Eva-Marie Stolze

  • Mal eine Sache aus meinem "Nähkästchen". 2011 hatte ich bei einer meiner Drehort-Führungen eine bezaubernde ältere Dame mit dabei, die leider nur einen Teil der Führung mitgemacht hat, da die Laufwege doch sehr lang waren. Wir liefen im Lehel ab der Hochbrückenstraße - ich glaube sie blieb bis zum St. Anna Platz dabei.


    Die Dame wollte eine Führung zum Thema "Pumuckl" mit machen, weil sie seit 7 Jahren damals an einer Kinderfaschingsveranstaltung im "Bayrischen Hof" sich gratis als Pumuckl verkleidet und den Kindern dort große Freude bereitet. Sie erzählte mir, dass sie auch in der Fernseh- und Filmbranche aktiv war.


    1959 spielte sie im Lustspiel "Gangsterjagd in Lederhosen" mit - https://www.imdb.com/name/nm0831658/


    Bei Gelegenheit widme ich ihr auch mal ein Profil auf deutsche-filme.com


    Aber gerne hier schon einmal einige Informationen, die ich mir nach der Führung damals notiert hatte:


    - Vorab: Ich weiss nicht ob sie noch lebt. Sie war wohl damals ca. 85 Jahre alt (+/- 1 Jahr), dann wäre sie heute Anfang 90
    - Sie stammt wohl aus Thüringen
    - 1951 (?) kam sie nach Bayern (an einen See?), sie kam von Berlin
    - Sie war Tänzerin und konnte darüber schnell den Zugang zum Theater finden
    - Sie hat mit Beppo Brem zusammengearbeitet (das war wohl im Gangsterjagd-Film) und hatte von ihm keinen guten Eindruck (was ich von zwei weiteren Quellen auch so in der Art erzählt bekommen habe)
    - Sie war viele Jahre bei Aktenzeichen XY ... ungelöst tätig (Produktionsassistentin oder sowas) - sie ging im Alter von 60 Jahren in Rente (ich habe noch das Jahr 1990 mit Fragezeichen notiert - das würde aber zu ihrer anderen Altersangabe nicht ganz passen)
    - Sie hatte eine Kussszene mit Maxl Graf (wo genau weiss ich nicht, ggf. Theater?) - sie mochte ihn sehr
    - Sie hat in einem TV-Film die Ehefrau von Gustl Bayrhammer gespielt - die Geschichte spielt in einem Wohnwagen - kennt jemand den Film?

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide