Die Zeitmaschine (1960), (1978) und (2002)

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    Am Silvesterabend des Jahres 1899 eröffnet der Wissenschaftler George seinen Freunden, die bei ihm zu Gast sind, dass er eine Zeitmaschine erfunden habe. Als diese ungläubig reagieren, lässt er vor ihren Augen ein verkleinertes Modell seiner Maschine in die Zukunft reisen, was seine Gäste jedoch als Trick abtun. Einer der Anwesenden, Filby, warnt George davor, zu viel zu wagen.

    Nachdem seine Besucher ihn verlassen haben, geht George in das Laboratorium seines Hauses und begibt sich in seiner Zeitmaschine auf eine Zeitreise in die Zukunft. Bei seinen Zwischenstopps in den Jahren 1917 und 1940 erlebt er die Weltkriege, 1966 gar einen Atomkrieg, und lernt Filbys Sohn kennen, der George mitteilt, dass Filby 1916 im Krieg gefallen sei. Er reist weiter und beschleunigt, Gebäude und ganze Städte zergehen ein ums andere Mal zu Staub. Als er eine einladende Umwelt erkennt, bremst er und hält schließlich am 12. Oktober 802.701, wo er beim Aussteigen aus seiner Maschine eine paradiesisch anmutende Landschaft vorfindet. Eine Gruppe Menschen sitzt am Flussufer und isst Früchte. Als ein Mädchen im Fluss zu ertrinken droht und niemand eingreift, rettet George es. Es stellt sich daraufhin als Weena vor. Anschließend versucht George, mit den apathisch reagierenden Bewohnern des Gartens, den Eloi, ins Gespräch zu kommen. Einer der jungen Leute führt George schließlich in eine Bibliothek, wo George allerdings zu seiner Bestürzung feststellen muss, dass die Bücher zu Staub zerfallen sind und sämtliches Wissen der Menschheit verloren gegangen ist.

    George will schließlich zu seiner Maschine zurückkehren, muss aber feststellen, dass sie verschwunden ist. Die Spuren, die ihre Kufen im Boden hinterlassen haben, führen in ein tempelartiges Gebäude, gekrönt von einer Art Sphinx. George versucht in das Gebäude einzudringen, scheitert jedoch an den schweren, verschlossenen Toren. Weena erzählt ihm, dass die Morlocks die Maschine in das Gebäude gebracht haben. Am nächsten Tag führt sie ihm sprechende Ringe vor, eine Art futuristischer Tonträger, von denen George erfährt, dass die Erde nach einem über 300 Jahre währenden Krieg bakteriell verseucht war und die menschliche Zivilisation sich in zwei Gruppen, die Eloi im Sonnenlicht und die Morlocks unter der Oberfläche, gespalten hat.

    Plötzlich ertönt eine Alarmsirene, woraufhin Weena mit den anderen Eloi wie hypnotisiert in das Gebäude läuft. George schafft es, durch einen Luftschacht in die unterirdische Anlage einzudringen. Er findet dort riesige Maschinen sowie Skelette der von den Morlocks verspeisten Eloi vor. Als er Weena mitnehmen will und von der Peitsche eines Morlock getroffen wird, bedroht er die kannibalischen Morlocks mit einer Fackel. Es entwickelt sich ein Handgemenge zwischen George und einigen Morlocks, in das nach einigem Zögern schließlich auch die Eloi eingreifen. Nachdem mehrere Morlocks getötet worden sind, fliehen George und die Eloi durch einen Abluftschacht. Bei der Flucht entzündet George mit seiner Fackel eine Flüssigkeit an der Wand, woraufhin sich ein Feuer in der gesamten unterirdischen Anlage entwickelt. An der Erdoberfläche angekommen, werfen die Eloi trockenes Holz in die Luftschächte, um das Feuer weiter anzufachen und die Morlocks zu töten. Daraufhin explodiert die unterirdische Anlage.

    Später findet George seine Maschine in den brennenden Überresten der Morlock-Anlage wieder. Als ihn überlebende Morlocks angreifen, kann er die Maschine gerade noch in Gang setzen. Als er in seine Zeit zurückgekehrt ist und seinen Freunden von seinen Erlebnissen berichtet, begegnet er Unglauben. George zeigt dem Botaniker Filby eine Blume, die er von Weena als Geschenk erhalten hat. Die Blumengattung ist Filby jedoch unbekannt. Als die Gäste gegangen sind, Filby aber wieder zu George zurückkehrt, muss er feststellen, dass George erneut in die Zukunft gereist ist. Dazu hat er die Zeitmaschine an ihren ursprünglichen Standort zurückgeschoben und drei Bücher aus der Bibliothek mitgenommen, um in der Zukunft zusammen mit Weena eine neue Welt für die Eloi zu erschaffen. Filby und die Haushälterin können nicht mehr feststellen, um welche Bücher es sich handelt.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Zeitmaschine_(1960)


    https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Zeitmaschine_(1978)


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    New York im Jahr 1899. Dr. Alexander Hartdegen ist der Prototyp eines zerstreuten Professors. Er vergisst während seiner Arbeit als Dozent in der New Yorker Universität beinahe seine Verabredung mit Emma, bis er von seinem Kollegen David Philby daran erinnert wird. Auf dem Weg zu seiner Verabredung vergisst Hartdegen beinahe den Verlobungsring mit einem Mondstein. Die versprochenen Blumen vergisst er, weil er ein Automobil sieht und während eines Gespräches mit dem Fahrer durch beherztes Ziehen der Handbremse ein selbstständiges Losfahren des Wagens verhindert.

