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sk

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 13. April 2002

Beiträge: 45 657

1

Dienstag, 20. April 2010, 10:28

Es geschah am hellichten Tag (BRD, 1958)

Nachdem ich bisher nur Ausschnitte des Films gesehen habe, schaute ich ihn mir gestern erstmals komplett an und ich fand ihn gut gemacht. Natürlich kommt er nicht an den Klassiker "M" heran, doch für die 50er Jahre ist er sehr dicht und überzeugend inszeniert. Wie findet ihr den Film?
„Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“

André Gide
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sak

Administrator (sak)

Registrierungsdatum: 26. Juli 2007

Beiträge: 3 011

2

Dienstag, 20. April 2010, 20:10

Super Film! Hab den zum ersten Mal mit meiner Mutter zusammen gesehen und ich war total begeistert. Vor allem der Fröbe ist mal wieder göttlich.
"Wir sind alle Individuen!" - "Ich nicht!"
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Bruno

Profi

Registrierungsdatum: 14. Oktober 2009

Beiträge: 1 451

3

Donnerstag, 22. April 2010, 20:25

Wirklich noch nie gesehen - kann ich nicht glauben

Ich hab ihn schon bei der Erstausstrahlung 1965 gesehen und war natürlich auch von Gert Fröbe begeistert (damals fand ich ihn allerdings gruselig).
Gert Fröbe selbst war Anfangs sehr unglücklich über diese Rolle, wollte er doch immer als gutmütiger Mensch dastehen - aber von der Statur und dem Aussehen war er für die Rolle geschaffen.
Gut auch die Szene mit den Trüffeln im Flugzeug.
Ich persönlich finde diesen Film sogar wesentlich besser als "Psycho" - die Deutung der Kinderzeichnung war perfekt inziniert.

Ganz anders der Film "M" von 1931
Dieser war auf den Düsseldorfer Massenmörder Peter Kürten (hingerichtet 1931) fixiert, was aber nicht ganz gelang, denn Kürten war grausamer und seine Opfer nicht nur Kinder.
Hier war ausnahmslos Peter Lorre der Star - besonders in der Schlußszene
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bruno« (22. April 2010, 20:31)

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pepe68

Fortgeschrittener

Registrierungsdatum: 30. November 2008

Beiträge: 532

4

Dienstag, 27. April 2010, 10:57

Vor Fröbe hatte ich große Angst als Kind. Ein toller Film!
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Bruno

Profi

Registrierungsdatum: 14. Oktober 2009

Beiträge: 1 451

5

Mittwoch, 28. April 2010, 01:33

Hallo Pepe

Gert Fröbe war tatsächlich ein vielseitiger Schauspieler - meistens aus komischen Rollen bekannt - der Pauker< und> Der Gauner und der liebe Gott.
Die wenigen bösen Rollen spielte er aber umso perfekter.
Ein ähnlicher Film wie "Es geschah am hellichten Tag" war noch folgender Film

" Der Mörder" 1963
ebenfalls ein Psychothriller.

http://www.cinema.de/kino/filmarchiv/fil…ationMovie.html
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pepe68

Fortgeschrittener

Registrierungsdatum: 30. November 2008

Beiträge: 532

6

Dienstag, 11. Mai 2010, 14:57

Vielen Dank für den Tipp! Den Film muss ich mir mal besorgen.
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Quax1902

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 13. Mai 2010

Beiträge: 3 345

7

Donnerstag, 13. Mai 2010, 01:30

Es geschah am hellichten Tag (BRD, 1958)

"Es geschah am hellichten Tag" ist in der Tat ein klasse Film ala "M" aber doch anders.

Das Star-Gespann: Rühmann und Fröbe, zwei der beliebtesten deutschsprachigen Schauspieler jener Zeit, liefern hier beste deutsche Schauspielkunst ab.
Ein echtes Meiserwerk von Ladislao Vajda nach dem Roman von Friedrich Dürrenmatt.

