TV-Szene

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Was passiert hinter den Kulissen? Hier finden Sie sowohl Klatsch und Tratsch, die neusten Pläne der verschiedenen Sender, aber auch Schicksale, Projekte und sonstige Tätigkeiten von Schauspielern und anderen Personen der TV-Branche.

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05.03.2010 - TV-Szene

"Germany's Next Topmodel" startet gut, aber lässt im Vergleich zum Vorjahr Federn

Parallel zur gestrigen Verleihung des begehrten Musikpreises "Echo", startete auf ProSieben die fünfte GNTM-Staffel und konnte wieder gute Werte erreichen. Im Vergleich zu den vergangenen Auftaktsendungen der letzten Jahre handelte es sich bei der diesjährigen Show jedoch um die schwächste: In der relevanten Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen Zuschauern schaffte man es auf einen hervorragenden Marktanteil von 18 Prozent bei 2,32 Millionen Interessierten.

Beim Gesamtpublikum waren es insgesamt 3,04 Millionen Fernsehzuschauer, was einen Verlust von 880.000 Menschen im Vergleich zum Vorjahr ausmacht. Eine ausführliche Kritik zur diesjährigen "Germany's Next Topmodel"-Auftaktsendung finden Sie wie gewohnt in unserer Events-Rubrik. (sk) (Forum) mehr...

05.03.2010 - TV-Szene

"Echo 2010": ARD legt im Vergleich zum letzten Jahr ordentlich zu

Nachdem der letztjährige "Echo", der nach langer Zeit im Jahr 2009 erstmals wieder in er ARD ausgestrahlt wurde, gegen den damaligen Konkurrenten "Deutschland sucht den Superstar" nur schlechte Zuschauerwerte für sich einstreichen konnte, schaffte es die ARD in diesem Jahr wieder ordentlich zulegen. Diesmal ging nicht DSDS, sondern die Auftaktsendung von "Germany's Next Topmodel" auf ProSieben gegen den "Echo" ins Quotenrennen und konnte der Musikgala nur wenig Zuschauer streitig machen.

Mit 1,54 Millionen Leuten in der relevanten Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen schaffte es die ARD im Vergleich zum letzten Jahr immerhin 20.000 Interessenten mehr für sich zu gewinnen. Der Marktanteil beim jungen Publikum lag bei 12,7 Prozent und ist als sehr gut einzustufen. Die Fernsehübertragung des "Echos" schafft es mit diesen Werten zwar nicht an die Quoten anzuschließen, die RTL mit der Übertragung der Show bis ins Jahr 2008 erreichen konnte, dafür war in diesem Jahr eine klare Steigerung möglich und das trotz ernstzunehmender Konkurrenz. Eine Kritik zur gestrigen Übertragung des "Echos" finden Sie wie gewohnt in unserer Events-Rubrik. (sk) (Forum) mehr...

24.02.2010 - TV-Szene

Peter Zwegat: RTL zeigt ein "Raus aus den Schulden"-Spezial

Heute Abend ab 21:15 Uhr wird nicht mehr der Streetworker Thomas Sonnenbug mit seinem Format "Die Ausreiser" bei RTL zu sehen sein, sondern nach einigen Wochen Pause erstmals wieder der Schuldnerberater Peter Zwegat mit einem "Raus aus den Schulden"-Spezial. Die Sonderausgabe der beliebten Reihe versucht diesmal die Gründe der Verschuldung in der Bundesrepublik Deutschland näher zu durchleuchten.

Peter Zwegat und sein Team haben nach den Ursachen für die Überschuldung in vielen Haushalten gesucht und zeigen den Zuschauern, wie die Verschuldung in der Bundesrepublik geographisch und demographisch verteilt ist und wo sich die Lage bessert bzw. in welchen Gegenden es sogenannte Schulden-Brennpunkte gibt. An den Beispiel dreier Familien versucht Peter Zwegat die Problematik der Überschuldung den Zuschauern näher zu bringen. Ab Mittwoch, den 3. Januar gibt es dann wieder die gewohnten Folgen von "Raus aus den Schulden" um 21:15 Uhr auf RTL. (sk) (Forum) mehr...

