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23.01.2009 - Sonstiges

YouPorn sorgt für Krise in der Porno-Industrie

Die internationale Pornoindustrie steckt in einer schweren Krise. Nicht nur, dass die wirtschaftliche Lage auf die Finanzen und die Lust auf Sex drückt, auch das Internet trägt einen erheblichen Teil dazu bei, dass kaum noch jemand in Pornografie investiert. Allen voran muss man bei diesem Thema die Online-Plattform YouPorn nennen, die seit Jahren immer mehr Konsumenten kostenlose Pornografie zur Verfügung stellt. Nach dem Vorbild von YouTube können dort registrierte User ihre eigenen Videos online stellen, die dann weltweit eingesehen und bewertet werden können. Dass es dabei nur pornografische bzw. zumindest erotische Videos sein müssen, liegt dabei auf der Hand.

Dieser Entwicklung ist jetzt so weit gegangen, dass kaum noch jemand Geld für Pornografie ausgeben möchte. Das beste Beispiel sind dabei die DVD-Verkäufe. Seit dem Jahr 2004 sind diese um ganze 50% geschrumpft. Wenn man betrachtet, dass in den vereinigten Staaten jährlich 13 Milliarden Dollar mit diesem Geschäft gemacht wird, merkt man erst, welche wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Trend haben kann. Zwar ist YouPorn mittlerweile dazu übergangen, mit einzelnen Firmen zusammenzuarbeiten, in dem YouPorn diesen ermöglicht ihre professionellen Videos auf die Plattform online zu stellen und gleichzeitig auf ihre Internetpräsenz hinzuweisen, doch dies ist auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein. In den vereinigten Staaten hat die Pornoindustrie aus diesem Grund schon 5 Millionen Dollar Unterstützung vom Staat angefordert.

In Deutschland gab es in Form von "Ich bin ein Star – holt mich hier raus!" quasi eine Dauerwerbesendung für Pornofilme. Durch den ehemaligen Pornostar Peter Bond waren gerade klassische deutsche Pornos wie "Lauras Gelüste" für eine gewisse Zeit zumindest wieder im Gespräch. Mit Ingrid van Bergen sitzt übrigens noch immer jemand im Camp, der für die Porno-Industrie gearbeitet hat. Diese war in den 80er Jahren als Synchronsprecherin für diverse Produktionen tätig. (sk) (Forum) mehr...

23.01.2009 - Sonstiges

Einbrecher gefasst durch YouTube-Video

Dass das Internet unendliche Möglichkeiten bietet, ist schon seit langem bekannt. Doch dass gerade das Web 2.0 in Zusammenhang mit der Online-Videoplattform YouTube zu eine Art moderner Version von "Aktenzeichen XY ungelöst" werden würde, daran dachte bisher wohl niemand. Ein Einbruch in eine Imbissbude im schweizerischen Aarau im Kanton Aargau ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie man das Internet in eigeninitiativer Handlung nutzen kann, um Verbrechern den Gar aus zu machen.

Der Besitzer der besagten Imbissbude setzte nämlich ganz einfach die Aufnahmen der Videoüberwachungskamera des Einbruches auf die Videocommunity-Plattform YouTube und informierte andere Imbissbuden-Besitzer der Stadt. Nach nur einer Woche meldete sich einer dieser Gastrononem bei der Polizei, da er den Mann aus dem YouTube-Video entdeckte, wie er gerade einen Kaffee trank. Der 45-jährige Dieb gestand der Polizei daraufhin sein Verbrechen. Sein Diebesgut betrug einige hundert Franken. (sk) (Forum) mehr...

23.01.2009 - Sonstiges

Amazon.de senkt Preise von Blu-rays

Der Online-Versand amazon.de hat seine Preise für Blu-ray-Produkte zum Teil sehr stark reduziert. Das betrifft in erster Linie Filme der Firmen "Constantin Film" und "Paramount Home Entertainment". Im Vergleich zu den vorherigen Preisen kann man zum Teil an die fünf Euro pro Blu-ray sparen. Die interessanteste Preissenkung ist hierbei "Der Baader Meinhof Komplex", der erst jüngst für den Oscar nominiert wurde. Für knapp sechzehn Euro bekommt man unter anderen die Filme "Resident Evil: Extinction" und "War" angeboten.

Für knapp fünfzehn Euro bekommt man sogar Filme wie "American Pie", "Asterix bei den Olympischen Spielen", "Das Parfüm", "Fantastic Four", "Fantastic Four 2 – Rise Of The Silve Surfer", "Hero – Director's Cut", "Lissi und der wilde Kaiser", "Michael Clayton", "Resident Evil", "Sleepy Hollow", "Step Up To The Streets" und "The Sixth Sense". (sk) (Forum) mehr...

21.01.2009 - Sonstiges

Bushido ohne MTV wieder ganz oben in den Charts

Der Berliner Rapper Bushido hat es wieder einmal geschafft. Nicht nur, dass es sein aktuelles Album "Heavy Metal Payback", das letztes Jahr im Oktober in den Handel kam, bis auf den ersten Platz der Media Control Charts schaffte, auch die DVD seines gleichnamigen Live-Albums räumt alles ab und konnte sich den ersten Platz der Charts sichern. Und das ganz ohne Unterstützung der zwei wichtigen deutschen Musiksender MTV und VIVA. Die Live-Doppel-CD "Heavy Metal Payback" hat es auch in die Top 10 der Album-Charts geschafft und konnte sich vom 60. Rang auf den 5. hoch kämpfen.

Dieser große Erfolg lässt vermuten, dass Bushido den Aussagen von Sido mit Sicherheit nicht zustimmen wird, der in einem Statement verlauten ließ, dass er daran denkt, seine aktive Musikkarriere nieder zu legen. Sido ist der Meinung, dass es sich nicht mehr lohnt, Musik zu mchen. Bushido lässt sich jedenfalls weiterhin nicht beirren und hat neben der Verfilmung seiner Bestseller-Biographie und die Eröffnung seines eigenen Ladens in Berlin mit Sicherheit schon weitere Pläne. (sk) (Forum) mehr...

19.01.2009 - Sonstiges

YouTube jetzt mit Download-Möglichkeit

Das Online-Videoportal "YouTube" bietet seit kurzem ein ganz neues Feature an. Die User haben jetzt die Möglichkeit, einzelne Videos nicht nur online anzusehen, sondern auch auf ihre Festplatte herunter zu laden. Das war im Rahmen dieser Videocommunity bisher nicht möglich. Dieses Feature wird aber auch nur bei Videos eingesetzt, dessen Rechtslagen einwandfrei geklärt sind. Bisher findet man diese Download-Funktion z.B. bei allen offiziellen Videos des kommenden US-Präsidenten Barack Obama. Die Videos sind als MP4-Datei im H.264-Format verfügbar.

Zwar konnte man Videos von YouTube schon vorher herunter laden, dafür benötige man aber ein Programm, das dies ermöglichte. Neu ist aber, dass YouTube diese Möglichkeit nun selbst und ganz offiziell anbietet. Neben den Barack Obama-Videos sollen in Zukunft immer mehr Videos mit der Download-Möglichkeit versehen werden. Somit weitert Google die Möglichkeiten bei seinem Neueinkauf YouTube aus. Dafür wird in absehbarer Zeit das Video-Portal "Google Video" abgeschaltet. (sk) (Forum) mehr...

16.01.2009 - Sonstiges

2008 insgesamt 1,6 Millionen Blu-ray Discs in Deutschland verkauft

In Deutschland wurden im vergangenen Jahr ganze 1,6 Millionen Blu-ray Discs verkauft. Dies teilte Niels Leibbrandt vom Blu-ray Disc Association European Promotions Committee mit. Die Zahlen stiegen während dem ganzen Jahr sukzessiv an. So wurden beispielsweise allein im November und Dezember 600.000 Blu-ray Discs verkauft.

Auch für das neue Jahr prophezeien Experten Positives: Zwar werde erwartet, dass aufgrund der weltweiten Rezession die feste Marktetablierung des Blu-ray-Formats weiter hinausgezögert wird, aber dennoch soll auch 2009 die Nachfrage nach der High-Definition-Disc weiter steigen. (dl) mehr...

