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11.02.2009 - Sonstiges

YouTube und kein Ende

Das Online-Videoportal YouTube sorgt weiterhin für Schlagzeilen. Nicht nur, dass vor kurzem ein schweizer Imbissbudenbesitzer dank YouTube einen Einbrecher fassen konnte, auch politische Videos sind spätestens seit dem Barack Obama Wahlkampf in den Vereinigten Staaten keine Seltenheit mehr. YouTube wird also zunehmend zu einer Plattform für alles und jeden. Diese Entwicklung ist natürlich wünschenswert für die Betreiber, doch birgt sie auch Gefahren in sich. So kursieren immer wieder illegale Inhalte auf der Video-Plattform, die zum Großteil sehr schnell entfernt werden. Aber auch grenzwertige Dinge sorgen für viel Diskussionsstoff, so hat zum Beispiel ein Vater ein Video seines kleinen Sohnes bei YouTube online gestellt, der sich nach einem Zahnarztbesuch im Medikamentenrausch befindet. Der Schauspieler Christian Bale schaffte mit einem Wutausbruch bei den Dreharbeiten für den Kinofilm "Terminator 4" ebenfalls auf das Internet-Portal. Hinzu kommen die unzähligen Amateurvideos von Leuten, die über YouTube Feedback oder öffentliche Aufmerksamkeit suchen.

Wenn man sich vor Augen hält, dass YouTube schon in wenigen Monaten oder Jahren über die Fernseher empfangen werden kann, kommt natürlich die Frage auf, wie sich die Plattform in Verbindung mit dem Medium Fernsehen, weiterentwickeln wird. Die Grenzen werden schwinden und Fernsehkanäle könnten nur noch über das Internet laufen und so auch in die heimischen Wohnzimmer kommen. Man wird davon ausgehen können, dass auch weiterhin qualitativ hochwertiges Fernsehen gemacht wird, nur ist dann die Auswahl unendlich groß und jeder kann ohne großen Aufwand sein eigenes Programm herstellen und "senden". YouTube wird als Vorreiter natürlich erst einmal die Nase vorne haben, doch irgendwann wird auch dieser Markt zu groß und standardisiert sein, so dass auch YouTube mit Qualität oder neuen Ideen und Möglichkeiten seine Marktführung ausbauen muss. (sk) (Forum) mehr...

10.02.2009 - Sonstiges

Erfolgreicher Bundesliga-Aktionstag zugunsten der Sporthilfe

Am vergangenen Wochenende stand der 19. Spieltag der Fußballbundesliga ganz im Zeichen der deutschen Sporthilfe. Die DFL Deutsche Fußball Liga GmbH, die Deutsche Telekom AG und die Stiftung Deutsche Sporthilfe zogen ein positives Gesamtfazit zum Bundesliga-Aktionstag "Sportler für Sportler". DFL-Geschäftsführer Tom Bender betitelte das Ereignis als "einen ganz besonderen Tag für die deutsche Sportfamilie". Insgesamt etwa 345.000 Zuschauer in den Stadien und über neun Millionen Fernsehzuschauer verfolgten den Aktionstag zugunsten der Stiftung Deutsche Sporthilfe. Die große mediale Aufmerksamtkeit bewertet Sporthilfe Geschäftsführer Dr. Michael Ilgner als äußerst positiv: "Durch die Präsenz in den Stadien und im TV wurde in außergewöhnlicher Weise auf unsere Sportler und ihre großartigen Leistungen aufmerksam gemacht." Das ganze Wochenende über wurden TV-Werbespots ausgestrahlt, in denen u.a. die Bundesligaspieler Bernd Schneider, Thomas Hitzlsperger, Clemens Fritz, Diego Benaglio, Gerald Asamoah mit deutschen Olympioniken zu sehen waren. Auch rund um die Stadien wurde mit zahlreichen Aktionen geworben.

Christian Frommert, Leiter Corporate Sponsoring und Sponsoringkommunikation der Deutschen Telekom AG schließt sich der positiven Gesamtbilanz an und schaut in die Zukunft für weitere Aktionen: "Wir werden uns gemeinsam mit unseren Partnern dafür einsetzen, dass die Aktion in dieser oder ähnlicher Form zu einer festen Einrichtung wird." Die Deutsche Telekom unterstützte den Aktionstag dadurch, dass auf den Trikots statt ihres Emblems jenes der Sporthilfe angebracht wurde und für jedes geschossene Tor 1000 Euro an die Stiftung gespendet wurden. Insgesamt fielen am vergangenen Spieltag 30 Treffer.

Auf www.bundesliga.de können bis Samstag, den 20. Februar 2009 die am 19. Spieltag getragenen und signierten Trikots von u.a. Mario Gomez, Philipp Lahm und René Adler ersteigert werden. Der Erlös kommt auch der Stiftung Deutsche Sporthilfe zugute. "Mit dem erfolgreichen Aktionstag hat der deutsche Profifußball gezeigt, dass er sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst ist und seine große Popularität zum Wohle anderer Sportarten und Sportler einsetzt.", so DFL-Geschäftsführer Tom Bender. (ms) (Forum) mehr...

03.02.2009 - Sonstiges

Alogino.de mit kostenlosen Hörspiel-Downloads

Das Hörbuch- und Hörspiellabel "Alogino" wurde im vergangenem Jahr vom Schauspieler und Sprecher Gerhard Acktun gegründet. Mit Hilfe von langjähriger Erfahrung im Hörspiel-Bereich möchte er im Rahmen dieses Labels eigene hochwertige Hörspiele und Hörbücher produzieren. Im vergangenem Jahr war das zum Beispiel das Kinderhörspiel "Zwicky, der Wolpertinger". Um den Besuchern der Verlagsseite einen Eindruck von den einzelnen Produkten zu geben, gibt es seit heute auf alogino.de neben Hörproben der bisherigen Veröffentlichungen auch Downloads von einzelnen Hörspiel-Episoden.

Acktun, der Gründer des Verlages kommentierte die Maßnahme gegenüber TV-Kult so: "Wir kennen es doch alle. Man ist auf einer Webseite oder bekommt einen Katalog eines Verlages zugeschickt. Die Texte und Ankündigungen der Produkte lesen sich immer hervorragend, doch am Ende ist man oftmals enttäuscht, da die Produkte ganz und gar nicht den Erwartungen entsprechen. Ich möchte den Besuchern unserer Seite die Möglichkeit geben, sich selbst einen ausführlichen Eindruck von unseren Produkten machen zu können". Er verriet uns außerdem, dass es jetzt in einem Zeitraum von wenigen Wochen immer wieder neue Schmankerl aus dem Alogino-Programm zum Download geben wird. (sk) (Forum) mehr...

03.02.2009 - Sonstiges

"Wer kennt wen" wird von RTL übernommen

Die Web 2.0 Plattform "wer-kennt-wen", kurz "WKW", mauserte sich in den letzten Monaten und Jahren zu einem absoluten Geheimtipp im Internet. Schon seit Beginn der Plattform hat sich der Sender RTL bzw. dessen Eigner Bertelsmann die Option frei gehalten, die Anteile an diesem Projekt aufzustocken. 49 Prozent der Anteile gehörten RTL/Bertelsmann bisher sowieso schon. Medienberichten zufolge übernimmt RTL "wer-kennt-wen" jetzt vollständig. Die Plattform hat nach Angaben des Unternehmens mittlerweile mehr als 5,5 Millionen Nutzer und ist dadurch ein ernstzunehmender Konkurrenz zu MeinVZ/StudiVZ oder Myspace.

Zwar wirft "Wer kennt wen" noch keine großen Gewinne ab, doch das virtuelle Personen-Netzwerk zählt zu einen der wichtigsten Aufsteiger der Internet-Branche. Wie viel Geld für diese Übernahme bezahlt wird, ist nicht bekannt. Spekulationen zufolge sind es aber bei weitem weniger als 85 Millionen Euro. Das war der Betrag, den die Firma Holtzbrinck für StudiVZ bezahlt hat. Damit sich das Geschäft lohnt, muss der neue Eigentümer beginnen, mit "wer-kennt-wen" Gewinnbringend zu arbeiten. (sk) (Forum) mehr...

03.02.2009 - Sonstiges

YouTube will ins Fernsehen

Der Gründer der Online-Videoplattform "YouTube" hat in einem Interview mit dem Nachrichten-Magazin "Focus" verraten, dass der Konzern plant, in Zukunft nicht nur über PCs erreichbar zu sein, sondern auch, dass der Google-Neueinkauf eine YouTube-Abrufmöglichkeit bei Fernsehern und Konsolen anstrebt: "Unser Ziel ist es, mit YouTube auf jedem Bildschirm vertreten zu sein". Weiter sagt er in diesem Interview: "Unsere Nutzer sollen die Freiheit haben, über ihren Computer, ihr Mobiltelefon, die Spielkonsole oder den Fernseher auf unsere Plattform zugreifen zu können."