Hier spielt Heinz Rühmann eine eher ernste Rolle - Selten, da er ja sonst eher nur in Komödien agierte bis er später auch erfolgreich ins Charakterrollenfach wechselte... Weitere Ausnahmen bis dahin sind: "Der Herr vom anderen Stern", und "Der Hauptmann von Köpenick".

Unbedingt anschauen...


Gruß,
Quax
"Wer mit seinem Volk nicht Not und Tod teilen will,
der ist nicht wert, dass er mit ihm lebe."

(Jean Paul, 1763-1825, deutscher Schriftsteller)
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sk

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 13. April 2002

Beiträge: 45 657

8

Donnerstag, 13. Mai 2010, 12:37

Stimmt, gerade in den ernsten Rollen ist Rühmann besonders toll. "Der Herr vom anderen Stern" kenne ich nicht, aber "Der Hauptmann von Köpenick" ist natürlich auch klasse, obwohl ich die Juhnke-Version noch einen Hauch besser finde.

Ich erinnere mich auch noch an "Der Mann der durch die Wand" ging, den hab ich als Kind mal bei meiner Großmutter geschaut. Den konnte ich auf VHS mittlerweile auftreiben, muss ich mir mal in Ruhe anschauen.
„Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“

André Gide
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gh

Redakteur (gh)

Registrierungsdatum: 2. Mai 2009

Beiträge: 2 326

9

Donnerstag, 13. Mai 2010, 20:01

"Den Hauptmann von Köpenick" fand ich wiederum mit Heinz Rühmann besser. Und "Der Mann, der durch die Wand ging" war einer derjenigen, die sich am meisten eingeprägt hatten. Besonders, als er einmal den Kopf durch die Wand steckte und dabei auf der anderen Seite hinter einem Bild rauskam, welches er dann von der Wand wegdrückte. Weiß jetzt gar nicht, was noch passierte. Ob das Bild abfiel oder ob er den Kopf wieder einzog und etwas weiter wieder durch die Wand steckte - keine Ahnung. Vermute letzteres, aber ist einfach zu lange her.

"RTL macht im Gegensatz zur landläufigen Meinung nicht mehr Fernsehen, sondern Gewinn. Das Programm wird nur billigend in Kauf genommen."

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sk

Erleuchteter

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Beiträge: 45 657

10

Donnerstag, 13. Mai 2010, 21:02

Genau das habe ich auch noch im Kopf. Also dass er seinen Kopf durch die Wand steckt. Was da genau passierte, weiss ich nicht mehr. Da muss ich 5 oder 6 gewesen sein als ich das gesehen habe. Vielleicht auch jünger, vielleicht auch älter ;)
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André Gide
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Bruno

Profi

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Beiträge: 1 451

11

Sonntag, 16. Mai 2010, 13:59

RE: Es geschah am hellichten Tag (BRD, 1958)

"Es geschah am hellichten Tag" ist in der Tat ein klasse Film ala "M" aber doch anders.

Das Star-Gespann: Rühmann und Fröbe, zwei der beliebtesten deutschsprachigen Schauspieler jener Zeit, liefern hier beste deutsche Schauspielkunst ab.
Ein echtes Meiserwerk von Ladislao Vajda nach dem Roman von Friedrich Dürrenmatt.

Hier spielt Heinz Rühmann eine eher ernste Rolle - Selten, da er ja sonst eher nur in Komödien agierte bis er später auch erfolgreich ins Charakterrollenfach wechselte... Weitere Ausnahmen bis dahin sind: "Der Herr vom anderen Stern", und "Der Hauptmann von Köpenick".

Unbedingt anschauen...


Gruß,
Quax


Du scheinst ja ein Heinz-Rühmann-Fan zu sein.
Ist Dir ein Film aus den früheren 30er Jahren bekannt, indem er zusammen mit den "Weintraub Syncopators" auftrat?
Es gab mal eine Dokumentation um diese Truppe - u.a. auch Spielfilmausschnitte - in einem war Heinz Rühmann zu sehen. Die Titel der Filme wurden leider nicht erwähnt.
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Quax1902

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 13. Mai 2010

Beiträge: 3 345

12

Sonntag, 16. Mai 2010, 15:02

Heinz Rühmann trat nie mit den "Weintraub Syncopators" in einem Film auf.

