• Ich habe mir gestern Gaslight (1940) angesehen. Adolf Wohlbrück spielt einen Mann, der seine Frau zur Überzeugung treiben möchte, sie sei wahnsinnig. Toller Film! Stellenweise ist er richtig pervers. Regisseur und Hauptdarsteller hatten mit Sicherheit ein beträchtliches Insiderwissen in die SM-Szene ^^

    MGM hat vier Jahre später ein Remake mit Charles Boyer gedreht, das zwar auch sehr gut sein muss und ein um einiges höheres Budget hatte, aber das um einiges glatter sein soll und bei weitem nicht das Niveau der ersten Fassung erreichen soll. Ich selber kenne diese Fassung zwar nicht, aber die Kommentare dazu decken sich durch die Bank.

    Der Film ist ein Spiegel des Lebens und der Phantasie. Ich liebe das Leben, und ich lasse meine Phantasie gerne spielen.

    Das Filmen trägt mich über den Alltag hinaus. Darum liebe ich diese Kunst und diene ihr.

    Thea Sandten

  • Ich habe mir gestern Gaslight (1940) angesehen. Adolf Wohlbrück spielt einen Mann, der seine Frau zur Überzeugung treiben möchte, sie sei wahnsinnig. Toller Film! Stellenweise ist er richtig pervers. Regisseur und Hauptdarsteller hatten mit Sicherheit ein beträchtliches Insiderwissen in die SM-Szene ^^

    MGM hat vier Jahre später ein Remake mit Charles Boyer gedreht, das zwar auch sehr gut sein muss und ein um einiges höheres Budget hatte, aber das um einiges glatter sein soll und bei weitem nicht das Niveau der ersten Fassung erreichen soll. Ich selber kenne diese Fassung zwar nicht, aber die Kommentare dazu decken sich durch die Bank.

    "Stellenweise ist er richtig pervers."

    Die Rolle war Adolf Wohlbrück bezw. Anton Walbrook, wie er sich in England nannte, auf den Leib geschrieben.

    Er war auch der einzige Star in dieser ersten Tonverfilmung. Gut gemacht die Fesselszene.

    Adolf Wohlbrück wurde übrigens von Uwe Friedrichsen synchronisiert.

    Klaus Höhne für den ermittelnden Polizeibeamten


    Ein größeres Staraufgebot hatte natürlich die Verfilmung mit Ingrid Bergmann. Die deutsche Fassung dieses Titels ist übrigens: "Das Haus der Lady Alquist".

    Die Effekte waren aber schon ausgereifter.


    Es gab im übrigen auch eine deutsche Verfilmung aus dem Jahre 1960 mit Margot Trooger und Dieter Borsche - ausgestrahlt im BR.

    "Wir müssen mit den Realitäten wirtschaften und nicht mit Fiktionen"

    (Bismarck 1853)



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