Wie der "Focus" berichtet, befindet sich YouTube bereits in Verhandlungen mit Firmen wie Sony und Panasonic. Dass aber gerade ein Konflikt zwischen YouTube und dem Fernsehen vorhanden ist, zeigen Ereignisse wie jüngst die Löschung sämtlicher "Deutschland sucht den Superstar"-Inhalte bei YouTube. RTL hat dies veranlasst, da man sämtliches DSDS-Material ausschließlich auf der hauseigenen Plattform Clipfish.de anbieten wollte.

Hurley sieht aber keinerlei Probleme, was das Überschneiden von YouTube und Fernsehen angeht: "Wir bieten den Sendern alle Möglichkeiten: Wir entfernen ihre Inhalte, falls sie das wünschen. Sie können sie aber auch bei YouTube lassen, um damit ihr Programm bekannter zu machen. Die Sender können mit den hochgeladenen Clips sogar Geld verdienen, indem wir sie an unseren Werbeeinnahmen beteiligen." (sk) (Forum) mehr...

02.02.2009 - Sonstiges

Kalkman Kommt! Oliver Kalkofe mit neuem Programm auf Tournee

Der TV-Terminator Oliver Kalkofe ist zurück! Seit dem 8. Januar tourt der "Kalkman" durch die Bundesrepublik mit seinem neuen Bühnenprogramm. Bekannt wurde Kalkofe in den 90er Jahren mit seiner Fernsehsendung "Kalkofes Mattscheibe". Mit Hilfe dieser Show rechnet er immer wieder mit der deutschen Fernsehlandschaft gnadenlos ab und wurde so zu einer lebenden TV-Legende. Der Meister der Meister der Mediensatire schlägt im Moment wieder live zu. Der Antiheld des deutschen Fernsehens impft diesen Frühjahr folgende Städte gegen den alltäglichen TV-Irrsinn:

08.01.09 Potsdam Waschhaus Arena
09.01.09 Cottbus Weltspiegel - ausverkauft
10.01.09 Dresden Alter Schlachthof
11.01.09 Erfurt Alte Oper
13.01.09 Rostock MOYA
15.01.09 Cloppenburg Stadthalle
16.01.09 Emden Neues Theater
18.01.09 Münster Universität (Hörsaal 1)
20.01.09 Osnabrück Stadthalle
21.01.09 Bielefeld Ringlokschuppen
22.01.09 Soest Stadthalle
23.01.09 Göttingen Stadthalle
26.01.09 Köln Gloria Theater
27.01.09 Köln Gloria Theater
28.01.09 Köln - Gloria Theater - Zusatzshow
29.01.09 Bochum RuhrCongress
30.01.09 Mülheim Stadthalle
31.01.09 Baunatal Stadthalle
02.02.09 Offenbach Capitol – Zusatzshow!
03.02.09 Offenbach Capitol
04.02.09 Karlsruhe Badnerlandhalle Neureut
05.02.09 Ingolstadt Orbansaal
06.02.09 Bamberg Jako-Arena
07.02.09 Leipzig Haus Auensee
08.02.09 Magdeburg Altes Theater
10.02.09 Celle CD Kaserne
11.02.09 Hannover Capitol
13.02.09 Hamburg Große Freiheit 36 - ausverkauft
14.02.09 Hamburg (Zusatzshow) Große Freiheit 36
16.02.09 Norderstedt Tribühne
17.02.09 Kiel Schloss
18.02.09 Berlin Postbahnhof
19.02.09 Berlin - Postbahnhof - Zusatzshow
20.02.09 Berlin - Postbahnhof - Zusatzshow

Die Tour wird fortgesetzt, weitere Termine in Planung...
Tickets im Web: www.kartenhaus.de
Tickethotline: +49.(0)1805-969 0000 (14 Ct./Min.)

Weitere Informationen: www.kalkofe.de

Präsentiert wird diese Tour von ProSieben, ProSieben.de, TV Spielfilm, Cinema und Event. (sk) (Forum) mehr...

01.02.2009 - Sonstiges

München in Filmen und Serien. Drehorte München entdecken

Jedes Jahr schlägt es unzählige Touristen und sonstige Reisende in die bayrische Landeshauptstadt. Sehenswürdigkeiten und Pflichtprogramme gibt es viele. So zieht es die Massen immer wieder zum Marienplatz, in das Hofbräuhaus oder zum Viktualienmarkt. Die eher unbekannten, aber trotzdem sehenswürdigen Seiten von München zu erkunden, dazu fehlt es den Meisten aber an der Zeit oder an der Lust. Dabei hat München noch einiges mehr vorzuweisen. Vor allem aber auch etwas, zu dem jeder einen Bezug hat: Drehorte. Seit dem Kriegsende entwickelte sich die Stadt immer mehr zu einem deutschen Hollywood. Aufgrund dessen, dass Berlin geteilt war und gerade das Studio Babelsberg als DEFA-Filmstudio in der DDR genutzt wurde, musste man im Westen nach München ausweichen, um Filme zu drehen. Der Filmstandort München wird mittlerweile durch Berlin wieder streitig gemacht, große Filme werden dort aber noch immer gedreht. Und die Filme und deren Schauplätze, die im letzten Jahrhundert in München entstanden sind, haben auch weiterhin Bestand.