Aber Friedrich Hollaender (1896-1976) komponierte Musik für 3 Rühmannfilme: "Einbrecher" (D-1930), "Der Mann der seinen Mörder sucht" (D-1930) und "Ich und die Kaiserin" (D-1932/33).

>Begleitorchester (in Filmen der 30er Jahre) sind dabei zumeist die 1924 vom Pianisten und Schlagzeuger Stefan "Steps" Weintraub gegründeten "Weintraubs Syncopators", eine der erfolgreichsten jazz-beeinflussten Tanzbands der späten Weimarer Republik, der "Hollaender" 1927/28 vorübergehend als Co-Leader, Arrangeur und Pianist angehört.< (Quelle: www.filmportal.de)

Möglich das einzelne Mitglieder der "Weintraubs" als Begleitorchester in den 3 Filmen agierte. Aber die ganze Band "Weintraub Syncopators" war nie in einem Rühmann-Film zu sehen.

Nur "Die Lewis-Ruth-Band" war in dem Rühmannfilm "Die drei von der Tankstelle" (D-1930) und die "Comedian Harmonists" waren in den Rühmannfilmen "Die drei von der Tankstelle" (D-1930) und "Bomben auf Monte Carlo" (D-1931) zu sehen und zu hören.

Ich hoffe ich konnte weiterhelfen.

Um welche Dokumentation handelt es sich?

Gruß,
Quax
"Wer mit seinem Volk nicht Not und Tod teilen will,
der ist nicht wert, dass er mit ihm lebe."

(Jean Paul, 1763-1825, deutscher Schriftsteller)
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Bruno

Profi

Registrierungsdatum: 14. Oktober 2009

Beiträge: 1 451

13

Sonntag, 16. Mai 2010, 20:53

Heinz Rühmann trat nie mit den "Weintraub Syncopators" in einem Film auf.

Aber Friedrich Hollaender (1896-1976) komponierte Musik für 3 Rühmannfilme: "Einbrecher" (D-1930), "Der Mann der seinen Mörder sucht" (D-1930) und "Ich und die Kaiserin" (D-1932/33).

>Begleitorchester (in Filmen der 30er Jahre) sind dabei zumeist die 1924 vom Pianisten und Schlagzeuger Stefan "Steps" Weintraub gegründeten "Weintraubs Syncopators", eine der erfolgreichsten jazz-beeinflussten Tanzbands der späten Weimarer Republik, der "Hollaender" 1927/28 vorübergehend als Co-Leader, Arrangeur und Pianist angehört.< (Quelle: www.filmportal.de)

Möglich das einzelne Mitglieder der "Weintraubs" als Begleitorchester in den 3 Filmen agierte. Aber die ganze Band "Weintraub Syncopators" war nie in einem Rühmann-Film zu sehen.

Nur "Die Lewis-Ruth-Band" war in dem Rühmannfilm "Die drei von der Tankstelle" (D-1930) und die "Comedian Harmonists" waren in den Rühmannfilmen "Die drei von der Tankstelle" (D-1930) und "Bomben auf Monte Carlo" (D-1931) zu sehen und zu hören.

Ich hoffe ich konnte weiterhelfen.

Um welche Dokumentation handelt es sich?

Gruß,
Quax


Es handelt sich um die Dokumentation:
Weintraub Syncopators ..bis ans andere Ende der Welt - Jörg Süssenbach 2000
Es ist von Franz Wachsmann die Rede, der wohl nach Friedrich Holländer in die Band stieß
In dieser Szene singt er " Aber am Sonntag" - Heinz Rühmann ist in dieser Szene mit Brille zu sehen
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Quax1902

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 13. Mai 2010

Beiträge: 3 345

14

Sonntag, 16. Mai 2010, 23:21

Es handelt sich um den Rühmannfilm "Der Mann der seinen Mörder sucht" (Jim, der Mann mit der Narbe) D-1930.