15.01.2009 - Sonstiges

NFL-Halbfinale live in der ARD

Nachdem am vergangenen Wochenende die Divisional Playoffs in der nordamerikanischen Footballliga NFL ausgetragen wurden, steht inzwischen fest, welche Halbfinalpartie von der ARD live übertragen wird. In der Nacht vom 18. auf den 19. Januar zeigt das Erste ab Mitternacht zunächst einen zusammenfassenden Bericht über die Spielbegegnung "Philadelphia Eagles gegen Arizona Cardinals".

Anschließend kommen die deutschen Free-TV-Zuschauer in den Genuss, das Aufeinandertreffen zwischen den Baltimore Ravens und den Pittsburgh Steelers live erleben zu dürfen. Die Gewinner beider Partien treffen schließlich im Superbowl XLIII, der ebenfalls live von der ARD übertragen wird, aufeinander, um dort um die Meisterschaft zu spielen. (dl) (Forum) mehr...

11.01.2009 - Sonstiges

Alternatives Fernsehen mit "Hulu"

Für YouTube ist "Hulu" schon jetzt eine ernstzunehmende Konkurrenz. Der Name ist zwar alles andere als spektakulär, das Prinzip, was sich hinter diesem Namen verbirgt, dafür um so mehr. Gegründet wurde das Webportal "Hulu" im März 2007. Hinter diesem Projekt stehen die Fernsehsender NBC und Fox. Das beweist, dass diese Internetseite nicht zu unterschätzen ist. Schließlich steckt hinter NBC General Electic und hinter Fox der große Rupert Murdoch. Seit kurzer Zeit haben sich auch Time Warner, Universal Pictures und der Science-Fiction Channel dem Projekt angeschlossen.

Das Unternehmen wurde schon öfters als "YouTube-Killer" bezeichnet, was nur bedingt richtig ist. Denn im Gegensatz zu YouTube, das eine Video-Sharing-Seite ist, ist "Hulu" ein "Online Distribution Channel". Also ein Online Fernsehkanal sozusagen, der Fernsehserien und Kinofilme anbietet. Der Besucher bekommt also ausschließlich hochwertig produziertes Material zu sehen.

Auf www.hulu.com kann man beispielsweise Filme wie "Muppets From Space" oder "Das fünfte Element" sowie Serien wie "A-Team", "The Simpsons" oder "24" anschauen. Auf die Festplatte kann man das Material aber nicht laden. Ähnlich wie bei YouTube kann man die Videos aber auch auf die eigeen Seite einbinden. Hulu hat schon zahlreiche Kooperationspartner wie Yahoo oder MySpace gefunden, um weiterhin wachsen zu können. Da die internationale Rechtsfrage, was die Filme angeht, noch nicht geklärt ist, können bisher ausschließlich User aus den Vereinigten Staaten diesen Online-Service wahr nehmen. (sk) (Forum) mehr...

09.01.2009 - Sonstiges

Musikfernsehen der Zukunft? MyVideo.de startet MusikTV

Mit "MusikTV" startet die Video-Community MyVideo.de auf http://www.myvideo.de/musik-tv seinen Non-Stop-Musik-Video-Player. Über 12 000 Musik-Clips sind abrufbar und diese kann man sich in verschiedenen Musik-Channels in den Kategorien Charts, Top Aufsteiger, Pop, Rock, Rap/R&B und Electro ansehen. Ohne erneutes Anklicken des nächsten Videos lassen sich so alle Clips in seiner persönlichen Lieblingskategorie in hoher Qualität und im Fullscreen-Modus am laufenden Band genießen.

Während klassische TV-Musiksender immer mehr auf Unterhaltung setzen und Reality-Shows und Klingeltonwerbung zeigen anstatt Musikclips, will MyVideo.de das Musik-Video-Erlebnis im Internet wieder zurückbringen. "Mit dem stetig aktualisierten MusikTV haben wir nun eine feste Anlaufstelle für den sofortigen und bequemen Aufruf tausender Musik-Clips eingerichtet," so Dominic Hesse von der Media-Agentur von MyVideo.de. Doch damit nicht genug, denn MyVideo hat sich noch weitere Ziele gesteckt: "Wir wollen den Musik-Bereich mit einem noch umfangreicheren Angebot und vielfältigen Abruf-Möglichkeiten auf MyVideo.de ausbauen und uns weiterhin als starker Partner für die Musik-Branche in den Bereichen Talent-Förderung und Künstler-Promotion engagieren," erzählt Hesse.

