• Wundert mich auch, dass wir kein Thema zu ihm haben.


    Ich war am 30.Jan 2016 an seinem Grab. Nach wie vor sehr gehegt und gepflegt. Die Hits aus den 70er und 80er gefielen mir am besten. Ich glaube auf YouTube gibt´s auch ein Interview mit Thomas Gottschalk
    und Roy Blacks Mutter.


    Zudem war er in der ersten ZDF-Hitparade dabei und wurde von den Zuschauern auf den ersten Platz gewählt.
    "Ein Schloss am Wörthersee" sah ich damals auch auf RTL plus. Super Sendereihe. Lang ist her....
    Tragisch wie sein Leben zu Ende gegangen ist....einsam in der Fischerhütte....
    Aber in dieser ganzen Showbranche gibt´s nur Bekannte und keine echten Freunde

  • Meine Mutter hat ein Poesiealbum. Einne Kundin bei meinem Opa (der hatte früher eine Firma) war eine Bekannte von Roy Blacks Mutter (das von Dir angesprochene Interview habe ich übrigens vor 1-2 Tagen auch bei YouTube gesehen :-) ). Die Dame hat damals organisiert, dass Roy Black in das Poesiealbum meiner Mutter unterschrieben hat. Ist materiell nicht viel Wert, aber ein schönes familiäres Zeitdokument :-)


    Als Kind kannte ich Roy Black - ich glaube - schon auch durch seine Lieder, aber in erster Linie durch seine Filme und dann durch "Ein Schloß am Wörthersee". Als Kind/Jugendlicher habe ich auch den TV-Film über ihn (ich glaube in einer Vorab-Ausstrahlung auf Premiere?) mit meinen Eltern geschaut.

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide

  • Ich war am 30.Jan 2016 an seinem Grab.

    Ich mag das Lied von Gunther Gabriel (92) mittlerweile sehr


    2000 war ich an seinem Grab. Das war keine Absicht. Ich bin da unbewusst vorbei gekommen, auf meiner Trebe Reise von München nach Nürnberg quer durch die Wälder. Es sollte mit einem Kumpel eine Reise von München nach Portugal werden. Wir sind über Landsberg nach Herzogsägmühle im Schongau gekommen. Dort zerschlug sich sein Wunsch. Darauf trennte ich mich und zog alleine Richtung Augsburg, bin vom Weg abgekommen und in Straßberg gelandet. Von Augsburg bin ich dann weiter nach Nürnberg.


    Die erste Zeit hab ich lange geglaubt, dass ich irgendwie "geführt" wurde. 9 Jahre später stand ich also an jenem Grab des Menschen, weshalb ich 1991 mit 15 Jahren meine einzige Alkoholvergiftung bekam, 4 Wochen nach seinem Tod, am 9. November (9/11), zuglauch Opas Geburtstag. Ich konnte es damals keinem sagen, selbst in der Schule, als ich gefragt wurde "warum", erfand ich eine Ausrede. Erst nach dem ich ein Jahr später fort bin, hab ich es meinem Patenonkel erzählt.


    Es war das erste Mal, dass ich eine Zeitschrift kaufte. Das schwarze Heft.


    Die letzten 5 Alben hab ich bereits bewertet. Die Titel stehen in der bewerteten Reihenfolge


    1991 - Rosenzeit

    1990 - Zeit für Zärtlichkeit

    1989 - Ein Hauch von Sinnlichkeit

    1988 - Schwarz auf Weiß

    1986 - Herzblut

    Die Stimme von Roy Black bleibt in mir meine hörende Nr 1. Ich habe in frühen Jahren deshalb sehr viel Prügel bezogen. Und das sogar manchmal im wahrsten Sinn der Worte. Doch wie Reinhard Mey so schön 1996 sang (Gib mir Musik: Die Musik war all die Nerverei und alle Schläge wert)


    Selbst jetzt höre ich ihn während ich diese Zeilen niederschreibe. Es gibt keine Stimme, die mich so intensiv in ihren Bann zog, wie die von Roy Black. Mir ist bewusst, dass es unter seinen Liedern nur wenige starksinnige Texte gibt, doch dafür sind unter den offiziellen "Bestsellern", die stets immer belanglos ausgewählt werden, nur wenige darunter, die ich tatsächlich gerne höre. Manchmal machte ich sogar die Erfahrung, wenn ich Einigen die für sie "unbekannten" Lieder, die ich persönlich "stark" empfinde, vorspielte, sie ihre negative Ansicht zu revidieren begannen. War für mich irgendwie kein Wunder, denn sie kannten ja nur die Bestseller.

  • Immer wenn ich an den Tod von Roy Black denke, kommt mir auch der Tod von Heidi Brühl in den Sinn - war im gleichen Jahr..:(

    In meiner "Persönlich Berührten" Liste habe ich 8 eingetragen. Und es ist zugleich das Jahr mit den "vielen Jungen".


  • Mein Gott, Lee Remick und auch Michael Landon.

    Auch eine gewisse "Art" von Tod war mein Verlust "Boris Becker" im selben Jahr. Nach diesem Desaster war er nie mehr der Selbe. Als dann 94 auch noch Senna starb, war ich mit Sport endgültig fertig. Nur noch mal ein kleines Aufbäumen 2004 mit Rehakles und "seinen" Griechen. Ja 1991 ist vieles gegangen. Heinz Erhardt, Boris Becker und Roy Black waren meine 3 Musketiere. Roy besänftigte meine Tränen, Boris half mir zurückliegend nicht aufzugeben, Heinz brachte mich zum Lachen.


    Vielleicht hatte mein Fortgang 92 auch unbewusst mehrere Gründe als nur meinen Stiefvater.