Aber die "Weintraub Syncopators" werden weder im Vorspann des Films noch im damaligen Filmprogramm erwähnt.
Namentlich werden nur "Friedrich Hollaender" (Musik und Darsteller - Vorsitzender des Vereins "Weiße Weste") und "Franz Wachsmann" (Musikalische Leitung) erwähnt. Aber da nur Hollaender und nicht die regulären "Weintraub Syncopators" auftraten und diese auch nicht im Vorspann aufscheinen muss man ihre Beteiligung ausschließen.
"Wer mit seinem Volk nicht Not und Tod teilen will,
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(Jean Paul, 1763-1825, deutscher Schriftsteller)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Quax1902« (17. Mai 2010, 12:04)

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Bruno

Profi

Registrierungsdatum: 14. Oktober 2009

Beiträge: 1 451

15

Montag, 17. Mai 2010, 00:43

Es handelt sich um den Rühmannfilm "Der Mann der seinen Mörder sucht" (Jim, der Mann mit der Narbe) D-1930.

Aber die "Weintraub Syncopators" werden weder im Vorspann des Films noch im damaligen Filmprogramm erwähnt.
Namentlich werden nur "Friedrich Hollaender" (Musik und Darsteller - Vorsitzender des Vereins "Weiße Weste") und "Franz Wachsmann" (Musikalische Leitung) erwähnt. Aber da nur Hollaender und nicht die regulären "Weintraub Syncopators" auftraten und diese auch nicht im Vorspann aufscheinen muss man ihre Beteiligung verneinen.


Der Mann, der seinen Mörder sucht
Deutschland 1931 52 min DVD


Standorte Klassik

Genre Drama Thriller Klassiker Komödie
Sprachen DVD: Deutsch

Regie Curt Siodmak
Drehbuch Billy Wilder Curt Siodmak
Schauspiel Friedrich Holländer Heinz Rühmann Hans Leibelt Hermann Speelmans Lien Deyers Raimund Janitschek
Kamera Konstantin Tschet
Musik Friedrich Holländer
Produktion Erich Pommer

Inhalt
Ein lebensmüder junger Mann engagiert einen Einbrecher, ihn umzubringen. Als er es sich anders überlegt, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit... Klassische Bearbeitung eines bekannten Stoffes (s.a. Kaurismäkis "I Hired a Contract Killer"). (s/w)

Danke für den Hinweis - diesen Film habe ich tatsächlich noch nicht.
Besorge ihn mir morgen gleich aus der Videothek.
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Quax1902

Erleuchteter

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16

Montag, 17. Mai 2010, 12:24

"Der Mann der seinen Mörder sucht" hatte damals (in den 30ern) 2672 m (9 Akte, 98 min).
Heute ist ungefähr die Hälfte des Films verschollen (verloren gegangen)!!!
"Wer mit seinem Volk nicht Not und Tod teilen will,
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(Jean Paul, 1763-1825, deutscher Schriftsteller)
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Bruno

Profi

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17

Montag, 17. Mai 2010, 15:05

"Der Mann der seinen Mörder sucht" hatte damals (in den 30ern) 2672 m (9 Akte, 98 min).
Heute ist ungefähr die Hälfte des Films verschollen (verloren gegangen)!!!


Stimmt - ich habe den Film gerade laufen.
Er ist knapp 60 Minuten lang - aber besagte Szene ist enthalten

Bruno
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Bruno

Profi

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Beiträge: 1 451

18

Montag, 17. Mai 2010, 18:54

"Der Mann der seinen Mörder sucht" hatte damals (in den 30ern) 2672 m (9 Akte, 98 min).
Heute ist ungefähr die Hälfte des Films verschollen (verloren gegangen)!!!


Stimmt - ich habe den Film gerade laufen.
Er ist 50 Minuten lang - aber besagte Szene ist enthalten

Bruno
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Película

Schüler

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Beiträge: 108

19

Montag, 9. Januar 2017, 15:44

Ich habe den Film öfters als Kind gesehen und fand Gerd Fröbe sehr überzeugend und gruselig. Wirklich gut gemacht!
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