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Datum: 01.03.2010 | Kategorie: Sport

Am gestrigen Sonntag gingen pünktlich um 19 Uhr Ortszeit in Kanada die Olympischen Winterspiele 2010 zu Ende. Das Eishockeyfinale zwischen den Vereinigten Staaten und Kanada war der letzte Wettkampf in der diesjährigen Winterolympiade. Während das Event in Nordamerika zum regelrechten Straßenfeger wurde, war das Zuschauerinteresse in der Bundesrepublik eher zurückhaltend. Mit durchschnittlich 4,04 Millionen Zuschauern bei einem Marktanteil von 15,1 Prozent beim Gesamtpublikum waren die Zahlen zwar gut, aber im Vergleich zu anderen olympischen Disziplinen, die im Fernsehen übertragen wurden, waren es gestern die deutlich schlechteren Zahlen.
Alles in allem können die Öffentlich-Rechtlichen Fernsehanstalten mit den Quoten bei dieser Olympiade sehr zufrieden sein. Während RTL als führender Privatsender im Februar durchschnittlich 12,8 Prozent Marktanteil für sich beanspruchen durfte, kam die ARD auf 14 Prozent und das Zweite Deutsche Fernsehen auf 13,8 Prozent. Somit entwickelte sich Vancouver 2010 in der Bundesrepublik Deutschland zu einem wahren Zuschauermagneten. Die bundesdeutschen Athleten gaben den Deutschen aber auch allen Grund dazu: Mit zehnmal Gold, dreizehnmal Silber und siebenmal Bronze schafften sie es auf den zweiten Platz des Medaillenspiegels. Die Schweiz schaffte es auf Platz sechs (6/0/3), Österreich auf Platz neun (4/6/6), dicht gefolgt von der Niederlande (4/1/3). Auf Platz eins schaffte es Kanda mit vierzehnmal Gold, siebenmal Silber und fünfmal Bronze. (sk)