Rundfunkgebühren zahlen?

  • Ich bin dir gar nicht mal böse, aber deine Intervention habe ich irgendwie nicht so ganz verstanden. Ich kann's aber ertragen, manchmal muss es vielleicht auch raus. :)

    Alles klar. :)

    "Alkohol in Maßen genossen, schadet auch in größeren Mengen nicht"


    Anderl Heckmair (1906-2005), deutscher Bergführer und Alpinist

  • Nahezu alle Menschen möchten in Frieden leben. Das Kollektiv würde sich unabhängige Sicherheitsstrukturen aufbauen, die die wenigen Menschen, die Mord, Totschlag und Raub verüben in ihre Grenzen weisen. Das würde im Rahmen eines freien Marktes effektiv funktionieren. Freie Gerichte würden andere Streitigkeiten klären. Ebenfalls im Rahmen eines freien Marktes. Wer sich bestechen lässt oder immer wieder ungerecht urteilt, wird schnell keine Chance mehr auf dem Markt haben, weil sich Leute, die Verträge miteinander schließen (in denen auch die Gerichte abgeklärt werden), andere Gerichte aussuchen. Schließlich hat jeder Interesse daran, dass ein Streit gerecht geklärt wird. Korruption gibt es nicht mehr, weil Korruption nur funktioniert, wenn es Machtstrukturen gibt. Monopole wird es nicht mehr geben. Denn in einem freien Markt kann niemanden verboten werden, konkurrenzbebtriebe zu eröffnen. Ein starker Marktteilnehmer kann natürlich reihenweise Konkurrenz aufkaufen, aber so entstehen immer wieder neue Lücken für neue Marktteilnehmer in dieser Branche. Denn der Marktführer kann aufkaufen, aber niemanden verbieten, neu zu gründen. Und wie wir gerade in der modernen Welt immer wieder sehen, werden große Betriebe träge und genügsam, während Neueinsteiger innovativ und engagiert sind.

    War sonst noch was? Ne, ich bin auf alle Aspekte eingegangen.


    Aktuell ist es jedenfalls so, dass alle großen Probleme, an die wir knabbern müssen, und extrem viele der kleinen Probleme, vom Staat bzw. von Staaten bzw. von Menschen die Macht ausüben und (fast immer) ihre Macht auch ausnutzen (Korporatismus) erst erschaffen wurden. Würde alles Privatpersonen gehören und wäre jeder sein eigener Staat, dann hätten wir zwar keine Welt ohne Probleme, aber eine Welt die gerecht ist, die nachhaltig ist und die viele viele große Probleme (Krieg, Umweltverschmutzung, und so manche ideologischen Hirngespingste und Lügen) gar nicht hätte.

    "Es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen."


    Konfizius

  • Auf mich wirkt das sehr naiv.


    Monopole wird es nicht mehr geben. Denn in einem freien Markt kann niemanden verboten werden, konkurrenzbebtriebe zu eröffnen. Ein starker Marktteilnehmer kann natürlich reihenweise Konkurrenz aufkaufen, aber so entstehen immer wieder neue Lücken für neue Marktteilnehmer in dieser Branche. Denn der Marktführer kann aufkaufen, aber niemanden verbieten, neu zu gründen. Und wie wir gerade in der modernen Welt immer wieder sehen, werden große Betriebe träge und genügsam, während Neueinsteiger innovativ und engagiert sind.

    Die Wahrheit ist: Wenn jemand fast 100% des Marktes beherrscht, wird es keine Firmenneugründungen geben, denn mehr als 100% des Kuchens kannst du nicht verteilen.


    Und diese Monopolisten würden neue Marktstrukturen und neue Korruption schaffen, nur mit dem Unterschied, dass kein Staat das mehr reguliert.


    Deine Idee basiert darauf, dass jeder Mensch seine Verantwortung kennt, dass jeder weiß, was er zu tun hat und wie er es zu tun hat, dass jeder seine Fehler selbst erkennt und korrigiert und das keiner dem anderen etwas neidet. Und so ist der Mensch nicht. Im Kleinen geht das. Deine Kinder könnten sich vielleicht sogar ohne Eltern erziehen, und ihr bräuchtet nur für die Verpflegung zu sorgen. Aber in einer großen Gesellschaft, wo kaum einer den anderen kennt, ist das unmöglich. Kriege gab es schon, bevor es Staaten gab. Die Menschen müssten erst einmal lernen, richtig zu streiten. Das können sie nicht.

