Was sind die besten 1980er/90er US-Sitcoms?

  • Was sind die besten 1980er/90er US-Sticoms? 5

    1. ALF (5) 100%
    2. Cosby Show (4) 80%
    3. Eine schrecklich nette Familie (2) 40%
    4. Der Prinz von Bel Air (2) 40%
    5. Unser lautes Heim (2) 40%
    6. Hör mal wer da hämmert (2) 40%
    7. Frasier (1) 20%
    8. Full House (1) 20%
    9. Alle unter einem Dach (0) 0%
    10. Cheers (0) 0%
    11. Friends (0) 0%
    12. Roseanne (0) 0%
    13. Seinfeld (0) 0%
    14. Eine andere (Welche?) (0) 0%

    Was sind Eure Favoriten?


    Bis zu 5 Serien können ausgewählt werden. Ich schaus mir gleich in Ruhe an und wähle dann. Und habe ich eine wichtige Serie vergessen?

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide

    2 Mal editiert, zuletzt von Vogel Specht ()

  • Vogel Specht

    Hat den Titel des Themas von „Was sind die besten 1980er/90er US-Sticoms?“ zu „Was sind die besten 1980er/90er US-Sitcoms?“ geändert.
  • Die meisten davon kenne ich nicht. Aber ich glaube, alle wichtigen sind drin: ALF, Bill-Cosby-Show, Prinz von Bel-Air, Hör mal wer da hämmert (lief zunächst unter dem Titel "Der Heimwerker") und Eine schrecklich nette Familie.

  • Es zeichnet sich schon ein gutes Ergebnis ab :-) Bin mal gespannt, ob noch mehr Antworten rein kommen.


    Frasier hab ich im Rahmen von TV-Kult.com mal ein wenig kennengelernt vor ca. 8 Jahren. Kann aber nicht mehr viel dazu sagen. Da müsste ich mich wohl erstmal richtig in die Serie "einsehen".


    Bei dieser Umfrage hier spielt Nostalgie natürlich auch eine große Rolle. Was man damals nicht geschaut hat, favorisiert man sicher auch nicht. "Friends" habe ich z.B. 2008 ca. 1x komplett geschaut und ich fands ganz nett, aber so komplett umgehauen hats mich nicht. Wobei ich mich schon erinnere, dass ich während wir das geschaut haben schon ein bisschen süchtig wurde nach der Serie.

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide

  • Unter den familienfreundlichen habe ich ALF gewählt und an bissigem Humor unerreicht bleibt für mich Eine schrecklich nette Familie.

    Nach dieser Liste zu urteilen, gab es viel mehr Sitcoms als diejenigen, welche man gemeinhin kennt. Es ist also gut möglich, dass sich darunter noch die ein oder andere Perle findet.

  • Eine schrecklich nette familie ist schon ein Klassiker. Ich habe erst vor wenigen Tagen eine Doku über die Serie geschaut und das war sehr interessant. Ich erinnere mich noch wie mir die späteren FOlgen in den 90er Jahren extrem gefallen haben und ich damals die Serie als Jugendlicher "gefeiert" habe - ich hatte auch ein NOAM Hemd, das ich stolz getragen habe ;-) Da gab es richtig gute Mehrteiler, wenn Al mit seinen Kumpels nach Washington reisen um gegen die Absetzung von Psycho Dad zu protestieren. Nur ist das jetzt (krass sowas zu sagen!!) 20 Jahre her.... argh ich werde alt. Ich erinnere mich noch, dass ich als Kind ein FIlm geschaut habe, wo jemand sagte "wir haben uns vor 8 Jahren das letzte Mal gesehen" - ich war da gerade 8 und fand das ein enormer Zeitmaßstab... ich schweife ab ;-)

    Jedenfalls ist das lange her und ich kann aktuell nicht beurteilen ob mir die Serie noch immer so gefallen würde wie damals. Ich weiss auch noch, dass mir die alten Folgen (mit den anderen männlichen Nachbarn) früher nicht so gefallen haben. ALF und Cosby Show habe ich die letzten 10 Jahre nochmal geschaut - und "Hör mal wer da hämmert" erst vergangenes Jahr. Eine schrecklich nette Familie müsste ich erst nochmal auffrischen, um es neu bewerten zu können.

