Berlin Filme (Filme mit dem Drehort Berlin) bis 1945

  • Spontan fallen mir mal folgende Filme ein die in Berlin gedreht worden sind:


    Menschen am Sonntag 1930

    Der Mann der seinen Mörder sucht 1931

    Urlaub auf Ehrenwort 1938

    Sechs Tage Heimaturlaub 1941

    Zwei in einer großen Stadt 1942

    Besatzung Dora 1943


    ,etc... etc...

    in. Obwohl im Hinterköpfchen habe ich noch einige...


    FALLEN EUCH NOCH ANDERE BERLIN FILME EIN ????


    Alexa hat mal geschrieben: BERLIN Filme da fallen mir noch:


    "Das Veilchen vom Potsdamer Platz " (1936) ,

    "Gleisdreieck " (1936) ,

    "Sylvesternacht am Alexanderplatz " (1939) und

    "Großstadtmelodie " (1943) ein.



    Hier mal eine Liste mit Berlin Filmen:



    Dieser Abschnitt behandelt Berlin-Filme, die in der Zeit der Weimarer Republik spielen.



    Dieser Abschnitt behandelt Berlin-Filme, die in der Zeit des Nationalsozialismus spielen.


    • Hitlerjunge Quex (1933) in Berlin gedreht


    • Hans Westmar (1933) in Berlin gedreht






    • Großstadtmelodie (Deutschland, 1943) lässt eine junge und begabte Fotografin aus der bayerischen Provinz in die Reichshauptstadt kommen, wo sie sich in einen vielbeschäftigten Journalisten verliebt. Der Film zeigt neben vielen Ansichten der noch unzerstörten Stadt das mitunter auch unbekümmerte Alltagsleben in der Zeit des Nationalsozialismus.


    • Besatzung Dora (1942/43) mit Georg Thomalla, Casta Löck, etc...: Hier gibts eine Dachterrassen-Szene (siehe Fotos anbei) die in Berlin gedreht worden ist. Vielleicht kann jemand der sich in Berlin auskennt sagen wo genau das gedreht worden ist und ob es dieses Lokal noch gibt und wenn ja wie es heißt.







    • Die Mörder sind unter uns (Deutschland, 1946) ist der erste deutsche Spielfilm der Nachkriegsgeschichte, spielt im Jahr 1945 im zerbombten Berlin und schildert, wie ein ehemaliger Militärarzt seine Kriegserlebnisse verarbeitet.
    • Irgendwo in Berlin (Deutschland, 1946) zeigt das entbehrungsreiche Leben im zerstörten Berlin des Jahres 1946 aus Kindersicht. Die Gefahren von Trümmerbeseitigung und Wiederaufbau, zerrissene Familien, entkräftet heimkehrende Väter, der tägliche Kampf ums Überleben und die Verarbeitung der eigenen Kriegserlebnisse erschweren die Entwicklung der Kinder.
    • Deutschland im Jahre Null (Deutschland, 1948) ist der dritte Film aus einer Neorealismus-Trilogie von Roberto Rossellini. Der Film zeigt die Geschichte eines zwölfjährigen Jungen, der sich im Nachkriegsdeutschland in einer Welt, die durch Hunger und Überlebenskampf geprägt ist, um den Lebensunterhalt seiner Familie kümmern muss. Der Film wurde im Sommer 1947 im zerbombten Berlin gedreht.
    • Unser täglich Brot (Deutschland, 1949) porträtiert den Wiederaufbau Berlins im Jahr 1946 anhand einer Fabrik, die die Arbeiter – teils ohne Lohnzahlung – als volkseigenen Betrieb aufbauen sowie das entbehrungsreiche und spannungsgeladene Leben einer Familie, die den damit verbundenen gesellschaftlichen Wandel miterlebt.
    • Der Bruch (Deutschland, 1989) handelt von drei Ganoven, die 1946 unter schwierigen Bedingungen in der sowjetischen Zone Berlins in den Tresor der Deutschen Verkehrs-Kredit-Bankeinbrechen, um dort mehrere Tageseinnahmen der Reichsbahn zu stehlen. Aufgrund zu vieler Fehler und Mitwisser kommt die Berliner Polizei dem Trio allerdings schnell auf die Schliche.
    • Razzia (Deutschland, 1947) schildert, wie die Entbehrungen der Nachkriegszeit den Schwarzmarkthandel in Berlin beflügeln, an dem sich sogar Mitglieder der Berliner Polizei und deren Angehörige beteiligen. Der erste DEFA-Krimi zeigt unter anderem das Reichstagsgebäude und das Brandenburger Tor im kriegszerstörten Zustand.
    • Eine auswärtige Affäre (USA, 1948) von Billy Wilder wird als „rabenschwarze Satire auf das deutsch-amerikanische Verhältnis im Nachkriegs-Berlin“ beschrieben. Der Film enthält Originalaufnahmen der zerstörten Stadt von 1945.
    • Berliner Ballade (Deutschland, 1948) karikiert geistreich-satirisch so gut wie alle Aspekte des Berliner Alltagslebens in der Nachkriegszeit. Die Hauptfigur Otto Normalverbraucher muss sich mit Hunger, Arbeitssuche, Amtsschimmel, Tauschhandel, Militarismus, der Liebe und schließlich der Berlin-Blockade herumschlagen.



