Der Traum des Menschen vom Fliegen

  • Wie jeder weiß, geht der Traum des Menschen vom Fliegen weit zurück und hat sehr viele Opfer gekostet. Meiner Meinung nach ist einer der tragischsten Fälle der des österreichisch-französischen Schneiders Franz Reichelt. 1912 sprang er mit einem selbstkonstruierten Falschirm vom Eiffelturm.
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    Er war vorher von verschiedenster Seite gewarnt worden, und man hatte vergeblich versucht, ihm sein Vorhaben auszureden. Keiner seiner Versuche davor war erfolgreich gewesen. Und offenbar kamen ihm vor seinem Sprung, bei dem er 57 Meter praktisch ungebremst zu Boden fiel, selber Zweifel, ob er es wagen sollte. Auf den Filmaufnahmen, die bei youtube zu sehen sind, kann man sehen, wie lange er zögerte und wohl auch den Drang verspürte, den Sprung doch nicht zu machen.

    "Ich habe einen Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der sie nicht wegen der Farbe ihrer Haut, sondern nach dem Wesen ihres Charakters beurteilt werden." (Martin Luther King)


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  • Ja diese Filmsequenz kenne ich, sie nimmt mich immer sehr mit. Man sieht ihn wirklich an, dass er wohl merkt, dass das wohl nicht klapt, aber es nun kein Zurück mehr gibt, wenn er sein Gesicht wahren will.

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide

  • Das ist sehr spekulativ und nach den Wissensstand den ich habe wüsste ich nichts was dafür sprechen würde. Es reicht ja, wenn er da etwas groß angekündigt hat und am Ende sich nicht die Blöße geben wollte, die Sache nicht durchgezogen zu haben.


    Es hat ja heute noch große Wirkung auf Personen, wenn TV-Kameras neben einen stehen. Im Jahr 1912 muss diese Ehrfurcht noch viel größer gewesen sein.

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide