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jh

Redakteur (jh)

Registrierungsdatum: 10. März 2004

Beiträge: 14 310

1

Donnerstag, 12. Juni 2014, 01:57

Die 2010er

Da es wohl nicht lohnt, für das gerade fast schon halb abgelaufene Jahrzehnt ein neues Unterforum zu eröffnen, mache ich einfach einmal einen Thread zu den 2010ern auf.

Ich liste einfach mal stichwortartig auf, was mir gerade einfällt, das bisher als typisch für die 2010er betrachten werden könnte, wenn auch vieles davon schon zuvor existiert hat.

- Hochauflösendes Fernsehen
- Smartphones
- Tablet PCs
- Apps
- Der enorme Einfluss von "Social Media" (Shitstorms, virale Kampagnen usw.)
- Dubstep
- 3D-Filme

Außerdem ertappe ich mich erstmals dabei, dass ich bestimmte technische Entwicklungen nicht mehr gerne mitmachen möchte, obwohl ich bisher immer ein großer Befürworter des technischen Fortschritts war und es nach wie vor noch bin. Aber man muss gerade heute bei technischen Neuerungen auch die sozialen Auswirkungen mit berücksichtigen. Ich habe nämlich auch den Eindruck, dass technische Neuerungen oftmals nicht mehr dazu dienen sollen, dem Nutzer oder Kunden einen Mehrwert zu bieten, sondern nur noch, um ihn abzukassieren. Und so mancher Fortschritt entpuppt sich beim genaueren Hinsehen als Rückschritt.
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Grüner Blitz

Redakteur (drh)

Registrierungsdatum: 3. Juni 2005

Beiträge: 13 875

2

Donnerstag, 12. Juni 2014, 07:59

Und mobile Geräte mit 3D-Funktion. Der Nintendo 3DS kam 2010 auf den markt. Und ich weiß, dass es inzwischen auch ein Mobiltelefon oder eine weitere tragbare Spielkonsole mit 3D-Funktion gibt.
Smörebröd! Smörebröd! Römpömpöm!
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jh

Redakteur (jh)

Registrierungsdatum: 10. März 2004

Beiträge: 14 310

3

Donnerstag, 12. Juni 2014, 15:36

Mir ist noch etwas eingefallen: E-Books und E-Book-Reader. Wenn man mal genau hinsieht, z. B. in öffentlichen Verkehrsmitteln, dann sieht man schon ziemlich viele Leute, die ihren Kindle (oder ähnliche Geräte) auspacken.

Als ich neulich einmal relativ viel U-Bahn gefahren bin, ist mir erst einmal richtig aufgefallen, wie krankhaft der Wahn mit den Smartphones geworden ist. Jeder Depp holt nach dem Einstieg sofort sein Smartphone heraus, jung wie alt. Was machen die eigentlich alle damit?
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Claudia K.

Redakteur (ck)

Registrierungsdatum: 17. Februar 2009

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4

Donnerstag, 12. Juni 2014, 16:45

Ich habe auch einen E-Reader und möchte ihn nicht mehr missen, da er sehr sehr praktisch ist. Bin viel unterwegs und hab so immer Lesestoff dabei, daheim hab ich aber dennoch gedruckte Bücher.

Au dem Smartphone schaue ich in den Fahrplan, chatte mit meinem besten Freund oder google spontan wenn ich irgendwas aufschnappe oder mir was in den Kopf hupft, und wenn ich zu müde zum lesen bin spiele ich auch mal ne Runde Wer wird Millionär oder Quiz Duell oder sowas.
Irgendwer wird immer unzufrieden sein, wir sollten das akzeptieren. So bleibe ich immer happy. (Dr. House)
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jh

Redakteur (jh)

Registrierungsdatum: 10. März 2004

Beiträge: 14 310

5

Donnerstag, 12. Juni 2014, 18:23

Was ich vor allem erstaunlich finde, mit welcher Geschwindigkeit sich der Trend mit den Smartphones durchgesetzt hat. Sonst ist die Gesellschaft als Ganzes eher träge, wenn es um die Durchsetzung technischer Innovationen geht. Bis sich z. B. endlich das hochauflösende Fernsehen hierzulande wenigstens halbwegs durchsetzen konnte und HD-fähige Fernseher in den Wohnzimmern Einzug gehalten haben, hat ja eine halbe Ewigkeit gedauert. Bei so etwas ist die Bevölkerung ziemlich lahm. Aber sobald ein neues Smartphone auf den Markt kommt, rennen sie alle wie die Bekloppten los und müssen es sofort haben. Und ich behaupte mal, dass auch viele darunter sind, die ansonsten mit Technik eher wenig am Hut haben.

Ich würde auf jeden Fall eher für einen guten, neuen Camcorder sparen als dass ich mir ein Smartphone besorgen würde, dafür habe ich einfach kein Bedarf, während ich mit einem Camcorder etwas sinnvolles anfangen kann. Aber das sind persönliche Präferenzen.

Und noch etwas, was anscheinend typisch für die 2010er ist: Wie ich in einem anderen Thread schon gesagt habe, haben heute manche YouTube-Formate eine ähnliche Popularität wie Fernsehsendungen. Ich schaue mir diesen Kram allerdings nicht an (unser eigenes Magazin natürlich ausgenommen *g*).

Dass aber "klassische" Internetforen wie diese hier allgemein auf dem absteigenden Ast sind, wie manche behaupten, würde ich eher nicht bestätigen. Auch glaube ich nicht, dass das lineare Fernsehen vorm Aussterben steht.
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Claudia K.

Redakteur (ck)

Registrierungsdatum: 17. Februar 2009

Beiträge: 3 722

6

Donnerstag, 12. Juni 2014, 20:04

Ich brauch nicht unbedingt das Neueste, aber hab mich auch dran gewöhnt... wenn ich unterwegs lerne, schlage ich schnell online nach, wenn ich etwas nicht verstehe. Ich nutze das GPS-Signal, um meine Läufe mit Hilfe einer Lauf-Tracking-App aufzuzeichnen. Wenn ich im TV etwas Interessantes sehe, kann ich auf dem Sofa googeln, ohne aufzustehen.

Was den Streaming-Trend angeht betrifft das nicht nur Youtube, auch Bezahlportale gewinnen an Boden. Lange hatte Maxdome ja fast keine Konkurrenz, inzwischen gibt es Watchever, Amazon Prime Instant Video, Sky Snap... und auch das Angebot an TV-Streams nimmt zu, da viele (so wie ich) auch Fernsehen direkt am Laptop nutzen.
Irgendwer wird immer unzufrieden sein, wir sollten das akzeptieren. So bleibe ich immer happy. (Dr. House)
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jh

Redakteur (jh)

Registrierungsdatum: 10. März 2004

Beiträge: 14 310

7

Freitag, 13. Juni 2014, 16:58

Ja, die Streamingportale kommen auch noch dazu, das habe ich ganz vergessen. Obwohl ich in diesem Punkt weiterhin hart bleibe, bei mir sind Computer/Internet auf der einen und Fernsehen auf der anderen Seite zwei getrennte "Einheiten", die eher selten miteinander verknüpft werden, zumal bei mir meistens auch beides gleichzeitig läuft. Wobei bei den Streamingportalen ja auch Serien oder Filme angeboten werden, die man auch auf DVD-/Blu-Ray oder im Fernsehen sehen kann.

Was ich meine, was typisch für die heutige Zeit ist, sind diese Formate, die es ausschließlich im Internet gibt, also so etwas wie Y-Titty und wie das alles heißt oder diese ganzen Tutorials und "Let´s Plays". Manche "Youtuber" sind inzwischen richtige Stars geworden, wie z. B. Gronkh. Das wäre vor zehn Jahren wohl auch noch nicht vorstellbar gewesen. Einige Youtuber haben sogar den Sprung ins Fernsehen geschafft (z. B. Coldmirror bei Eins Plus).

Und da fällt mir noch etwas zum Thema Smartphones und Tablet-PCs ein. Bevor sich die Smartphones durchsetzten, hatten die Handys ja schon einige Jahre lang Foto- oder Videofunktion, sodass öffentliches Fotografieren oder Filmen mit dem Handy im letzten Jahrzehnt auch schon häufig zu sehen war. Dass aber auch Tablet-PCs als Fotoapparate oder Videokameras benutzt werden, sieht man erst seit letzter Zeit. Und ein Tablet ist schließlich viel unhandlicher als eine kleine Digitalkamera oder ein kleiner digitaler Camcorder. Mein Camcorder passt auch mit Akku noch problemlos in eine Jackentasche oder sogar in die Hosentasche.
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Claudia K.

Redakteur (ck)

Registrierungsdatum: 17. Februar 2009

Beiträge: 3 722

8

Freitag, 13. Juni 2014, 17:58

Ja aber auf DVD muss man es kaufen... insgesamt komme ich so billiger weg, weil ich kaum noch Filme kaufe seit ich das nutze, und naja, nachdem mein Fernseher kaputt gegangen ist hab ich mich so dran gewöhnt, ohne zu leben, dass mir das Geld inzwischen zu schade ist, so viel TV schaue ich ohnehin nicht, Filme gehen gut am Laptop, hab halt festgestellt dass der Fernseher für mich verzichtbar geworden ist, war früher anders.
Irgendwer wird immer unzufrieden sein, wir sollten das akzeptieren. So bleibe ich immer happy. (Dr. House)
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Shairaptor

Erleuchteter

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Beiträge: 3 695

9

Montag, 16. Juni 2014, 02:52

Kann mich jh in allen Punkten im Eingangspost nur anschliessen! :thumbup: Hochauflösendes Fernsehen und 3d-Filme sind ne gute Entwicklung, das restliche aufgezählte dient nur dazu, die Bürger zu verarschen und ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen, weswegen ich diese "technischen Neuerungen" auch nicht mehr mitmache. Ist mir alles viel zu viel, zu überflüssig, zu klicki-bunti geworden. Und ja, das asoziale Media und Smartphones, Handys sind Rückschritt, nicht Fortschritt. So habe ich mir in den 80ern die Zukunft jedenfalls nicht ganz so vorgestellt :D Ich meine damit, wie es in Captain Future oder auf den Plattencovern von Laserdance abgebildet war. DAS ist zukunft!

Wie sagte doch jemand so treffend bei einem meier Youtubevideos in den Kommentaren: Früher war die Zukunft futuristischer! :)
- Oh Jegerl, gut dass mich dran erinnerst! - An wos? - Nojo, na was kommt nach dem 31. März? - Der 1. April! - Richtig! Er weiss wieder besser! Jetzt derfst weiterschnupfern!
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jh

Redakteur (jh)

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Beiträge: 14 310

10

Montag, 16. Juni 2014, 13:05

Da ist auch etwas dran, man hat sich vor 30 oder mehr Jahren die 2000er oder 2010er ganz anders vorgestellt, man denke dabei nur an "Zurück in die Zukunft".

Es gibt Gerüchte, dass heutzutage in technische Geräte ein "Verfallsdatum" mit eingebaut wird, sodass es nur eine bestimmte Zeit einwandfrei funktioniert, also ähnlich wie bei "Kobra, übernehmen Sie", nach dem Motto "Dieses Smartphone wird sich nach drei Jahren selbst zerstören". *g* Auf diese Weise sollen angeblich die Kunden zum Kauf der Nachfolgemodelle gezwungen werden. Technik-Experten beklagen außerdem, dass die Verarbeitung vieler Geräte oft mangelhaft ist, z. B. billige Gehäuse. Was nützt einem die beste Technik, wenn das Gerät schon beim festeren Anpacken fast auseinanderfällt? Passend dazu diese Grafik.



Obwohl man das nicht so pauschal sagen kann. Z. B. mein Camcorder der Mittelklasse, den ich 2010 gekauft habe, ist mir schon häufiger vom Stativ aus ca. 1,5 m Höhe auf die Straße gefallen und hat danach noch anstandslos funktioniert. Im Gegensatz dazu ist mir in den 90ern ein Video-8-Camcorder aus ca. einem halben Meter Höhe aus dem Rucksack auf die Straße gefallen und dieser war sofort defekt und musste repariert werden. Da ist der neuere wesentlich robuster (z. Zt. ist er trotzdem zum ersten Mal nach fast vier Jahren Nutzung in Reparatur).

Ich sage nicht, dass ich technische Neuerungen nicht mehr mitmachen möchte, aber die Neuerungen müssen für mich einen Mehrwert haben und Verbesserungen bringen und nicht für Einschränkungen oder Nachteile sorgen. Der Fortschritt sollte in erster Linie den Nutzern etwas bringen und nicht nur den Herstellern oder Vermarktern.
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Shairaptor

Erleuchteter

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Beiträge: 3 695

11

Montag, 16. Juni 2014, 19:27

Ja, an der Grafik ist was dran! Ich habe auch gehört, in Autos werden sollbruchstellen "eingebaut", damit sie schneller kaput gehen und sich der Besitzer immer wieder ein neues kauft. Ich glaube also an Deiner These ist was dran. Geräte werden extra schlampig produziert, damit sich der Kunde möglichst schnell ein neues kauft. Manchmal hab ich an meinem Fahrrädern auch das Gefühl... dass in den Fahrradschuppen die Kette nur halbherzig wieder draufmontiert wird (Ist Nabenschaltung, kann man also als Kunde nicht selbst draufmontieren), damit man nach ein paar Wochen wieder zum Fahrradladen geht. Klappt! Die Rechnung geht auf und ich gehe alle paar Monate hin und bezahle dann die Reparatur. Bremsen sind auch nach ein paar Monaten nicht mehr so stark, die müssen dann auch nachjustiert werden. Jaja, so kann man den Leuten das Geld aus der Tasche ziehen. :D

Smartphones nach nur 3-4 Stunden dann wieder laden? Das wäre mir vieeel zu nervig! Mein altes Nokia 3210 hält WOCHEN mit einer Akkuladung! Es fällt übrigens auch schon halb auseinander (war damit in einem Megasturm/Orkan geraten, ist komplett nass geworden (ich auch) und eine Linie im Display funzt nicht meher) aber ansonsten geht das Gerät noch! Und ich werde mein Uralthandy auch solange nutzen bis es wirklich komplett auseinanderfällt! Warum müssen andere Leute ständig dem neusten Trend hinterherhechten? Heute iPhone 5, morgen 6, übermorgen 7.. ja und? Macht doch nicht jeden Sch*** mit, Leute!

Ausserdem ist es gar nicht gut für die Umwelt ! CO2-Fussabrduck, Rohstoffverbrauch und und und.... hoffe wir wachen alle auf und hören mit diesem Wahnsinn auf. Das kurbelt doch nur die Wirtschaft an und die Manager lachen sich ins Fäustchen, wie einfach sich die Massen steuern lassen! :cursing:
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jh

Redakteur (jh)

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12

Montag, 16. Juni 2014, 20:13

Was das Internet und die Verbreitung multimedialer Inhalte in unserem jetzigen Jahrzehnt betrifft, so gibt es darunter zwar viel Flaches und Banales, aber auch viel Kreatives. Das ist ein Vorzug der heutigen Zeit, dass man durch die fortgeschrittene Computertechnik und durch die Verfügbarkeit von schnellem Internet viele Möglichkeiten hat, sich kreativ zu betätigen (Videos, Animationen, Grafiken, Musik usw.) und es der Welt im Internet zu präsentieren. Gerade viele jüngere und auch Jugendliche vertrödeln nicht nur ihre Zeit vor dem Computer, sondern nutzen ihre Phantasie und Kreativität.
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Shairaptor

Erleuchteter

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13

Montag, 16. Juni 2014, 20:37

Stimmt, das ist ein gutes Argument!
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Grüner Blitz

Redakteur (drh)

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14

Montag, 16. Juni 2014, 22:20

Ja, diese Grafik enthält schon mehr als nur ein Fünkchen Wahrheit.
Da fällt mir immer wieder folgende Geschichte ein:
Einmal habe ich meine Wii-Fernbedienung auf die Tischkante gelegt und war wohl zu unvorsichtig. Jedenfalls ist sie aus der Höhe von ca. einem meter auf den Teppich gefallen - BATSCH! Ende, aus, tote Hose! 8|
Smörebröd! Smörebröd! Römpömpöm!
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jh

Redakteur (jh)

