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Datum: 20.10.2009 | Kategorie: Leute

© WDR
Matthias Schweighöfer sorgt in Hollywood für Furore. Und das allein durchs Mund-auf-machen, oder auch genannt: Indiskretion. Als er in einem Interview bekannt gab, dass er sich ebenfalls für eine Rolle in dem neuen Film "Thor" beworben hätte, ergänzte er beiläufig, dass er sich freuen würde, wenn er die Chance bekäme, Seite an Seite mit Robert De Niro und Jude Law agieren zu dürfen. Die beiden hätten ihre Rollen bereits fest, wie man ihm beim Casting erzählt hätte. Wobei diese kleine Nebensächlichkeit über die Superstars für Filmfans und sonstige Beteiligten naturgemäß weitaus interessanter ist als die Darsteller-Ziele eines Hollywood-Neulings. Was nachvollziehbar ist, denn immerhin sind bisher nur recht unbekannte Namen im Zusammenhang mit Kenneth Branaghs geplanter Comic-Verfilmung genannt worden: Chris Hemsworth soll als Titelheld seinem Erzfeind Loki, gespielt von Tom Hiddleston, zeigen, wo der Hammer hängt. Der Bekanntheitsgrad dieser beiden Namen hat mit dem Wort Zugkraft noch recht wenig zu tun, selbst Natalie Portman als Thors menschliche Geliebte wird noch nicht die nötige Starpower für dieses Großprojekt aufbringen können. Da müssen schon ganz andere Lokomotiven angespannt werden.
Doch wie gut, dass Branagh noch mit alten Verbindungen zu De Niro und Law aufwarten kann. Diese beiden dürften wirklich ausreichend sein, um genug Zuschauer in den Film locken zu können, damit sich das Projekt auch als lohnend erweist. Ob Matthias Schweighöfer sich in Hollywoods Großproduktionen wie diesem eben genannten Marvel-Universum wiederfinden wird, ist noch unsicher. Klar ist, dass dazu nicht nur Fähigkeiten zur Darstellung, sondern gelegentlich auch die zur Verschwiegenheit nötig sind. Selbst wenn man als Jungstar glaubt, vor Stolz platzen zu müssen, weil man immerhin schon für den gleichen Film gecastet wurde wie gewisse Superstars. Hoffentlich hat er sich jetzt nicht selbst aus dem Film "herausgeredet"... (gh)