto habe ich ja auch von ihm, was wohl direkt von ihm stammt (es lag ja in dieser Komparsenkartei mit dabei).

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide

  • Vielen Dank für die weiteren Infos! Die Adresse würde mich interessieren.

    Strauß/Straus finde ich auch sehr merkwürdig.


    Zu meiner Publikation. Ich recherchiere an und für sich die Geschichte der Familie Joachimsthal und zwar primär in der Linie vom Bruder des Vaters von Gerhard (also seinem Onkel). Allerdings hat die Recherche mittlerweile ziemlich weite Formen angenommen und ich gehe auch in die "Breite". So stieß ich auf Gerhard. Sein Großvater war Inhaber einer ziemlich erfolgreichen Firma in Berlin, die dann sein Vater erbte und erfolgreich weiterführte. Die Firma wurde ca. 1938 "arisiert", der Vater schwerst mißhandelt und zur Auswanderung gezwungen.

    Auf Gerhard bin ich erst am Wochenende gestoßen. Völlig im Dunkeln ist sein Schicksal zwischen 1941 und 45. Möglicherweise überlebte er im Dunstkreis der durchaus in der Familie vorhandenen "arischen" Verwandten. Oder es hat was mit einer Familie Straus zu tun.... tragisch ist ja wirklich, daß er augenscheinlich mehr oder weniger verarmt starb.


    Vielleicht gibt es noch eine weitere Verbindung, die u.U. für Euch interessant ist.

    In der Familie seines Onkels (also mein Hauptrechercheprojekt) verkehrte ständig der halbjüdische Schauspieler Robert Müller aus Berlin. https://de.wikipedia.org/wiki/…Cller_(Schauspieler,_1879). Unter dem Schutz von Heinrich George überlebte dieser den Krieg und war weiterhin in Berlin ansässig. Auch er arbeitete bis ins sehr hohe Alter.

    Das ist pure Spekulation: aber vielleicht gab es eine Verbindung von Müller und Gerhard JT nach dem Krieg?

    Habt Ihr noch Infos zu Müller (ich nur Wikipedia und einige Photos). War der z.B. verheiratet?