  • „Wunschkonzert“ (1940) spielt in Berlin.


    „Der Teufelsreporter“, Billy Wilder‘s erster Film (1929) auch.


    „Ich bei Tag und du bei Nacht“ (1932) spielt in Berlin und Potsdam.


    „Herrliche Zeiten“ (1949) ist eine wunderbare Nachkriegssatire und spielt teilweise in den Ruinen von Berlin.

  • Fräulein G. danke für deine Ergänzungen. Kannst Du mir mehr zu der Dachterrassen-Szene aus "Besatzung Dora" (siehe obige Bilder) sagen? Man sieht ja mehrere Blickwinkel da die Kamera ja jeden Darsteller in der Szene frontal filmt. Im Hintergrund sieht man die Gebäude-Silhouetten die ein Berliner sicher zuordnen könnte. Mit viel Geschick... ;) Mich würde nämlich sehr interessieren wo die Szene gefilmt worden ist, auf welchem Haus, und welchem Lokal???


    "Wer mit seinem Volk nicht Not und Tod teilen will,
    der ist nicht wert, dass er mit ihm lebe."

    (Jean Paul, 1763-1825, deutscher Schriftsteller)


  • Das ist die Dachterrasse vom Kaufhaus Tietz am Alexanderplatz, zu erkennen am Globus auf der Turmspitze auf Bild 13+14. Sie sitzen direkt daneben, daran erkennt man das.


    Das Haus gibt es heute nicht mehr. Aber wenn Du z.B. „Alexanderplatz 1935“ googlest und nach Luftaufnahmen schaust, siehst Du es.


    Es gibt übrigens in dem Heinz Rühmann-Film „Der Mann, der seinen Mörder sucht“ eine interessante Szene, wo Rühmann in einem Cabriolet herumklettert, irgendeine Verfolgungsjagd (so erinnere ich es jedenfalls) oder so. Er fährt an lauter Bauzäunen vorbei und plötzlich taucht eine Mega-Baustelle zu seiner Linken auf.

    Da wurde 1930 gerade das heute noch stehende Haus der Rundfunks gebaut, wo ich regelmäßig beruflich zu tun habe. Vom Bau des Hauses gibt es keine Fotos mehr - aber in dem Film ist das drin. 🙂 Wie man überhaupt durch diesen Film den damals noch als „Neubaugebiet“ begriffenen Stadtteil Westend kennenlernt. Da fahren sie kreuz und quer durch.

