Madagascar 2

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Datum: 02.01.2009 | VÖ: 04.12.2008 | Herausgeber: DreamWorks | Kategorie: Film

Seit dem ersten vollständig animierten Kinofilm, der im Jahre 1995 unter dem Namen "Toy Story" in die Kinos kam, sind Animationsfilme kaum noch aus der heutigen Filmlandschaft wegzudenken. Dieses noch junge Filmgenre zieht Woche für Woche eine große Anzahl an Zuschauern in die Kinos. Die Kernzielgruppe besteht hierbei natürlich zum Großteil aus Familien und jungen Menschen. Die Disney Studios, die im vergangenen Jahrhundert regelmäßig groß-angelegte Zeichentrickfilme in die Kinos brachten, haben sich mittlerweile komplett dem Animationsfilm zugewandt und konnten sich ohne Probleme schon sehr früh als König der Animationsfilm-Studios behaupten. Den Konkurrenten Pixar konnte Disney sehr schnell schlucken, übrig geblieben ist Dreamworks, die sich mit eher leichter Kost in Form von Filmen wie "Shrek" oder "Madagascar" gut behaupten können gegen den traditionsreichen Mitbewerber.

Der neuste Wurf der Dreamworks-Studios heißt "Madagascar 2" und erzählt die Geschichte des ersten Teils weiter, der vor drei Jahren sehr erfolgreich in den Kinos lief. Im ersten Teil brechen die vier New Yorker Zootiere Marty, Alex, Melman und Gloria mit Hilfe dreier Pinguine aus dem Central Park Zoo aus, um in Freiheit zu leben. Nach einer turbulenten Reise landen sie in Madagaskar und müssen feststellen, dass das Leben in Freiheit auch seine Nachteile hat. Im zweiten Teil bekommen die Tiere die Möglichkeit, von der Insel weg zu kommen. Der etwas verrückte Lemuren-König Julian schenkt seinen Gästen ein schrottreifes Flugzeug, das von den Pinkuinen wieder mehr oder weniger flugfähig gemacht wird. Das Ziel ist New York. Doch schon in Afrika stürzt das Flugzeug ab und die Tiere landen mitten in einem Reservat. Dort werden sie mit ihrer Herkunft konfrontiert und haben so manche Probleme zu lösen.

"Madagascar 2" kann in vieler Hinsicht überzeugen und legt im Vergleich zu seinem Vorgänger noch um einige positive Faktoren zu. So hat man beispielsweise auf Musical-Szenen verzichtet und setzt verstärkt auf vorhandene Musiktitel, die passend in den Film integriert werden. Die Charaktere ist wieder komplett vorhanden und Figuren, die im ersten Teil schon beliebt waren und kleine Rollen inne hatten, hat man auch diesmal wieder berücksichtigt. Allen voran muss man hierbei König Julius und seinen Gehilfen nennen. Hinzu kommen die Pinkuine, die in der deutschen Version von den "Fantastischen Vier" gesprochen werden. Auch die schlagfertige Oma ist im zweiten Madagascar-Film wieder zu sehen. Neu sind die Affen, die in diesem Film als Gehilfen der Pinguine zum Zuge kommen.

Die Animationen können diesmal wieder voll überzeugen und sind noch ein bisschen besser gelungen als im ersten Teil. Nicht nur die einzelnen Figuren, sondern vor allem die Animation der großartigen afrikanischen Landschaft können gerade auf der großen Kinoleinwand für einen angenehmen Augenschmaus sorgen. Die Geschichte selbst ist vor allem auf das jüngere Publikum zugeschnitten, kann aber auch den großen Gefallen. Die Figuren durchleben allesamt einen Entwicklungsprozess und lernen in diesem Film wie wichtig Familie, Herkunft, aber auch Einzigartigkeit ist. Das Ende ist spannend und ereignisreich inszeniert und lässt auch genug Platz für eine weitere Fortsetzung. Kurzum, ein Spaß für die ganze Familie! (sk)

Wertung: 7 von 10 Punkten (7 von 10 Punkten)

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