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Beiträge: 14 310

15

Mittwoch, 2. Juli 2014, 20:48

Allgemein habe ich den Eindruck, dass bei fast allen Herstellern mehr und mehr bei der Herstellung oder Verarbeitung geschludert wird. Wenn man sich heutzutage ein technisches Gerät anschafft, sollte man sich vorher z. B. die Kundenrezensionen bei Amazon oder Testbewertungen dazu anschauen. Immer häufiger sind auch bei bekannten Markenherstellern fehlerhafte, schlecht funktionierende oder mangelhaft verarbeitete Geräte dabei. Man kann sich nicht mehr auf den Ruf des Herstellers verlassen und beim Kauf schnell eine böse Überraschung erleben, wenn man sich nicht vorher ausreichend informiert. Auch für mehr Geld bekommt man nicht unbedingt mehr Qualität und einwandfreie Funktion.
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Shairaptor

Erleuchteter

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Beiträge: 3 695

16

Mittwoch, 2. Juli 2014, 21:07

Ja das stimmt. Bei Autos werden Sollbruchstellen usw eingebaut, aber so dass die Autos nicht verkehrsuntüchtig werden, sondern dass der Halter des Wagesns schön alle paar Wochen oder Monate in die Werkstatt gurken muss, um ziemlich teuer sein Auto wieder herzurichten, bzw sich sogar einen komplett neuen Wagen anschaffen muss!

Auch mit meinem FAhrrad, dass ich extensiv (mehrere Stunden jeden Tag) nutze), darf ich alle paar Monate zur Werkstatt radeln... d.h. eher schieben, denn das Rad ist ja dann kaputt ;) Bremsen, Kette wieder aufsetzen (Nabenschaltung kann man nicht selbst bzw nur mit Fachkenntnis wieder instandsetzen), Licht wieder einrichten, da die Kabel so sensibel sind als wäre es ein Wackelkontakt usw. Das ärgert mich, und die Fahrradläden verdienen gut damit... ich hab keine fachmännische Ahnung von Reparatur von Fahrrädern, sonst würde ich das ja alles selbst machen. Das nutzen die Läden eben aus! ;)

Diese Sachen werden einfach so gehandhabt, damit es die Wirtschaft ankurbelt! Alte Fernseher, Autos, Waschmaschinen, Geschirrspüler, Fahrräder, Hifi Anlagen usw sind was was langfristig hält! Also nicht (so schnell) kaputtgeht! Die Sachen kannste Jahrzehnte verwenden! Bei neuen Sachen kann man inzwischen wie gesagt alle paar Wochen / Monate reparieren / sich neu anschaffen. Clever gemacht psychologisch... so leiert man den Leuten das Geld aus der Tasche.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Shairaptor« (3. Juli 2014, 02:11)

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jh

Redakteur (jh)

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Beiträge: 14 310

17

Mittwoch, 2. Juli 2014, 21:18

Es sind aber nicht nur die Sollbruchstellen, sondern vieles ist schon von Anfang an mangelhaft konzipiert. Nutzer beschweren sich in Bewertungsportalen, dass z. B. bei Unterhaltungselektronik häufiger die Software oder das Bedienkonzept schlecht durchdacht oder nutzerunfreundlich sind. Diese öffentliche Bewertung ist aber auch ein Vorteil der heutigen Zeit (auch wenn leider immer mal wieder unfaire oder zu Unrecht schlecht abgegebene Bewertungen darunter sind), da man so leicht vor einem Fehlkauf bewahrt wird.

Bewertungen und Testergebnisse sind zwar nichts Neues, aber in der heutigen Zeit scheinen sie meiner Meinung nach mehr Relevanz als je zuvor zu haben. Ich würde mir heute nichts mehr kaufen, was z. B. bei Amazon nicht mindestens vier Sterne im Durchschnitt hat. Vor einigen Jahren wäre ich vielleicht noch nicht so misstrauisch gewesen. Wobei man auch Bewertungen und Testergebnissen nicht zuviel Vertrauen schenken sollte.
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Grüner Blitz

Redakteur (drh)