    "Dass das, meine Damen und Herren, sehr schwer wird, je länger der Weg dauert, und je weniger von denen noch etwas mitwirken dürfen, die das von Anfang an begriffen haben, dass wir, um vieles gutzumachen, was früher war und woran wir manches falsch gemacht haben, nicht wieder kommen zu lassen, ist mir klar, denn dumm bin ich nicht."


    Herbert Wehner

  • Ohne Staat gibt es keine Monopolisten und auch keine Korruption. Monopole sind nur durch staatliche Einflussnahme möglich. Korruption ist nur möglich, wo es die Möglichkeit gibt Macht über andere auszuüben. Ohne Staat gibt es kein Amt das man missbrauche kann. Ohne Staat sind das freie Geschäfte zwischen freien Vertragsparnern. Aber wo kein dritter zu etwas gewzungen werden kann, ist es keine Korruption mehr. Hier wäre jeder für sich verantwortlich. Kaufen kann sich jeder lassen wenn er es möchte.


    Niemand kann in einem freien Markt 100% des Marktes beherrschen.


    Natürlich würde es Neid weiterhin geben. Die Menschen würden sich so akzeptieren wie die Menschen sind. Und man würde nicht 3. unbeteiligte zu etwas zwingen wollen, wie es in diesem Staat z.B. DAUERND geschieht. Denn diese Macht hat niemand, die steht niemanden zu.


    Kriege sind nur möglich wo Machtausübung, also Staaten möglich sind. Ohne Staat keine Kriege, zumindest keine in dieser Form. Alles großen Kriege wurden von Machtapparaten aus geführt. Menschen werden von Staaten gegeneinander aufgehetzt. Diese Staaten werden durch Lobbyisten beeinflusst. Das alles fällt weg, wenn es keine Staaten geben würde.

    "Es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen."


    Konfizius

  • Würden in Deutschland die Zwangsgebühren für den Öffentlichen Rundfunk abgeschafft, hätte jeder Haushalt dadurch eine Ersparnis von etwa 220 Euro im Jahr. Und angesichts der gestiegenen Belastungen der Bürger sind Entlastungen dringend nötig!

    Frankreich und England haben dies vorgemacht - der Bürger sollte dementsprechend Druck machen, daß dieses auch hier geschieht

    Ich weiß nicht, wie es anderen geht, aber ich habe die Erfahrung gemacht, daß außer den Linken nur noch diejenigen für den Staatsfunk sind, die von der Gebühr befreit sind.

    Außerdem: Wohin die Gebührenerhöhungen führen, ist im Falle Schlesinger zu sehen. Die ehemalige linke Panorama-Moderatorin ist da vermutlich nur der Tropfen auf den heißen Stein.

    Es werden noch mehrere Aufdeckungen folgen

    „Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, mußt du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst.“


    (Voltaire)

  • Ohne Staat sind das freie Geschäfte zwischen freien Vertragsparnern. Aber wo kein dritter zu etwas gewzungen werden kann, ist es keine Korruption mehr.

    Das ist ein schwerer Irrtum. Wer Eigentümer von Bodenschätzen wie z.B. seltene Erden sind, kann den Preis auch ohne Staat so hoch ansetzen, wie er will. Seltene Erden sind, wie der Name schon sagt, eher selten. Die meisten Vorkommen gehören China. Gäbe es China nicht, würde es halt Privatpersonen gehören. Die könnten aber trotzdem ein Kartell bieten, um möglichst teuer zu verkaufen. Nenne mir nur einen Grund, warum sie es nicht tun sollten. Nur weil es keinen Staat mehr gibt, dürfte kein Grund sein.


    Andererseits: Welches Geld denn? Wer druckt es? Wer darf es drucken? Jeder so viel, wie er braucht? Das würde dann trotzdem nicht reichen.

    "Dass das, meine Damen und Herren, sehr schwer wird, je länger der Weg dauert, und je weniger von denen noch etwas mitwirken dürfen, die das von Anfang an begriffen haben, dass wir, um vieles gutzumachen, was früher war und woran wir manches falsch gemacht haben, nicht wieder kommen zu lassen, ist mir klar, denn dumm bin ich nicht."


    Herbert Wehner

  • Andererseits: Welches Geld denn? Wer druckt es? Wer darf es drucken? Jeder so viel, wie er braucht? Das würde dann trotzdem nicht reichen.

    Das Drucken von Wertlosen Geld ist ja genau das was in den hiesigen Systemen im großen Maße geschieht. Wenn es freies Geld gibt, können verschiedene Systeme gestaltet werden. Im Grunde kann jeder eigene Ideen einbringen oder gar ein eigenes Geld kreieren. Das was funktioniert, wird sich durchsetzen. Ohne dabei eine Monopolstellung zu bekommen, weil es gleichzeitig weiterhin genug andere Varianten gibt.

    Das ist ein schwerer Irrtum. Wer Eigentümer von Bodenschätzen wie z.B. seltene Erden sind, kann den Preis auch ohne Staat so hoch ansetzen, wie er will. Seltene Erden sind, wie der Name schon sagt, eher selten. Die meisten Vorkommen gehören China. Gäbe es China nicht, würde es halt Privatpersonen gehören. Die könnten aber trotzdem ein Kartell bieten, um möglichst teuer zu verkaufen. Nenne mir nur einen Grund, warum sie es nicht tun sollten. Nur weil es keinen Staat mehr gibt, dürfte kein Grund sein.

    Das ist ein schwerer Irrtum. Bodenschätze und andere Dinge wie seltene Erden gibt es weltweit. Wer drauf sitzen bleiben will, kann dies tun, es wird immer Anbieter geben, die es zum Verkauf anbieten. Und der Preis wird dann der Markt bestimmen. Wer es zu hoch ansetzt, wird es halt nicht los werden. Was sehr selten ist, wird auch sehr teuer sein, aber die Menschen werden durch Innovation und durch Freiheit (keine bis zu 70% Steuern und Abgaben) genug Mittel frei haben, um alles haben zu können, was man benötigt. Und was selten ist, dafür muss eben mehr gezahlt werden. Da es aber keine globale Geopolitik mehr geben kann, wie es hier seit 120 Jahren auf perverser Art und Weise geschieht, wird es nicht mehr so etwas geben wie das, was nun dafür sorgt, dass Gas oder Treibstoff so teuer wird. Im Gegenteil. Freiheit und Innovation sorgt auch für Fortschritt und für alternative Energieentwicklungen und vieles mehr.

    "Es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen."


    Konfizius

  • Das Drucken von Wertlosen Geld ist ja genau das was in den hiesigen Systemen im großen Maße geschieht. Wenn es freies Geld gibt, können verschiedene Systeme gestaltet werden. Im Grunde kann jeder eigene Ideen einbringen oder gar ein eigenes Geld kreieren.

    Nein, kann er nicht. Geld muss immer einen Gegenwert haben, darum kann es nicht jeder drucken, wie er will. Wenn es keine Staaten gäbe, bräuchten wir zumindest Personenkörperschaften, die dafür sorgen, dass nicht jeder Geld druckt, wie er will. Warum ist denn der Euro oder auch der Dollar vergleichsweise stark? Weil auch eine starke Wirtschaft dahintersteht. Ich weiß nicht, ob das auch ohne Staat geht, ohne Regulierungen ginge das jedenfalls nicht. Alles andere wäre utopisch.


    Man kann im übrigen auch im Staatenverbund einiges ändern. So ist in China der Anteil der weltweiten Produktion an seltenen Erden von 97,5% auf 71% zurückgegangen. Die größte Lagerstätte gibt es übrigens in Nordkorea.

    "Dass das, meine Damen und Herren, sehr schwer wird, je länger der Weg dauert, und je weniger von denen noch etwas mitwirken dürfen, die das von Anfang an begriffen haben, dass wir, um vieles gutzumachen, was früher war und woran wir manches falsch gemacht haben, nicht wieder kommen zu lassen, ist mir klar, denn dumm bin ich nicht."


    Herbert Wehner

  • Nein, kann er nicht. Geld muss immer einen Gegenwert haben, darum kann es nicht jeder drucken, wie er will.

    Haha erzähl das mal den Zentralbanken :-D :-D Der war wirklich gut.

    Wenn es keine Staaten gäbe, bräuchten wir zumindest Personenkörperschaften, die dafür sorgen, dass nicht jeder Geld druckt, wie er will.

    Das ist doch quatsch. Jeder könnte in einer freien Gesellschaft Geld drucken wie er mag. Die Frage ist, welche Idee/welches individuelles Prinzip (wie bei Kryptowährungen z.B.) dahinter steckt und ob es die Menschen akzeptieren und nutzen.

    Aber natürlich bringt unsere Diskussion nichts, denn ich glaube mit Dir den größten Etatisten vor mir zu haben, den ich kenne. Leider trifft dieser Etatismus auf fast alle Menschen zu, was aber an der entsprechenden Beeinflussung (man kann fast sagen "Gehirnwäsche") liegt, die wir alle tagtäglich unterlegen sind.

    "Es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen."


    Konfizius

  • Die Menschen müssten erst einmal lernen, richtig zu streiten. Das können sie nicht.

    Sehr weise Wort,e für jemanden der wegen minder schweren Forumsstreitigkeiten, Aufgrund unterschiedlicher Meinungen, gleich mit Verklagen wegen Stalkings droht. :whistling: ;)


    Und wieder raus aus eurer Diskussion. :saint:

    "Wenn Ihr Eure Augen nicht gebraucht um zu sehen, dann werdet Ihr sie brauchen um zu weinen".


    "Mit dummen Menschen zu streiten, ist wie mit einer Taube Schach zu spielen. Egal, wie gut du Schach spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen".

    Edited once, last by Nachtgiger ().

  • Sehr weise Wort,e für jemanden der wegen minder schweren Forumsstreitigkeiten, Aufgrund unterschiedlicher Meinungen, gleich mit Verklagen wegen Stalkings droht. :whistling: ;)


    Und wieder raus aus eurer Diskussion. :saint:

    Du weißt aber schon, an wen das alles gerichtet ist, oder? Und ich weiß gottseidank nicht, ob das ständige Nachtragen nicht auch eine Form des Stalkings im strafrechtlichen Sinne ist.



    Haha erzähl das mal den Zentralbanken :-D :-D Der war wirklich gut.

    Tja, wenn man keine Argumente mehr hat, kann man das natürlich ins Lächerliche ziehen.


    Quote

    Das ist doch quatsch. Jeder könnte in einer freien Gesellschaft Geld drucken wie er mag. Die Frage ist, welche Idee/welches individuelles Prinzip (wie bei Kryptowährungen z.B.) dahinter steckt und ob es die Menschen akzeptieren und nutzen.

    Das ist ein Gesetz der Wirtschaft, kein juristisches. Der Bitcoin hat seit Jahresbeginn 44,27% (oder 18.584,64 €) an Wert verloren. Auch er ist den Gesetzen des Marktes unterworfen. Ob er innerhalb oder außerhalb der Staatengemeinschaft gehandelt wird, ist egal.


    Quote

    Aber natürlich bringt unsere Diskussion nichts, denn ich glaube mit Dir den größten Etatisten vor mir zu haben, den ich kenne. Leider trifft dieser Etatismus auf fast alle Menschen zu, was aber an der entsprechenden Beeinflussung (man kann fast sagen "Gehirnwäsche") liegt, die wir alle tagtäglich unterlegen sind.

    Also, für den Wirtschaftsnobelpreis würde ich dich nicht nominieren. ;)

    "Dass das, meine Damen und Herren, sehr schwer wird, je länger der Weg dauert, und je weniger von denen noch etwas mitwirken dürfen, die das von Anfang an begriffen haben, dass wir, um vieles gutzumachen, was früher war und woran wir manches falsch gemacht haben, nicht wieder kommen zu lassen, ist mir klar, denn dumm bin ich nicht."


    Herbert Wehner

  • Quote

    Du weißt aber schon, an wen das alles gerichtet ist, oder? Und ich weiß gottseidank nicht, ob das ständige Nachtragen nicht auch eine Form des Stalkings im strafrechtlichen Sinne ist.

    Ich hoffe doch sehr, daß du mich jetzt nicht anzeigst im Sinne dessen, was ich über Schlesinger in der Politik-Rubrik eingestellt habe

    „Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, mußt du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst.“


    (Voltaire)

  • Ich hoffe doch sehr, daß du mich jetzt nicht anzeigst im Sinne dessen, was ich über Schlesinger in der Politik-Rubrik eingestellt habe

    Vielleicht...

    "Dass das, meine Damen und Herren, sehr schwer wird, je länger der Weg dauert, und je weniger von denen noch etwas mitwirken dürfen, die das von Anfang an begriffen haben, dass wir, um vieles gutzumachen, was früher war und woran wir manches falsch gemacht haben, nicht wieder kommen zu lassen, ist mir klar, denn dumm bin ich nicht."


    Herbert Wehner

  • Tja, wenn man keine Argumente mehr hat, kann man das natürlich ins Lächerliche ziehen.

    Tja, wenn man keine Argumente mehr hat, lenkt man vom Thema ab? Das Geld das wir nutzen ist schon ewig nicht mehr goldgedeckt.


    Das ist ein Gesetz der Wirtschaft, kein juristisches. Der Bitcoin hat seit Jahresbeginn 44,27% (oder 18.584,64 €) an Wert verloren. Auch er ist den Gesetzen des Marktes unterworfen. Ob er innerhalb oder außerhalb der Staatengemeinschaft gehandelt wird, ist egal.

    Natürlich ist Bitcoin nichts, was sich ausschließlich positiv entwickelt. Das wäre realitätsfern. Ich spreche von einem freien Wettbewerb zwischen unterschiedlichen Währungen. Kryptowährungen (Bitcoin ist nur eines von vielen) habe ich als Beispiel erwähnt, damit Laien verstehen, was gemeint ist. Ich habe nicht davon gesprochen, dass es nur Bitcoin geben sollte, dass das das einzig ideale "Geld" ist und auch nicht, dass sich Bitcoin ausschließlich positiv entwickelt. Wo geht Deine Aussage hier auf meine Aussage ein?

    Also, für den Wirtschaftsnobelpreis würde ich dich nicht nominieren. ;)

    Darauf verzichte ich gerne.

    "Es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen."


    Konfizius

  • Tja, wenn man keine Argumente mehr hat, lenkt man vom Thema ab? Das Geld das wir nutzen ist schon ewig nicht mehr goldgedeckt.

    Von Gold habe ich auch nicht gesprochen, sondern von Gegenwert. Produkte, Dienstleistungen. Hat alles einen Wert. Läuft mehr Geld um, ist es weniger wert. Läuft zu wenig um, ist es mehr wert. Dazu kommt allerdings noch Angebot und Nachfrage.


    Oder anders ausgedrückt: Egal, wie viel Geld du auch druckst, du kannst dir nicht mehr kaufen, als es zu kaufen gibt. Und trotzdem würdest du alles loswerden. Stichwort Inflation.


    Wenn deine Thesen stimmten, müsste man Geldfälschung nicht mehr unter Strafe stellen.

    "Dass das, meine Damen und Herren, sehr schwer wird, je länger der Weg dauert, und je weniger von denen noch etwas mitwirken dürfen, die das von Anfang an begriffen haben, dass wir, um vieles gutzumachen, was früher war und woran wir manches falsch gemacht haben, nicht wieder kommen zu lassen, ist mir klar, denn dumm bin ich nicht."


    Herbert Wehner

  • Gut, wenn Du es anders gemeint hast. Aber ich frage mich (mal wieder) wo hier das Gegenargument ist..?


    Geldfälschung gehört natürlich unter Strafe gestellt, weil es Betrug ist. Es geht um eigene Ideen, eigene Geldsysteme und Angebote im Rahmen eines Marktes. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun....?

    "Es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen."


    Konfizius

  • Weil du meintest, man könne doch so viel Geld drucken, wie man wolle. Macht man das aber in einem in sich abgeschlossenen Umfeld, dann ist die Währung nicht konvertierbar, und in einer Marktwirtschaft könntest du dir dafür gar nichts kaufen. Damit früher die Ostblockstaaten überhaupt im Ausland einkaufen konnten, haben sie sozusagen den Großvater des Bitcoin erfunden - den Transferrubel. 1Transferrubel war 5 DDR-Mark wert. Er war eine reine Verrechnungswährung, es gab also weder Münzen noch Scheine.

    "Dass das, meine Damen und Herren, sehr schwer wird, je länger der Weg dauert, und je weniger von denen noch etwas mitwirken dürfen, die das von Anfang an begriffen haben, dass wir, um vieles gutzumachen, was früher war und woran wir manches falsch gemacht haben, nicht wieder kommen zu lassen, ist mir klar, denn dumm bin ich nicht."


    Herbert Wehner

  • Weil du meintest, man könne doch so viel Geld drucken, wie man wolle.

    Wo habe ich das gesagt? Meinst Du meine Aussage, dass jeder Geldsysteme anbieten kann und versuchen kann auf den Markt zu bringen. Ich spreche von freien Geld in einer freien Welt, Du bringst sozialistische Staatssysteme als Gegenbeispiel.


    Bzgl. der Sache mit dem "nicht konvertierbar": Auch heute gibt es unterschiedliche Währungen und Anlagemöglichkeiten. Gerade im Euroraum sind die Leute gezwungen, verschiedene Wege zu gehen, weil man inzwischen Verlust macht, wenn man sein staatliches Geld auf der Bank liegen lässt. Stattdessen geht man in Aktien, Immobilien, Kryptowährungen, Gold, Silber, andere Edelmetalle. Alle diese Werte kann man kaufen/verkaufen oder vorerst behalten. Wenn es in einer freien Welt viele Möglichkeiten gibt, wird es natürlich einige wenige geben, die nach vorne kommen, weil sie praktisch und zuverlässig sind. So lange, bis sich ein noch besseres System durchsetzt. Die werden dann vorrangig von vielen - vielleicht nahezu allen - genutzt. Trotzdem kann man auch andere Systeme nutzen. Das ist ganz natürlich. Der Unterschied ist nur, dass das, was man erwirtschaftet man auch behalten kann und es einem nicht geraubt wird. Man kann selbst überlegen, wohin man investiert und was man nutzt und unterstützt. Somit siegt Bodenständigkeit, Realismus, Innovation, Ehrlichkeit und das was den Menschen nützt. Ganz einfach: Freiheit und Wohlstand für alle. Und nicht, was wenigen Lobbyisten und Machtmenschen nützt, also Unfreiheit für alle, großer Nutzen für ganz wenige.

    "Es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen."


    Konfizius

  • Wo habe ich das gesagt?


    Jeder könnte in einer freien Gesellschaft Geld drucken wie er mag.


    Quote

    Meinst Du meine Aussage, dass jeder Geldsysteme anbieten kann und versuchen kann auf den Markt zu bringen. Ich spreche von freien Geld in einer freien Welt, Du bringst sozialistische Staatssysteme als Gegenbeispiel.

    Ich sehe schon die ellenlangen Preisschilder an der Hose bei C&A: 60 € oder 0,00254 Bitcoin. ^^ Von den dutzenden anderen Währungen gar nicht zu reden. Wie soll denn das gehen?


