Deutschland sucht den Superstar

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Termin: 21.01.2009 - 20:15 Uhr | Sender: RTL

Beschreibung

Auch in diesem Jahr sucht der Kölner Privatsender RTL Deutschlands Superstar. Mittlerweile schon zum sechsten Mal. Dieter Bohlen wird als Hauptjuror auch diesmal wieder bei "DSDS" mit von der Partie sein. Seine Juoren-Kollegen wurden komplett ausgewechselt. Statt Anja Lukaseder und Andreas "Bär" Läsker sitzen diesmal der Musikmanager Volker Neumüller und die MTV-Moderatorin Nina Eichinger an der Seite des ehemaligen "Modern Talking"-Frontmannes. Zwischenzeitlich war Max von Thun als Juror mit eingeplant, dieser trat nach dem ersten Casting aber zurück.

Die Moderation der sechsten Staffel wird auch diesmal wieder von Marco Schreyl übernommen. Das Magazin zur Sendung wird von Nina Moghaddam moderiert. Die Castings fanden diesmal in den Städten Oldenburg, Stuttgart, Saarbrücken, Frankfurt am Main, Erfurt, Dresden, Rostock, Hannover, Münster und München statt.

Einige Veränderungen wird es diesmal geben. So will man diesmal mehr auf das Leben der Kandidaten eingehen, um einen größeren dokumentarischen Aspekt in die Show mit einfließen zu lassen. Der Recall soll diesmal über vier Sendungen lang andauern.

Hier die TV-Termine für die Casting-Shows:

Mi, 21.01.2009, 20:15 Uhr: Casting Show 1
Sa, 24.01.2009, 20:15 Uhr: Casting Show 2
Mi, 28.01.2009, 20:15 Uhr: Casting Show 3
Sa, 31.01.2009, 20:15 Uhr: Casting Show 4
Mi, 04.02.2009, 20:15 Uhr: Casting Show 5
Sa, 07.02.2009, 20:15 Uhr: Casting Show 6

Kritik

Man muss zugeben, dass es im Grunde in jedem Jahr bei "Deutschland sucht den Superstar", auch DSDS genannt, immer wieder das Selbe ist. Die Castings sind witzig, gerade weil dort viele Leute auftreten, die sich selbst total überschätzen, ab und zu bekommt man aber auch gute Stimmen zu hören. Sobald die Castings vorüber sind, wird es langsam langweiliger, aber am Ball bleiben trotzdem genug, was dafür sorgt, dass DSDS auch bis zum Finale ein Erfolgskonzept bleibt.

In der neuen Staffel hat man ein paar Dinge geändert, damit das Format auch dieses Jahr für das Publikum interessant bleibt. Einer der wichtigsten Aspekte ist, dass man mehr auf die Hintergründe der Kandidaten eingeht, um etwas mehr dokumentarisches Flair in die Sache zu bringen. Das konnte man in der ersten Ausgabe schon sehen und man muss zugeben, dass dies die Sache wirklich auch etwas interessanter macht. Ansonsten beherrscht der Pathos den Ton von DSDS, was irgendwie auf die Nerven geht. Hinzu kommt der extreme Schnitt der Show, der Einfluss auf die Wahrnehmung der Zuschauer nimmt. Also beschränkte Kandidaten wirken noch beschränkter, da man durch den Schnitt gewisse Merkmale noch mehr unterstreicht.

Sehr interessant war in dieser Sendung, dass man gesehen hat, wie es zum Rausschmiss des Juroren-Mitgliedes "Max von Thun" gekommen ist. Der Grund war einfach, dass Thun eine subjektive und persönliche Meinung hatte, die er auch nach außen trug und Dieter Bohlen alles aus der Sicht eines Musikproduzenten gesehen hat. Das sind einfach zwei verschiedene Welten und hatte die Folge, dass Max von Thun das Juroren-Team verlassen musste.
Wie oben schon erwähnt, ist es auch in diesem Jahr im Grunde genau das Selbe, wie sonst auch. Wenn man DSDS aufgrund des Unterhaltungswertes schaut, dann wird man vor allem bei den Casings auch dieses Jahr wieder viel Spaß haben. Ansonsten wird diese Show einfach maßlos überbewertet. (sk)