07.02.2010 - TV-Szene

Weitere Einzelheiten über Sport1

Vor kurzem wurde bekannt gegeben, dass sich das DSF nach über 17 Jahren am 11. April in Sport1 umbenennen wird und damit auch seine Programmstruktur verändern möchte. In einem Interview mit dem Medienmagazin dwdl.de hat der Programmchef Zeljko Karajica nun weitere Einzelheiten über die geplanten Programminhalte mitgeteilt. So soll der Anteil am Live-Sport um mehr als 10% erhöht werden und außerdem etwa 20 neue Eigenproduktionen ins Programm aufgenommen werden. Die Berichterstattung soll aktueller werden, weshalb man auch häufiger Sondersendungen zu aktuellen Sportereignissen zeigen möchte. Die Berichterstattung über Live-Ereignisse soll ebenfalls ausgedehnt werden. Darüber hinaus möchte man nicht nur auf den klassischen Übertragungsweg Fernsehen setzen, sondern auch Sportereignisse im Internet anbieten.

Das bisherige Motto "Mittendrin statt nur dabei" wird mit der Umbenennung konsequenterweise aufgegeben. Keine eindeutige Aussagen machte Karajica hingegen dazu, ob die Call-In-Schiene und die "Sexy Sport Clips" endgültig aus dem Programm verbannt werden sollen. Lediglich die Kernzeit zwischen 17 Uhr und Mitternacht soll frei von Call-In bleiben. Ebenfalls keine klare Aussage machte er dazu, ob und wann Sport1 auch in HDTV ausstrahlen wird. (jh) (Forum) mehr...

03.02.2010 - TV-Szene

Aus DSF wird Sport1

Am 1. Januar 1993 wurde aus dem ehemaligen Tele 5 das Deutsche Sportfernsehen, kurz DSF. Nach über 17 Jahren wird der erste private Sportkanal Deutschlands nicht nur seinen Namen, sondern auch sein Programmkonzept ändern. Am 11. April wird das DSF den neuen Namen "Sport1 – Das Sportfernsehen" tragen. Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde nicht nur das neue Logo, sondern auch Einzelheiten zu den geplanten Programminhalten vorgestellt.

Schon Ende des vergangenen Jahres wurde bekannt gegeben, dass das DSF im Zuge seiner Umbenennung auch sein Image verbessern und der Bezeichnung Sportfernsehen mehr gerecht werden möchte. So soll die nächtliche Erotik-Call-In-Schiene aus dem Programm verbannt werden. Dafür sollen neue Dokumentations- und Unterhaltungsformate aus dem Sportbereich hinzukommen.

Nun wurde außerdem bekannt, dass sich Sport1 die Übertragungsrechte an der im Mai in Deutschland stattfindenden Eishockey-WM gesichert hat, dazu gehört auch die Ausstrahlung des Eröffnungsspiels in der Arena auf Schalke. Die Leichtathletik-Veranstaltungen der IAAF Diamond League werden ebenfalls von Sport1 ausgestrahlt. (jh) (Forum) mehr...

01.02.2010 - TV-Szene

Super Bowl XLIV: CBS lehnt schwules Dating-Portal ab

Kommenden Sonntag überträgt die ARD das größte Einzelsportereignis des Jahres. Der Super Bowl XLIV ist das Endspiel um die Meisterschaftstrophäe, welches dieses Jahr zwischen den New Orleans Saints und den Indianapolis Colts ausgetragen wird. Wieder einmal wurde im Vorfeld der Veranstaltung viel über die amerikanischen Werbepreise berichtet.

So wird beispielsweise ein 30-sekündiger Werbespot rund 3,0 Millionen US-Dollar kosten. Im prüden Amerika sorgte auch das homosexuelle Dating-Portal ManCrunch.com für Aufsehen. Dieses wollte wie zahlreiche andere Firmen Werbezeiten während des Sport-Events kaufen, wurde aber mit der Begründung seitens des Networks CBS abgelehnt, dass der Werbespot den Ansprüchen nicht genüge. Einen ausführlichen Bericht zum Super Bowl XLIV finden Sie nach Spielende in unserer Events-Rubrik. (dl) (Forum) mehr...