    Quote

    Bzgl. der Sache mit dem "nicht konvertierbar": Auch heute gibt es unterschiedliche Währungen und Anlagemöglichkeiten. Gerade im Euroraum sind die Leute gezwungen, verschiedene Wege zu gehen, weil man inzwischen Verlust macht, wenn man sein staatliches Geld auf der Bank liegen lässt. Stattdessen geht man in Aktien, Immobilien, Kryptowährungen, Gold, Silber, andere Edelmetalle. Alle diese Werte kann man kaufen/verkaufen oder vorerst behalten. Wenn es in einer freien Welt viele Möglichkeiten gibt, wird es natürlich einige wenige geben, die nach vorne kommen, weil sie praktisch und zuverlässig sind. So lange, bis sich ein noch besseres System durchsetzt. Die werden dann vorrangig von vielen - vielleicht nahezu allen - genutzt. Trotzdem kann man auch andere Systeme nutzen. Das ist ganz natürlich. Der Unterschied ist nur, dass das, was man erwirtschaftet man auch behalten kann und es einem nicht geraubt wird. Man kann selbst überlegen, wohin man investiert und was man nutzt und unterstützt. Somit siegt Bodenständigkeit, Realismus, Innovation, Ehrlichkeit und das was den Menschen nützt. Ganz einfach: Freiheit und Wohlstand für alle. Und nicht, was wenigen Lobbyisten und Machtmenschen nützt, also Unfreiheit für alle, großer Nutzen für ganz wenige.

    Stimmt, es gibt viele Möglichkeiten, aber es sind eben keine Währungen, sondern beeinflussen den Kurs der Währung. Und weil das Geld ungleich verteilt ist, wird es ungleich verteilt bleiben. Das können wir nicht ändern, bestenfalls ein wenig ausgleichen.

    "Dass das, meine Damen und Herren, sehr schwer wird, je länger der Weg dauert, und je weniger von denen noch etwas mitwirken dürfen, die das von Anfang an begriffen haben, dass wir, um vieles gutzumachen, was früher war und woran wir manches falsch gemacht haben, nicht wieder kommen zu lassen, ist mir klar, denn dumm bin ich nicht."


    Herbert Wehner

  • Ich sehe schon die ellenlangen Preisschilder an der Hose bei C&A: 60 € oder 0,00254 Bitcoin. ^^ Von den dutzenden anderen Währungen gar nicht zu reden. Wie soll denn das gehen?

    Das kann jeder selbst bestimmen wie er mag. Über ebay kann auch mit PayPal, mit Überweisung oder mit Kreditkarte gezahlt werden. Genau so kann man verschiedene Währungen anbieten mit denen gezahlt werden kann. Oder man möchte nur eine anbieten. Das bleibt jedem selbst überlassen. Am Ende entscheidet jeder selbst und am Ende regelt es der Markt, was am besten funktioniert. Freiheit eben. Einfach und zwanglos. Und am Ende kann sich niemand beschweren, weils seine eigene Sache ist wie er agiert, was er anbietet und was er nutzt.

    Stimmt, es gibt viele Möglichkeiten, aber es sind eben keine Währungen, sondern beeinflussen den Kurs der Währung. Und weil das Geld ungleich verteilt ist, wird es ungleich verteilt bleiben. Das können wir nicht ändern, bestenfalls ein wenig ausgleichen.

    Nichts muss doch gleich verteilt sein? Es ist doch absolut legitim, dass Leute die mehr geleistet haben auch mehr besitzen. Alles andere wäre ungerecht. Wichtig ist, dass hinten niemand runter fällt, was in den vorherrschenden Systemen immer mehr geschieht, früher musste man da mehr in die USA schauen, heute ist das hierzulande auch immer mehr der Fall. Ja und mir ist klar, dass Du jetzt die Behauptung aufstellst, dass ohne Staat hinten sehr viele runter fallen. Ist nur nicht so. Die Menschen sind in ihrer Entwicklung, was Technik und Innovation angeht so weit. Gebremst werden sie dauernd durch den Staat, der ihnen das meiste ihres Einkommens wegnimmt und durch die extrem hohe Staatsverschuldung immer mehr und immer mehr Steuern benötigt, um den Laden am Laufen zu halten. Dabei könnten die Menschen mit wenig Mitteln schon einen sehr hohen Lebensstandard genießen. Wie heißt es so schön? "Kapitalismus macht aus Luxusgütern Alltagsgegenstände. Sozialismus macht aus Alltagsgegenständen Luxusgüter"

    "Es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen."


    Konfizius