Die Arbeitsgemeinschaft Onlineforschung (AGOF) verzeichnete für MyVideo.de im dritten Quartal 2008 einen der größten Zuwächse der Online-Angebote in Deutschland. Durch die Kooperationen mit Universal Music und SonyBMG sowie zahlreichen Aktionen mit nationalen und internationalen Künstlern hat sich MyVideo.de als unverzichtbarer Online-Partner für die Musikindustrie etabliert. (sak) (Forum) mehr...

04.01.2009 - Sonstiges

Babelsberg wünscht sich einen "Filmhafen Tempelhof"

Das Berliner Filmstudio Babelsberg ist das älteste Filmstudio der Welt. Bis in die 40er Jahre hinein wurden dort unzählige Filme und Filmklassiker wie "Der blaue Engel", "Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens", "Metropolis" oder "Die Feuerzangenbowle" gedreht. Berlin war bis zur Teilung Deutschlands die Hauptstadt des deutschen Films. Bis 1945 kamen 90 Prozent aller deutschen Filmproduktionen aus der traditionsreichen Filmstadt. Als im Zuge des kalten Krieges auch Berlin geteilt wurde, hat es die Babelsberg-Studios am schwersten getroffen. Sie lagen isoliert im sowjetischen Sektor und produzierten über Jahrzehnte zahlreiche DEFA-Filme. Die Folge: Im Jahr 1974 kamen nur noch zwölf Prozent der westdeutschen Filme aus Berlin. Viele Filmemacher zog es in andere Städte, allen voran München.

Erst nach der Wiedervereinigung konnte sich Berlin und sein Filmstudio Babelsberg wieder erholen. In den 90er Jahren hat man viel Geld investiert und auch wieder viele gesamtdeutsche Filmproduktionen nach Berlin verlegt. Heute werden die Filmstudios verstärkt auch für internationale Produktionen wie "Operation Walküre – Das Stauffenberg-Attentat" oder Quentin Tarantinos neustes Werk "Inglourious Basterds" verwendet. Allein im Jahr 2007 konnten die Babelsberg-Studios einen Jahresumsatz von 87,1 Millionen Euro und einen Gewinn von sechs Millionen Euro erwirtschaften. Somit konnte man nach über 60 Jahren wieder an den Erfolg der großen deutschen Filme der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts anschließen.

Doch die Filmstudios Babelsberg haben große Pläne. Wie man auf der Projekt-Webseite www.filmhafen-tempelhof.de nachlesen kann, plant man, den mittlerweile stillgelegten Flughafen Berlin-Tempelhof unter anderem für Filmproduktionen, Büroräumlichkeiten und als Wohnkomplex für Film- und Medienschaffende zu nutzen. Der Betrieb im Flughafen Tempelhof wurde am 30. Oktober 2008, nach knapp 85 Jahren eingestellt. Weltweite Berühmtheit erlangte er, als er zusammen mit den Flugfeldern Tegel und Gatow in den Jahren 1948 und 1949 als Landeplatz für die Berliner Luftbrücke dienen musste. Die Westalliierten versorgten die West-Berliner damals mit Hilfe von Flugzeugen mit Lebensmitteln, da die sowjetische Besatzung West-Berlin von West-Deutschland abgeschnitten hatte.

Genug Ideen für die Nutzung sind in jedem Falle vorhanden. So möchte man große Flächen für die Nutzung für Kinodreharbeiten zur Verfügung stellen. Auch der Requisiten-Kostümfundus soll in den "Filmhafen Tempelhof" verlagert werden. Er gilt als der größte Europas. Der Vorteil davon wäre, dass die Kostüme direkt in der Stadt gelagert werden, was gerade bei Fernsehproduktionen vorteilhaft ist, die 85 Prozent des Geschäftes der Babelsberg Studios ausmachen. Die Büroflächen sollen unter anderem für die Computerspiel-Branche bereit gestellt werden. Auch an ein Filmmuseum hat man gedacht. Wie der ehemalige Flughafen am Ende genutzt werden wird, steht aber noch nicht fest. Die Babelsberg Studios hoffen auf eine Entscheidung im Juni, damit der Flughafen nicht noch einen Winter leer stehen muss. Auch das Alliierten-Museum hätte Interesse an einer Nutzung des Geländes. (sk) (Forum) mehr...

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