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    André Gide

  • Wer *eine schrecklich nette Familie * gesehen hat sollte sich die ersten folgen von. *Sons of a anarchy * anschauen und Zeuge werden was für eine wahnsinnig gute Schauspielerin Peggy bundy ist

    No man is ever truly good
    No man is every truly evil
    I do the things you never could
    And we won't ever be equal

  • Das interessante an ihr ist (habe ich in dieser Doku gesehen), dass sie die Peggy-Figur, so wie sie in der Serie auch drin ist, komplett selbst eingebracht hat. Die Schreiber und die Produzenten hatten eher eine Roseanne-Artige Figur geplant (Roseanne war für die Rolle auch zuerst vorgesehen), also eher eine dicke, die den ganzen Tag auf der Couch sitzt. Nachdem Roseanne nicht wollte, hat man ewig einen Ersatz gesucht und keinen gefunden. Nur Katey Segal kam dann rein - in einer ganz anderen Interpretation der Figur (Vom Stil her die sexy bleibend wollende ememalige Bedinung eines Billigrestaurants) und alle waren begeistert. Genau das macht gute Künstler aus, wenn man eigene Akzente setzen kann.

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    André Gide

  • Nur ist das jetzt (krass sowas zu sagen!!) 20 Jahre her.... argh ich werde alt. Ich erinnere mich noch, dass ich als Kind einen Film geschaut habe, wo jemand sagte "wir haben uns vor 8 Jahren das letzte Mal gesehen" - ich war da gerade 8 und fand das ein enormer Zeitmaßstab... ich schweife ab ;-)

    Das denke ich mir auch immer wieder. Die Zeit verfliegt im Nu, bald ist die Jahrtausendwende schon zwanzig Jahre her. Das will mir nicht so recht in den Kopf.

    Zitat

    Jedenfalls ist das lange her und ich kann aktuell nicht beurteilen ob mir die Serie noch immer so gefallen würde wie damals.

    Ich habe auch seit Langem keine Folge mehr gesehen, bin mir jedoch sicher, dass mir die Serie nach wie vor sehr gefiele, sodass ich sie mir durchaus komplett anschauen würde, wenn da die rund 6000 Minuten Gesamtlaufzeit nicht wären.


    Eine schrecklich nette Familie spielt nach meinem Dafürhalten in einer anderen Liga als die übrigen Sitcoms (und verzichtet nebenbei auf die sonst üblichen moralisierenden Zwischentöne), so wie etwa Parker Lewis oder Sledge Hammer innerhalb der normalen Comedyserien aus dieser Zeit.


    Als Kind habe ich noch gerne Alle unter einem Dach geguckt, hin und wieder auch Bill Cosby. Meinen heutigen Geschmack treffen diese allerdings nicht mehr.

  • Ach mit meiner Frau habe ich so einige Sitcoms die letzten 10 Jahre (wieder so eine große Zahl :-D ) geschaut. Und es war immer eine schöen Sache bisher. Es macht abera uch süchtig und man muss aufpassen, am Ende nicht 5 Folgen zu schauen, wo man eigentlich nur 2 gucken wollte.


    Was wir geschaut haben war:


    - Friends (ca. 2008)

    - Hör mal wer da hämmert (2016-2017)

    - Cosby Show (c.a 2008/09)

    - The Big Bang Theorie (immer mal wieder eine Staffel in den letzten Jahren)

    mh das wars glaube ich auch schon.


    Nicht-Sitcoms, die wir geschaut haben und die längere Serien sind:


    - Löwengrube

    - Ich heirate eine Familie


    ALF mag meine Frau nicht so und ich befürchte "Eine schrecklich nette Familie" auch nicht so, aber ich frag mal :-D


    Roseanne hatten wir jetzt mal besprochen, dass wir das mal angehen würden. King Of Queens wäre nach 15 Jahren (schon wieder sone Zahl! :D ) ggf. auch mal wieder witzig


    Cosby Show fand ich schon immer gut, bis heute. "Alle unter einen Dach" habe ich nie gemocht. Die Srie hat zwar auch gut an Fahrt aufgenommen im Laufe der staffeln, aber so richtig umgehauen hat sie mich nie. Sie wirkte auf mich immer wie ein Cosby-Abklatsch und war für mich ein weiteres Beispiel der immer stärker beginnenden Degeneration der 90er Jahre.


    Sledge Hammer hab ich als kleineres Kind öfter geschaut, weil mein Bruder das auch geschaut hat. Ich kann mich kaum noch dran erinnern.


    Parker Lewis ist auch sone 90er Degenerations-Serie für mich :-D Geschaut hab ichs, aber da waren mir die biederen Sitcoms und ALF lieber. Wobei bei ALF auch nur Staffel 1 und vielleicht die zweite gut ist. Die Serie hat schnell stark nachgelassen.