  • Ohhhhhh schade, dass es das Gebäude nicht mehr gibt... Wollte dort so gerne den Drehort besuchen... ;( Weisst du was mit dem Kaufhaus Tietz passiert ist? Wurde es im Krieg zerstört? Ja die Szene mit Rühmann im Krankenwagen in "Der Mann, der seinen Mörder sucht" ist mir natürlich gut bekannt. Nur habe ich mir die gefilmte Gegend noch nie so genau angeschaut. Danke für die Info mit dem Haus des Rundfunks... Habe ich nicht gewusst. Schade, dass der Film ja nicht vollständig erhalten ist. Erhalten ist ja nur eine kurze Fassung des Films...


    2016 war ich am Funkturm in Berlin um mir den Drehort aus "Zwei in einer großen Stadt" anzuschauen. Leider bekam ich keinen Tisch weil man da eine Reservierung braucht. Schade. Außerdem wurde ich damals sehr krank und der Urlaub war gelaufen. Nächstes mal muss ich unbedingt in den Funkturm gehen in das Lokal um zu sehen wie es sich verändert hat...;)


    "Wer mit seinem Volk nicht Not und Tod teilen will,
    der ist nicht wert, dass er mit ihm lebe."

    (Jean Paul, 1763-1825, deutscher Schriftsteller)


  • Das Lokal im Funkturm sieht noch fast genauso aus. Also, die Möbel und so sind schon neu, aber nach alten Plänen gebaut.


    Das Haus des Rundfunks ist ebenfalls sehr sehenswert! Sieht außen und innen noch genauso aus wie früher, sogar inkl. der Lampen. Wird auch immer wieder für Filmaufnahmen genutzt.

    Generell sieht die gesamte Gegend noch so aus wie damals, weil dort im Krieg kaum etwas zerstört wurde. Bzw. die (wenigen) Häuser, die dort zerstört wurden, sind erst in den 1960er Jahren abgerissen und durch Neubauten ersetzt worden. Ende der 1960er Jahre gab es ja z.B. in West-Berlin auch Prämien für Hausbesitzer, die den Stuck an ihren Häusern beseitigt haben zugunsten eines einheitlichen Stadtbildes. Man wollte das Alte schnellstmöglich beseitigen, war eben der Zeitgeist. Meine Eltern sind ja diese (damals junge) Generation - die können bis heute nicht verstehen, dass ich gerne im Altbau wohne. Für sie ist das tollste ein Sechziger Jahre-Bau mit niedriger Deckenhöhe und Teppichboden 😉


    Das Kaufhaus Tietz hat einen Volltreffer abbekommen. Nach dem Krieg stand nur noch die Ruine, da war nichts mehr zu retten.

  • Da musste ich selbst mal recherchieren, kannte das Kaufhaus selbst nicht mehr.


    Nach 1966 ist die Gegend um den Alexanderplatz vollkommen umgestaltet worden. Die Landsberger Straße, an der das Kaufhaus Tietz stand, wurde dabei komplett bebaut und existiert heute nicht mehr. In der Nähe entstand die Otto-Braun-Straße. Hier stehen nur noch sozialistische Plattenbauten. Das Kaufhaus muss sich in etwa dort befunden haben, wo heute das Haus des Lehrers steht. Aber das ist nur eine ungefähre Angabe, weil wie gesagt - im Gegensatz zur Gegend um den Funkturm - hier kaum ein Stein auf dem anderen blieb.

  • Noch ein in Berlin spielender Film:

    „Der dunkle Punkt“ aus dem Jahre 1940, u. a. mit Mady Rahl, Jupp Hussels und Ludwig Schmitz..,

    Ja danke k.r. habe ich ganz übersehen.;) Da sieht man viel Verkehrszenen und Straßenbahnen wenn ich mich nicht irre


    "Wer mit seinem Volk nicht Not und Tod teilen will,
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    (Jean Paul, 1763-1825, deutscher Schriftsteller)