Dorian Hunter - Dämonenkiller - Folge 14: Jagd nach Paris

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Datum: 09.06.2011 | VÖ: 20.05.2011 | Herausgeber: Folgenreich | Kategorie: Hörspiel

Erneut ist Dorian Hunter, der abtrünnige Sohn des Höllenfürsten Asmodi, auf der Jagd nach den Mitgliedern der Schwarzen Familie. Diesmal verfolgt er seinen Bruder, den Vampir Frederic de Buer, der der vorangegangen "Wolfshochzeit" entfliehen konnte. De Buer entert den Eurostar-Zug, der Ashfort und Calais den Eurotunnel unter dem Meeresspiegel passiert. Gegen den Willen seiner Vorgesetzten beim Secret Service erreicht Dorian Hunter ebenfalls in letzter Minute den Zug. Doch längst hat sich der Vampir De Buer beim Zugführer einen kleinen Imbiss gegönnt und die Kontrolle über den Zug übernommen. Zum Glück erhält Dorian Unterstützung von einem Passagier, dem Franzosen Armand Melville. Allerdings weigern sich Chief Sullivan und die Männer vom Secret Service beharrlich, Dorians Alleingang zu unterstützen und setzen alle Hebel in Bewegung, um den Zug zu stoppen. Schließlich hält der Zug mitten im Tunnel an, und von beiden Enden nähern sich Polizisten dem Zug. Und der gestellte Vampir stellt Dorian vor eine schwere Wahl: De Buer würde Dorian im Tausch gegen sein Leben den derzeitigen Aufenthaltsort Asmodis verraten

Wo der Vorgänger teilweise etwas zu durchschnittlich für die ansonsten (auch von mir) hochgelobte Serie war, trifft die "Jagd nach Paris" wieder voll ins Schwarze. Mit seiner gekonnten Inszenierung und der stets makellosen Produktion erreicht die Serie langsam ein atemberaubend hohes Niveau, ohne jedoch anstrengend zu werden. Besonders muss ich an dieser Folge die Geräuschkulisse loben, die die Zugfahrt und die anschließende Jagd durch den Tunnel perfekt untermalen. Sehr interessant ist auch, dass die Musik in weiten Teilen wie das Stampfen und Rattern eines Zuges arrangiert ist. Da werden durchaus Erinnerungen an das Stück "Bionic Train" von Sound-Magier Chris Hülsbeck wach.

Ein wenig ungewöhnlich, aber keinesfalls negativ, für die preisgekrönte Mystery-Serie ist diesmal die Fokussierung auf einen überschaubaren Handlungsort und eine relativ knappe Zeitspanne, in der die Folge spielt. Das Passieren des Tunnels dauert im Normalfall gut eine halbe Stunde. Erwähnenswert ist auch der diesmalige Gast: Oliver Kalkofe, der in einigen Episoden schon Cameo-Auftritte innehatte, gibt den etwas tollpatschigen Franzosen Armand Melville, ohne ihn jedoch aufgrund seines Akzents ins Lächerliche zu ziehen. Die Leistungen der anderen Sprecher sind auf gewohnt hohem Niveau, es macht einfach Spaß, sich diese Folge anzuhören, auch wenn die Sullivan-Szenen einige Längen aufweisen. (fk)

Wertung: 9 von 10 Punkten (9 von 10 Punkten)

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