Karl Valentin

  • Ich war heute im Fernsehen bei "Wir in Bayern" und durfte dort meine Handschriftensammlung vorstellen. Darunter auch ein Brief von Liesl Karlstadt von 1945 (Februar). In dem Brief geht sie auch auf Karl Valentin ein.


    In der Mediathek ist der Beitrag für eine kurze Zeit noch zu sehen, hier ab 9:10 gehts mit dem Brief los


    https://www.br.de/mediathek/vi…:5a3ca7c6a05d4c001c85eb0c

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide

  • Vielen Dank für den Hinweis. Das Thema verfolge ich schon länger, im Rahmen meiner Führungen komme ich öfter auf das Thema Urheberrecht zu sprechen und bringe dann immer die Beispiele mit dem Ablauf nach dem Tot - an den Beispielen Hitler, Kästner, Erhardt und Karl Valentin :) Aber ganz einfach ist es nicht - stichwort "zumindest teilweise". Also ein Film ist erst dann rechtefrei, wenn die letzte Person, die kreativ am Film beteiligt war, 70 Jahre verstorben ist. Nun hab mal nen Stummfilm von 1920 wo ein 20jähriger Autor mitgewirkt hat, der im Jahr 2000 gestorben ist. Da kannste noch lange warten.

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide

  • Aber ganz einfach ist es nicht - stichwort "zumindest teilweise". Also ein Film ist erst dann rechtefrei, wenn die letzte Person, die kreativ am Film beteiligt war, 70 Jahre verstorben ist. Nun hab mal nen Stummfilm von 1920 wo ein 20jähriger Autor mitgewirkt hat, der im Jahr 2000 gestorben ist. Da kannste noch lange warten.

    In dem Beitrag wird angesprochen, dass sich bei vielen Klassikern Valentin und Lisl Karlstadt gleichermaßen die Urheberrechte teilen, daher mein »teilweise«. Ich denke, das muss von Fall zu Fall von Gutachtern entschieden werden, denn sich »kreativ« an einem Werk zu beteiligen ist ja auch eine sehr schwammige Formulierung mit viel Interpretationsspielraum.

  • Mit Karl Valentin verbinde ich unter anderem einen anderen Lehrer

    Das muss damals 6. oder 7. Klasse HS gewesen sein. (Heute kann ich drüber lachen, doch damals weniger)