Registrierungsdatum: 3. Juni 2005

Beiträge: 13 875

18

Mittwoch, 2. Juli 2014, 23:28

Gestern oder vorgestern, also erst vor wenigen Tagen, habe ich hier in Solingen im Bus zwei kleine Kinder gesehen, wahrscheinlich Geschwister, ein Junge und ein mädchen, die vielleicht 5 Jahre alt waren, gerade mal groß genu, um auf dem Sitz sitzen zu können - und sie haben beide jeweils mit einem handy gespielt! Geht der Trend da nicht etwas zu weit? Ich finde das sehr verantwortungslos von den Eltern!
Smörebröd! Smörebröd! Römpömpöm!
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Shairaptor

Erleuchteter

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Beiträge: 3 695

19

Donnerstag, 3. Juli 2014, 02:20

Ich auch! Handys nerven, FLatrates sind dran schuld, dass jeder zur jederzeit anderen Leuten mit ihren Handys auf der Straße auf die Nerven geht, und wenn kleine Kinder schon damit aufwachsen, anstatt was sinnvolles zu machen, ist das schlecht. Die wissen doch heute gar nicht mehr, was z.B. ein Wald ist. Und wie es sich anfühlt, auf einer Wiese zu sitzen, und barfuß durchs Feld und im Wald zu spazieren. DIe Kinder von heute tun mir leid. Vor allem die Stadtkinder. Ich nehme an, auf dem Land ist die Welt noch weitestgehend in Ordnung, was auch gut so ist. Und welche Farbe eine Kuh hat, beantworten die Stadtkinder mit: Lila! Hallo?! Echt wahr! Und wo im Wald hier die Steckdose zum Aufladen des Smartphones ist... ohneworte *lol* :)

Ich hoffe, dass der Handywahn wieder verschwindet, es ist sooo ätzend. Und die Wirtschaftsleute und Manager lachen sich ins Fäustchen, weil der Pöbel sich davon einnehmen lässt.

Amazonbewertungen: Ja, da kaufe ich auch nichts, wenn es nicht über 4 Sterne und über 50 Bewertungen oder so hat.

Ich kann ja mal die Amazon Geschichte über Nils Holgersson (2011) FIlm erzählen. Da habe ich eine 1 Sterne Rezension geschrieben, die auch absolut berechtigt ist. Was passiert? Innerhalb von wenigen Tagen wurde die Rezension runtergevoted, und 5 Sterne Rezensionen tauchten auch innerhalb von Tagen auf. Von Usern, die ganz neu sich registriert haben auf Amazon. Das sind sogenannte Fake-Bewertungen. Also vom Filmteam, das hat man ganz klar gesehen. Denn die Rezensionen waren nur 1-2 Sätze und dass der Film toll ist und man sich ihn kaufen sollte. Ja hallo?! Das riecht doch geradezu nach eingekauften Stimmen bzw vom Filmteam oder deren Freunde/Verwandte/Bekannte.

Dann wurde ein weiterer sehr ausführlicher und sehr berechtigter, gut ausgeführter 1-Sterne-Rezension von einem Freund von mir plötzlich gesperrt. (Weil: Schlechte Werbung bzw Mundpropaganda über den Film kommt ja nicht gut bei den Verkaufszahlen). Der Kumpel hat sich bei Amazon beschwert, dass seine Rezension ungerechtfertigterweise gesperrt wurde, und nach langem Hick Hack wurde die Rezension zähneknirschend wieder freigeschaltet. Im Moment ist die Rezension wieder gesperrt worden. Hrrmmzz... das war uns dann zuviel, und wir haben es nicht wieder freischalten lassen. Was für ein Zirkus und Heckmeck!

Ich bin dafür, dass nur noch gut bewertete Leute die schon lange auf Amazon sind und schon viele Bewertungen geschrieben haben, auch Bewertungen schreiben dürfen. Und sich nicht jeder x-beliebige Typ da einloggen kann und im Namen des Produkts schnell mal alle schlechtbewerteten Rezensionen runtervoted und schnell einen superkurzen 5 Sterne Bericht schreibt, der absolut nichts aussagt.
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JTVR

Profi

Registrierungsdatum: 28. Mai 2012

Beiträge: 838

20

Donnerstag, 3. Juli 2014, 15:24

Vor kurzem in der (ich glaube) Tagesschau: "Manuel Neuer hat ein Selfie getwittert."
Man stelle sich diese Worte aus dem Mund Jo Brauners vor 20 Jahren vor...
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