Wenn München-Touristen etwas in dieser Richtung sehen wollen, dann besuchen sie in der Regel die Filmstadt auf dem Bavaria Filmgelände. Dort gibt es zahlreiche Attraktionen und Filmsets zu sehen, die spannend und faszinierend sind. Man erfährt vieles über Werke wie "Die unendliche Geschichte", "Das Boot" oder Bully Herbigs "Periode 1". Doch mit der Stadt München haben die wenigsten dieser Filme zu tun. Schließlich handelt es sich hierbei meistens um Studioproduktionen, die mit Sicherheit allesamt ihre Vorteile und Berechtigung haben, doch die Filme und Serien, die fest mit München in Eintracht stehen, sucht man hier vergebens.

Jüngste Beispiele sind dabei Filme wie "Sophie Scholl – Die letzten Tage" aus dem Jahr 2005. Gedreht wurde dieser Film an Original-Schauplätzen an der Universität. Oder Rosenmüllers "Wer früher stirbt ist länger tot", der zum Teil am Münchner Hauptbahnhof oder im Tal, direkt hinter dem Marienplatz gedreht wurde. Zahlreiche weitere Klassiker haben der Stadt ein filmisches Denkmal gesetzt. Zum Beispiel Helmut Dietls "Münchner Geschichten", das viel im Lehel spielt. Haidhausen hat dagegen Veronika Fitz als "Die Hausmeisterin" geprägt. Direkt vor Ort hatte auch der Monaco Franze, unvergesslich verkörpert von Helmut Fischer, seine Wohnung zusammen mit seinem "Spatzl" gehabt. Wer hat nicht gerne "Meister Eder und sein Pumuckl" geschaut? Die Werkstatt ist unvergessen. Und unzählige Szenen sind an der Isar, in Haidhausen und im Lehel entstanden. Alt-Münchner Aufnahmen, die heute immer mehr aus dem Stadtbild verschwinden – aber sie gibt es noch! Ein weiterer Mittelpunkt der Münchner Drehorte ist Schwabing. Dort entstanden nicht nur Klassiker wie "Der Bastian" mit Lina Carstens und Horst Janson oder "Zur Sache, Schätzchen" mit Uschi Glas, sondern auch brisante Filme wie "Der Schulmädchen-Report", "Hausfrauen-Report" oder "Jagdrevier der scharfen Gemsen". Wenn man genauer hin schaut, dann kann man sogar das alt-ehrwürdige Mommsen-Gymnasium entdecken. Dort trieb in den späten 60er Jahren und den frühen 70er Jahren Hansi Kraus als Pepe Nietnagel in der Filmreihe "Die Lümmel von der ersten Bank" sein Unwesen und machte so manchen Lehrern (Theo Lingen, Rudolf Schündler) das Leben schwer. Auch Peter Alexander und Heintje gaben sich damals in diesen Filmen – in München – die Ehre.

Das ist nur eine kleine Auflistung von Beispielen, die man noch lange so weiter führen könnte. München hat viel zu bieten, gerade was die Filmlandschaft angeht. Von Derrick, über den Tatort bis hin zu den Weißblauen Geschichten mit Gustl Bayrhammer. Zu entdecken gibt es vieles. Und seit kurzem gibt es auch eine Möglichkeit, ohne großen Aufwand und ohne viel Recherche individuell die Drehorte besichtigen zu können, die man möchte. Auf der Webseite www.drehorte-muenchen.de bietet ein zugezogener Experte für Münchner Filme und Serien Führungen durch die Stadt an. Dabei zeigt er Ihnen nicht nur die gewünschten Schauplätze, sondern erzählt Ihnen Anekdoten und Geschichten zu den Drehs und den einzelnen Schauspielern. Auch mit Bildmaterial ist er gut versorgt. Auf der Webseite findet man sämtliche Kontaktdaten. Im Rahmen eines fairen Preises hat man die Möglichkeit, München von einer ganz anderen Seite kennen zu lernen und zu seinen Lieblingsfilmen und Lieblingsserien Dinge zu erfahren, die zum Teil bisher weder in Publikationen, noch im Rundfunk erwähnt wurden. (sk) (Forum) mehr...