29.01.2010 - TV-Szene

RTL-Chef fordert Gema-Beteiligung für Privatsender

Die Gema erhält jährlich zwischen 200 und 300 Euro von den Herstellern von Festplattenrecordern, Computern und CD-Rohlingen. Dieser Betrag gilt als Urheberrechtsabgabe. Da die Geräte und Rohlinge auch für die Aufzeichnung privater Fernsehsender genutzt werden können, möchten diese nun auch davon profitieren. Zeiler, der Chef der RTL-Group, verlangte auf einem Symposium der VG Media und eines Privatsenderverbands, dass die privaten Fernsehsender künftig an dieser Gema-Abgabe beteiligt werden. Dabei stieß er bei Justizministerin Sabine Leutheuser-Schnarrenberger auf offene Ohren, dennoch müssen die Privaten wohl noch eine Weile auf zusätzliche Einnahmen warten. Zum einen erfordert die Neuregelung eine Gesetzesänderung, zum anderen müssen erst Regelungen getroffen werden, die auch von den anderen Gema-Mitgliedern akzeptiert werden können. Das kann mitunter einige Jahre dauern.

Ein weiterer Streitpunkt sind die Verpflichtungen für Privatsender, ausreichend Nachrichten zu zeigen. Derzeit wird überlegt, diese Pflicht noch weiter auszuweiten, was die Privaten jedoch ablehnen, da dies einen Eingriff in die Programmgestaltung darstellt. Außerdem ist man sich weiterhin uneinig darüber, inwieweit die öffentlich-rechtlichen Hauptsender ARD und ZDF Werbung ausstrahlen dürfen. Zum Teil wurden schon Forderungen nach einem Werbeverbot laut, wie es in Spanien und teilweise auch in Frankreich der Fall ist. Damit ist in näherer Zukunft allerdings nicht zu rechnen. (ck) (Forum) mehr...

22.01.2010 - TV-Szene

ORF 1 soll jünger und regionaler werden

Der 35-köpfige Publikumsrat des ORF, bestehend aus Vertretern gesellschaftlich relevanter Gruppen, fordert eine inhaltliche Weiterentwicklung von ORF 1. So möchte der Rat mehr Formate für jüngere Fernsehzuschauer, speziell Servicesendungen zu Themen wie Arbeit, Bildung oder Fitness, im Programm haben. Darüber hinaus soll auch der regionale Bezug gestärkt werden. Weiterhin wird ein Ausbau der Eigenproduktionen aus Österreich gefordert, ebenso neue Talkformate.

ORF 1 hat außerdem am 22. Januar ein Jubiläum zu begehen. An diesem Tag wird die 7-minütige Nachrichtensendung "ZiB 20" zum 1000. Mal ausgestrahlt. Die 20-Uhr-Ausgabe der "Zeit im Bild" richtet sich vor allem an ein jüngeres Publikum. (jh) (Forum) mehr...

10.01.2010 - TV-Szene

Einsfestival will jünger werden?

Das ZDF hat vor einigen Wochen den Spartensender ZDFdokukanal in ZDFneo, ein Vollprogramm, das vor allem ein jüngeres Publikum ansprechen möchte, umgewandelt. Über einen ähnlichen Schritt denkt man nun auch bei der ARD nach. Das meldet das Nachrichtenmagazin Focus, das sich auf ein internes Papier der ARD-Gremienvorsitzenden vom Dezember letzten Jahres beruft. Die WDR-Intendantin Monika Piel bestätigte, dass Überlegungen über eine entsprechende Neupositionierung des Senders Einsfestival angestellt würden. Allerdings sei die Finanzierung dieses Projekt zur Zeit noch mehr als unsicher.

Darüber hinaus ist auch für Das Erste und die Dritten eine verstärkte Ausrichtung auf jüngere Zuschauer vorgesehen. So kündigte beispielweise schon vergangenen Sommer der SWR-Intendant Peter Boudgoust eine Verjüngung des Programms des SWR Fernsehens an. (jh) (Forum) mehr...

06.01.2010 - TV-Szene

Zwei Sender weniger auf der Plattform von Sky

Über die Plattform des Bezahlfernsehanbieters Sky werden ab dem 7. Januar zwei Sender weniger angeboten. Zum einen wird der Entertainment-Kanal e.clips nicht mehr über Sky verbreitet. Dieser hatte bereits im Dezember Insolvenz beantragt. Ob der Sender über andere Plattformen weitersenden wird, ist derzeit nicht bekannt.

Auch der 2005 gestartete Spartenkanal Focus Gesundheit wird dann nicht mehr Bestandteil der Sky-Pakete sein. Dafür wird der Gesundheitskanal ab dem 1. Februar im Angebot des Pay-TV-Anbieters KabelKiosk zu finden sein, der allerdings erheblich weniger Fernsehhaushalte erreicht als Sky. (jh) (Forum) mehr...

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