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    André Gide

  • :D :D :D :D :D :D : D^^

    Ja doch ja schon ein wenig :D


    Ich frag mich jetzt nur ob das "Best Of" wirkilch das "Best Of" ist und der Rest der Serie öde ist. Oder ob man der Serie mal ne Chance geben kann. War jedenfalls recht unterhaltsam. Das Problem ist, dass ich bei Max jetzt immer die gute Mysi im Kopf habe, wenn ich die Serie schaue haha


    Und mensch bin ich altmodisch. Natürlich kann man ja auch mal bei YouTube schauen wenn man mal einen Eindruck von soner Serie haben möchte ;-) Vielen Dank fürs unter die Arme greifen ;)

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    André Gide

  • Parker Lewis ist auch sone 90er Degenerations-Serie für mich :-D Geschaut hab ichs, aber da waren mir die biederen Sitcoms und ALF lieber. Wobei bei ALF auch nur Staffel 1 und vielleicht die zweite gut ist. Die Serie hat schnell stark nachgelassen.

    Da gehen unsere Definitionen, was degeneriert sei, wohl ein wenig auseinander - ich wiederum würde eher ein paar der genannten Sitcoms mit diesem Begriff belegen (verzeiht mir übrigens: 2 Broke Girls ist mit das Primitivste, was ich in letzter Zeit gesehen habe).

    Es ist sicherlich auch eine Frage der Pespektive, denn streng genommen könnte man den gesamten anglo-amerikanischen Einfluss der Nachkriegszeit mit Kultur- und Werteverfall in Verbindung bringen. Da ich aber nun einmal in dieses Zeitalter hineingeboren wurde und es mich stark geprägt hat, sehe ich die Dinge nicht gar so extrem, wenn auch teilweise sehr (selbst-) kritisch.

    Egal, Parker Lewis finde ich einfach herrlich schräg, damals wie heute, besonders die erste Staffel. So habe ich mir als Kind tatsächlich den Alltag in der Oberschule ausgemalt und wurde später dann reichlich enttäuscht, hehe (wobei ich nicht ganz ausschließen möchte, dass es an manchen High Schools in den frühen Neunzigern tatsächlich so zuging 8)).


    Für einen Großteil der Sitcoms gilt in meinen Augen jedenfalls: kennste eine, kennste alle.

    Interessant wären für mich somit entweder ältere aus den 60/70ern oder eben deutsche Serien dieser Art (Ein Herz und eine Seele, Familie Heinz Becker, Büro, Büro oder Salto Postale habe ich noch nie richtig gesehen, möchte das jedoch nachholen).

  • Parker Lewis habe ich auch seit den 90ern nicht mehr gesehen und was ich äußere ist mein Eindruck, den ich als Kind hatte. Es kann also sein, dass ich die Serie heute ganz anders einstufen würde. Aber gerade den oben genannten Eindruck hatte ich im Gesamtkontext. Auch wenn ich das Wort Degeneration damals nicht kannte ;-) Außenstehende könnten sagen, dass ich ein Gewohnheitstier bin und mich mit Veränderungen schwer tue, aber das wäre glaube ich nicht richtig. Wenn es gute Veränderungen sind und Dinge sind, die mich ansprechen war ich schon immer offen dafür.


    "Familie Heinz Becker" habe ich als größeres Kind kennengelernt und die Staffeln 2 bis... ca. 4/5? sind absolut genial! Die erste ist noch etwas zu trocken und die hinteren werden immer flacher und immer Klamauk-mässiger. Also ab Staffel 2 schwer zu empfehlen! Das ist mit das Beste was das deutsche Fernsehen hervorgebracht hat die letzten Jahrzehnte. Und eines der wenigen Perlen der 90er Jahre.


    "Salto Postale" habe ich als Kind gesehen und fands gut/witzig, kann es aber aus heutiger Sicht schwer einschätzen. Das müsste ich auch erst mal wieder sehen.


    "Ein Herz und eine Seele" kenne ich bis heute nur in Form von kurzen Fragmenten. Ebenso "Büro Büro".


    Von den neuen Sitcoms ist "The Big Bang Theorie" die erste, die ich seit "King Of Quenns" schaue und sie ist einerseits extrem gut gemacht, gerade die Sheldon-Figur. Andererseits ist sie in so vielen Aspekten total überdreht, überzogen, peinlich, Fremdschäm-mässig, dass ich mich durchquälen muss. Das ist wohl normal bei amerikanischen Produktionen, die lustig sein möchten. Da fing wohl an mit Nackte Kanone und Hot Shots und wurde mit Komödien von Leuten wie Ben Stiller weiter verfestigt. Keine Ahnung ob ichmit der These richtig liege. Aber das passt auch gut zu meinem Degenrations-Thema :-D Wobei die US-Produzenten es immer wieder schaffen, ein handwerkliches Grundniveau mit einfließen zu lassen, dass es nicht ganz so affig und nervig wird wie es bei deutschen Komödien gern der Fall ist.

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    André Gide

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