31.01.2009 - Sonstiges

MTV Networks kooperiert mit WebTV-Anbieter sevenload

MTV Networks (u.a. MTV, Viva, Nick und Comedy Central) und sevenload gaben diese Woche ihre weitreichende Distributionspartnerschaft für Videoinhalte bekannt. Vorerst sind auf dem Webportal eingerichteten Kanal z.B. folgende Sendungen von MTV Networks legal zu sehen: SpongeBob Schwammkopf, Game One, A Shot At Love With Tila Tequila und Punk'd. Beide Seiten versprechen sich viel von dieser Kooperation.

Jürgen Hopfgartner, Vice President Digital Media & Network Development bei MTV Networks Germany, sieht in der Partnerschaft den nächsten Schritt, die junge Zielgruppe auf allen Plattformen mit den Inhalten von MTV Networks zu erreichen. Andreas Heyden, COO von sevenload, sieht den Schritt ähnlich positiv und äußerte sich wie folgt: "Die Partnerschaft mit MTV Networks sowie die erfolgreichen Kooperationen mit weiteren Content Anbietern zeigen eindeutig, dass wir den Weg für das Fernsehen der Zukunft ebnen". In Zukunft ist geplant, das Angebot an Sendungen auf dem Sevenload-Kanal weiter auszubauen. (ms) (Forum) mehr...

30.01.2009 - Sonstiges

Analoge Rundfunksignale werden in den Vereinigten Staaten abgeschaltet

Zwar wollte sich der neue US-Präsident Barack Obama gegen diese Entscheidung stark machen, doch nun ist es doch schon entschlossene Sache: Am 17. Februar werden in den Vereinigten Staaten von Amerika sämtliche analogen Sendesignale abgeschaltet. Darunter fällt natürlich auch das analoge Fernsehen. Obama sieht das Problem in dieser Abschaltung, dass 7,8 Millionen Haushalte in den USA nicht auf digitales Fernsehen vorbereitet sind. Das sind 6,8 Prozent aller US-Fernsehhaushalte. Dies ergibt eine Schätzung des Marktforschungsinstitutes "Nielsen Media Research".

Der US-Präsident wollte die Verschiebung noch bis Juni hinaus zögern, um den restlichen Haushalten noch Zeit zu geben, ihre Fernsehgeräte umzurüsten. Davon seien Kabel- und Satellitenfernsehen aber nicht betroffen. Das Repräsentantenhaus hat aber am Mittwoch die geplante Verschiebung der Analog-Abschaltung überraschend scheitern lassen, was für den neuen Präsidenten natürlich erst einmal ein Rückschlag ist. Somit ist es nun endgültig beschlossen, dass am 17. Februar alle analogen Rundfunksignale in den USA abgeschaltet werden.

In der Bundesrepublik ist die Abschaltung der Rundfunksignale für 2010 geplant. Die komplette EU möchte im Jahr 2012 nachziehen. Im restlichen Europa, in Afrika, Iran und im Nahen Osten findet diese Abschaltung im Jahr 2015 statt. Der Sinn dieser Abschaffung ist es, Kosten zu sparen. Außerdem kann man durch digitale Rundfunksignale Störungen vermeiden und hat eine höhere Übertragungskapazität. Sämtliche neue Fernsehgeräte sind schon auf digitales Fernsehen eingestellt. Herkömmliche Fernseher benötigen ein digitales Empfangsgerät, eine "Set-Top-Box", um nach dieser Umstellung weiterhin funktionieren zu können. (sk) (Forum) mehr...

28.01.2009 - Sonstiges

Keine DSDS-Videos bei YouTube

Natürlich sind die Internet-User nach dem Start der neuen Staffel der RTL-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" wieder sehr gespannt auf die unterhaltsamen Video-Ausschnitte der einzelnen Kandidaten. Damit geneigte User die Videos auch auf der richtigen Webseite anschauen, hat der Kölner Privatsender RTL veranlasst, dass sämtliche Videos von "Deutschland sucht den Superstar" auf der Video-Plattform "YouTube" gelöscht oder gesperrt werden. Statt den Videos bekommt man jetzt den Hinweis "This video is no longer available due to a copyright claim by RTL" zu sehen.

Da RTL selbst Profit aus den Mitschnitten schlagen möchte, sind die Videos ausschließlich über die eigenen Plattformen und Webseiten des Senders wie RTL.de oder Clipfish.de zu sehen. Einige User von YouTube sind aus diesem Grund sehr verärgert. Der Plan, den RTL mit dieser Maßnahme im Sinn hatte, wird dennoch mit Sicherheit voll aufgegangen zu sein. (sk) (Forum) mehr...

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