    Während dieser ersten Filmszenen fällt durch Alexanders Freund David Philby die Frage, ob der Mensch nicht irgendwann zu weit gehe mit seinen Erfindungen.

    Alexander trifft sich mit Emma und geht mit ihr in einen Park, um ihr einen Heiratsantrag zu machen. Dies wird von einem Mann beobachtet, der daraufhin auf das Paar zugeht, um es auszurauben, und zunächst Alexanders Brieftasche erbeutet. Während des Gerangels um den Verlobungsring löst sich ein Schuss aus dem Revolver des Räubers, der Emma tödlich trifft.

    Getrieben von der Vorstellung das Geschehene rückgängig zu machen, zieht Alexander sich völlig zurück und arbeitet wie besessen an seiner neuen Erfindung. Vier Jahre später ist es ihm gelungen: Er enthüllt seine Zeitmaschine, die er hinter einem Vorhang verborgen hatte, und reist mit ihr vier Jahre zurück, um Emma vor dem Tod zu bewahren.

    Dies gelingt ihm jedoch nicht. Obwohl er diesmal den Park meidet und mit Emma in die Stadt geht, wird sie von einer Kutsche überfahren und stirbt. Ironischerweise werden die Pferde dieser Kutsche von dem diesmal wirklich selbstständig losrollenden Automobil scheu gemacht.

    Alex kommt zu dem Schluss, dass er Emmas Tod nicht verhindern kann. Um eine Antwort zu finden, beschließt er anstatt in die Vergangenheit, in die Zukunft zu reisen.


    https://de.wikipedia.org/wiki/The_Time_Machine_(2002)

    R.I.P. Steve Jobs, Robin Williams, Udo Jürgens, Demis Roussos, Joe Cocker, Richard von Weizsäcker, Leonard Nimoy, Christopher Lee, Omar Sharif, Satoru Iwata, Helmut Schmidt, Achim Mentzel, David Bowie, Prince , Muhammad Ali, Götz George, Bud Spencer, Walter Scheel, Tamme Hanken, Manfred Krug, Robert Vaughn, George Michael, Carrie Fisher, John Hurt, Roger Moore, France Gall, Aretha Franklin, Burt Reynolds, Montserrat Caballé, Stan Lee, Doris Day, Karel Gott, Ariane Carletti & Jan Fedder !

  • Der Film von 1960 wurde früher viel im Fernsehen geschaut und ich habe ihn als Kind mehrfach gesehen, auch mal einen Albtraum davon gehabt. Er hat einen gewissen Charme und eine interessante Stimmung - und dann kommt der Nostalgie-Faktor dazu, wenn man den Film aus der Kindheit kennt. Aber rein objektiv gesehen ist er eher durchschnittlich gelungen.

    "Es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen."


    Konfizius

  • Der Film von 1960 wurde früher viel im Fernsehen geschaut und ich habe ihn als Kind mehrfach gesehen, auch mal einen Albtraum davon gehabt. Er hat einen gewissen Charme und eine interessante Stimmung - und dann kommt der Nostalgie-Faktor dazu, wenn man den Film aus der Kindheit kennt. Aber rein objektiv gesehen ist er eher durchschnittlich gelungen.

    Der Schluß ist überhaupt nicht gelungen und diese Monster wirken wie Krampuse und erinnern an einen Perchtenlauf. War nie stimmig für mich.

    "Alkohol in Maßen genossen, schadet auch in größeren Mengen nicht"


    Anderl Heckmair (1906-2005), deutscher Bergführer und Alpinist

  • Ja der Film läßt sehr nach am Ende. Den Anfang und die Zeitreise und die Stimmung die mitschwingt bzgl. Zeit und Vergänglichkeit finde ich gelungen und ansprechend.

    "Es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen."


    Konfizius

  • Ich wundere mich, das kein anderer Cartoon dieses Thema aufgegriffen hatte:








    R.I.P. Steve Jobs, Robin Williams, Udo Jürgens, Demis Roussos, Joe Cocker, Richard von Weizsäcker, Leonard Nimoy, Christopher Lee, Omar Sharif, Satoru Iwata, Helmut Schmidt, Achim Mentzel, David Bowie, Prince , Muhammad Ali, Götz George, Bud Spencer, Walter Scheel, Tamme Hanken, Manfred Krug, Robert Vaughn, George Michael, Carrie Fisher, John Hurt, Roger Moore, France Gall, Aretha Franklin, Burt Reynolds, Montserrat Caballé, Stan Lee, Doris Day, Karel Gott, Ariane Carletti & Jan Fedder !